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Das Cathouse for dogs

1976 erschien in der Wochenzeitung village voice eine Anzeige für das ‚Cathouse for Dogs‘, eine Einrichtung, die für Hundebesitzer die lang vermißte Möglichkeit bot, ihren Lieblingen zu besonderen Anlässen eine kleine Freude zu bereiten: ‚Get your dog sexually gratified‘. Das Etablissement fand große Resonanz bei Hundebesitzern, aber auch bei Menschen, die eine besondere sexuelle Vorliebe für Hunde hegen. Die US-amerikanische Fernsehanstalt ABC war beeindruckt. Sie produzierte einen Dokumentarfilm über das ‚Cathouse‘, der für den ‚besten Dokumentarfilm des Jahres‘ vorgeschlagen wurde. Noch heute ist die Institution in einem Buch für Hundeliebhaber aufgelistet. Der Gründer des Etablissements, Joey Skaggs, hatte sich viel Mühe gegeben, das „Cathouse“ medienwirksam einzuführen. Zur öffentlichen Vorstellung des neuen Dienstleistungsunternehmens engagierte er 25 Schauspieler, die ihre sexuell befriedigten Hunde vorführten oder als Cathouse-Personal die knackigen Hündinnen präsentierten: „This is Luba, she has a preference for Dobermans, she is almost a virgin.“ Als der Dokumentarfilm gedreht wurde, ermittelte er Interviews mit zufriedenen Hundebesitzern und stellte den Filmemachern ein Video über das Cathouse zur Verfügung. Nach der Sendung des Films und zahlreichen Medienberichten war der Katzenjammer groß: Skaggs verschaffte sich einen zweiten großen Auftritt, als er verkündete: Ätsch, alles gefälscht!