Visualisierung Oft ist es hilfreich, wenn Teilnehmende nicht nur hören, sondern auch sehen was gerade besprochen wird oder bearbeitet wurde. Daher macht es für Moderator*innen Sinn zu visualisieren. Wenn Gesprochenes sichtbar festgehalten ist, sorgt es dafür, dass einzelne Punkte nicht vergessen und weniger wiederholt werden. Zur Übersichtlichkeit trägt bei: • Einfachheit o Bekannte und verständliche Wörter und Begriffe verwenden o Kurze Sätze bilden • Gliederung / Ordnung o Überschriften und Zwischenüberschriften verwenden o Optische Blöcke bilden o Sinneinheiten (auch) dadurch zusammenfassen, dass diese räumlich nah beieinander abgebildet sind o Visualisierung großzügig gestalten mit großer Schrift und kurzen, aber präzisen Formulierungen o Freiflächen als Gestaltungselement verwenden; ausreichend Raum freilassen, um die Lesbarkeit zu unterstützen • Zusätzliche Anreize o Farben einsetzen o Beispiele geben o Bilder und Skizzen verwenden o Wichtiges hervorheben, z.B. durch Farben, Umrahmung, Unterstreichung oder Schraffur o Zusammengehörende Sachverhalte immer in der gleiche Farbe und Form darstellen o Nur wenige Farben pro Darstellung verwenden, zu viel Farbe macht nur noch bunt und kann leicht verspielt wirken Weiterführendes Material: o Ein Buch, das u. M. nach die Grundregeln der Visualisierung am besten zusammenfasst: Visualisieren in der Moderation. Telse Schnelle-Cölln und Eberhard Schnelle. Windmühle Verlag. 1998. o UZMO - Denken mit dem Stift, Taschenbuch von Martin Haussmann, Redline. 2014. o Für alle die gerne mit Bildern arbeiten: Bikablo 1 und 2. M. Haußmann. Neuland Verlag. 2007 u. 2009.