Aufgaben von Moderation bzw. Redeleitung

Gerade bei Zusammenhängen, die einen selbstorganisierten und hierarchiefreieren Anspruch verfolgen, ist
zu fragen, ob überhaupt eine Moderation notwendig ist. Eine Moderation ist – ebenso wie ein Protokoll –
immer mit einer gewissen Machtposition verbunden. Allerdings zeigt Erfahrung, dass Zusammenhänge
häufig eine Phase der Moderationsnotwendigkeit durchlaufen, bevor sie die Moderationsaufgaben als
gemeinsame Aufgabe wahrnehmen können.

Eine Moderation sollte die Möglichkeit haben, sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Dazu gehört auch die
Überlegung, ob es sich anbietet, für einen TOP bestimmte Methoden anzuwenden und dazu entsprech-
ende Materialien zu organisieren. Die Möglichkeit der Methodenauswahl haben natürlich aber auch die
TOP – EinbringerInnen.

Eine Moderation hat immer das Problem, einen Rollenkonflikt zwischen der Moderationsaufgabe und dem
Wunsch nach Teilhabe an der Diskussion auszuhalten. Im Zweifel gilt, dass eine Moderation sich zuguns-
ten des Gesamtprozesses inhaltlich zurückhalten sollte. (In Konfliktmoderationen ist es nie angeraten, dass
sich die Moderation parteilich positioniert, sie sollte stattdessen eine Haltung der Allparteilichkeit
einnehmen.)

 

Konkret hat eine Moderation folgende Aufgaben:

Version #2
Erstellt: 2026-03-25 18:38:16 UTC von Admin M
Zuletzt aktualisiert: 2026-03-25 18:47:09 UTC von Admin M