# Von Patrioten zu Landesverrätern Norwegische Faschisten hatten eine Gründungsversammlung für eine neue lokale Partei, die „Patriotenpartei“, organisiert. Auf diesem Treffen sollten die Mitglieder über die Ziele der neuen Partei entscheiden. Antifaschistische GegnerInnen des Vorhabens versammelten sich, um die Zusammenkunft zu stören, aber als sie feststellten, daß sie mehr waren als die Faschisten selbst, änderten sie ihre Taktik. Sie nahmen an den Wahlen teil und setzten eine neue Parteiführung ein. Die Mehrheit setzte nun eine Vielzahl abweichender Regeln durch und änderte den Namen in „Landesverräterpartei“. Das neue Parteiprogramm war strikt antirassistisch, und alle anwesenden Mitglieder mußten antirassistische Lieder singen. Die von den Faschisten herbeigerufene Polizei weigerte sich, einzuschreiten, weil alles legal gewesen sei.