# Ende Gelände 2016

**Ende Gelände 2016** war eine Großaktion [zivilen
Ungehorsams](https://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam "wikilink")
im [Lausitzer
Braunkohlerevier](https://de.wikipedia.org/wiki/Lausitzer_Braunkohlerevier "wikilink")
für den
[Klimaschutz](https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaschutz "wikilink"). Von
Freitag, dem 13. Mai bis Sonntag, den 15. Mai blockierten 3500 bis 4000
Menschen den Betrieb des
[Tagebaus](https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Welzow-Süd "wikilink")
und des [Kraftwerks Schwarze
Pumpe](https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Schwarze_Pumpe "wikilink"),[1]
das Kraftwerk musste auf 20 % seiner Leistung gedrosselt werden.[2]

Ende Gelände 2016 war eine Fortsetzung von 
[Ende Gelände 2015](https://wiki.aktivismus.org/books/geschichte-ende-gelandes/page/ende-gelande-2015) 
und Teil der weltweiten Aktionswoche „Break Free!“ der Bewegung für
[Klimagerechtigkeit](https://de.wikipedia.org/wiki/Klimagerechtigkeit "wikilink")
in der ersten Maihälfte, mit dem gemeinsamen Ziel „fossile Brennstoffe
im Boden zu lassen und eine neuartige gerechte Wirtschaft mit 100 %
erneuerbaren Energien aufzubauen“.[3]

## Hintergrund

Ende Gelände gründete sich in Deutschland im Jahr 2015 als
Zusammenschluss von Umweltgruppen und „Menschen aus den Anti-Atom- und
Anti-Kohle-Bewegungen“. Die erste Aktion des Bündnisses war mit 
[Ende Gelände 2015](https://wiki.aktivismus.org/books/geschichte-ende-gelandes/page/ende-gelande-2015) die
Blockade des [Tagebau
Garzweiler](https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler "wikilink")
von [RWE](https://de.wikipedia.org/wiki/RWE "wikilink").[4] Auf einer
Konferenz in Leipzig im November 2015 wurde entschieden, den Protest im
Jahr 2016 in die Lausitz zu verlegen, um den Verkauf des
Braunkohlereviers von Vattenfall an
[EPH](https://de.wikipedia.org/wiki/Energetický_a_Průmyslový_Holding "wikilink")/[EP
Energy](https://de.wikipedia.org/wiki/EP_Energy "wikilink") und seinen
weiteren langfristigen Betrieb zu verhindern. Stattdessen sollte
erreicht werden, dass Vattenfall die Kraftwerke und Tagebaue schnell und
sozialverträglich schließt.[5]

Zudem sieht sich Ende Gelände als Teil eines „globalen Kampfes“ gegen
fossile Infrastrukturen: „Pipelines in den USA, Kohlehäfen in
Australien, Fracking in Brasilien, Ölbohrungen in Nigeria“.[6]
Schließlich wird eine Abkehr von „Profitlogik und Wachstumswahn“,
„Großprojekte(n) und (der) fortgesetzte(n) Ausbeutung des globalen
Südens“ gefordert.[5] 
Ein Sprecher des Bündnisses erklärte, dass der
„Ausstieg aus der Kohlekraft in Paris von der Weltgemeinschaft
festgeschrieben (wurde), aber es hält sich jetzt niemand daran.“ Deshalb
seien Protest und auch ziviler Ungehorsam notwendig und legitim.[8]

Das Ziel war, den [Tagebau
Welzow-Süd](https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Welzow-Süd "wikilink")
vorübergehend stillzulegen. Dieser wurde vom
[schwedischen](https://de.wikipedia.org/wiki/Schweden "wikilink")
Energiekonzern
[Vattenfall](https://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall "wikilink")
betrieben, der dort jährlich rund 20 Millionen Tonnen
[Braunkohle](https://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohle "wikilink")
förderte. So sollte die Kohleversorgung des [Kraftwerks Schwarze
Pumpe](https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Schwarze_Pumpe "wikilink")
bei [Spremberg](https://de.wikipedia.org/wiki/Spremberg "wikilink")
unterbrochen und Vattenfall zum Herunterfahren desselben gezwungen
werden. Anfang des Jahres 2016 hatte Vattenfall angekündigt, seine
gesamte deutsche Braunkohlesparte inklusive der Tagebaue und Kraftwerke
zu verkaufen. Käufer sollten der
[tschechische](https://de.wikipedia.org/wiki/Tschechien "wikilink")
Energiekonzern
[EPH](https://de.wikipedia.org/wiki/Energetický_a_Průmyslový_Holding "wikilink")
und der Finanzinvestor
[PPF](https://de.wikipedia.org/wiki/PPF_Group "wikilink") werden. Nach
Schätzungen lagern noch rund eine Milliarde Tonnen Braunkohle im
Lausitzer Revier mit einem Geldwert von zwei bis vier Milliarden Euro.
Einen großen Teil davon will der neue Betreiber EPH fördern und in
Schwarze Pumpe sowie
[Jänschwalde](https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Jänschwalde "wikilink")
und
[Boxberg](https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Boxberg "wikilink")
verbrennen.[9] Durch den Wechsel vom staatlichen Konzern Vattenfall zu
EPH/PPF befürchten Kritiker wie Greenpeace eine Verschlechterung der
sozialen und ökologischen Standards für die Region, mangelhafte
finanzielle Rückstellungen für die spätere Rekultivierung der Tagebaue
und eine Verzögerung des Kohleausstiegs.[10]

Von den Kohlebefürwortern in der Region wurde der Verkauf an EPH/PPF als
alternativlos angesehen. Die Kohle soll so noch möglichst lange abgebaut
und verbrannt werden, laut EU Energiekommissar Oettinger und
Gewerkschaft IGBCE bis mindestens zur Mitte des Jahrhunderts.[11] 
Der von Menschen verursachte Klimawandel wird dabei geleugnet oder
marginalisiert,[12] 
oder das mögliche Ende der Lausitzer Kohle als klimatisch und politisch unwichtig dargestellt.[12] 
Die Kraftwerke seien so modern, dass sie dem „Weltklima sogar helfen“ könnten.[12] 
Die Forderung nach einem Kohleausstieg wird abgelehnt.

## Organisation

Ende Gelände war eingebettet in die weltweite Woche gegen fossile
Energien namens „Break Free from fossil fuels“ des gleichnamigen
Bündnisses.[15] Dazu kamen verschiedene weitere Veranstaltungen für die
Energiewende und gegen die klimaschädliche Kohlenutzung. Am 14. Mai
führte eine Demonstration „gegen Kohleverstromung“ mit 1500 Teilnehmern
durch [Welzow](https://de.wikipedia.org/wiki/Welzow "wikilink"),[16] zu
der neben [Oxfam](https://de.wikipedia.org/wiki/Oxfam "wikilink")
Deutschland, dem
[INKOTA-netzwerk](https://de.wikipedia.org/wiki/INKOTA-netzwerk "wikilink"),
[campact](https://de.wikipedia.org/wiki/campact "wikilink"), [attac
Deutschland](https://de.wikipedia.org/wiki/Attac#Attac_Deutschland "wikilink"),
[Robin Wood](https://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Wood "wikilink") und
[350.org](https://de.wikipedia.org/wiki/350.org "wikilink") auch der
[BUND](https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_für_Umwelt_und_Naturschutz_Deutschland "wikilink")
seine Mitglieder zur Teilnahme aufrief.[17][18] 
Ende Gelände wurde von verschiedenen, trotz der internationalen Teilnehmer überwiegend in
Deutschland ansässigen Gruppen organisiert, unter anderem von der
Anti-Kohle Gruppe ausgeCO<sub>2</sub>hlt, die Ende Gelände 2015
ausrichtete. Zum Kreis der Organisatoren gehörten Einzelpersonen,
lokale, überregionale und internationale Umweltgruppen, Zusammenhänge
aus der Antiatombewegung und aus dem antikapitalistischen Spektrum. Für
Ende Gelände 2016 wurde europaweit mobilisiert und die Zahl der
internationalen Teilnehmer wurde auf über 1000 geschätzt.[19] 
Die Internationalen Teilnehmer reisten mit Bussen und in mehreren längeren
Fahrradtouren aus Kopenhagen, Wien, Bern, Paris und Ost-England an.[20]
Der Aufruf zum [zivilen
Ungehorsam](https://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam "wikilink")
wurde von 52 Organisationen unterzeichnet, die die Aktionsform und das
Anliegen unterstützen, unter anderem: 350.org, ATTAC Deutschland, Grüne
Jugend Bundesverband, Linksjugend Solid Bundesverband,
Interventionistische Linke Bundesverband, YASunidos (Ecuador) und Fuel
Poverty Action (UK).[6]

Eine „Solidaritätserklärung mit dem friedlichen Protest gegen die Kohle“
wurde von 16 Gruppen unterzeichnet, unter anderen vom
BUND-Bundesverband, BUNDjugend, Campact, Oxfam, Naturfreunde
Deutschlands, Umweltinstitut München und Urgewald.[22]

Ende Gelände gliedert sich in 17 Arbeitsgruppen, die verschiedene
Aufgaben von der Anreise über die politischen Aktionen bis zur
Pressearbeit unter sich aufgeteilt hatten, was eine reibungslose
Organisation ermöglichte.[23]

### Kampagne gegen Ende Gelände

Schon lange vor Ende Gelände wurde der angekündigte zivile Ungehorsam,
von Kohlebefürwortern wiederholt als „Gewalt“ bezeichnet und mit
juristischen Repressalien bedroht.[24] In der Region wurden tausende
Schilder aufgehängt, im Aussehen ähnlich den Wahlkampfschildern, mit der
Aufschrift „Pfingsten 2016 Gewalt stoppen“. Dahinter stand der Verein
„pro Lausitzer Braunkohle“.[25] Pro Lausitzer Braunkohle e. V. sowie
weitere „pro-Kohle“-Initiativen wurden wiederholt gerügt, da sie von
Vattenfall finanziert werden, sich jedoch fälschlich als unabhängig und
bürgernah darstellen.[26][27][28][29] Ende Gelände nannte die
Diskreditierung des zivilen Ungehorsams als Gewalt eine „Unterstellung“,
die den Menschen in der Region „offenbar gezielt Angst machen
sollte“.[30]

### Klima-Camp

Das Laustizcamp findet seit 2011 in der Lausitz statt unter dem Motto
„Kein Land mehr für Kohle!“.[31] Im Jahr 2016 fiel es wesentlich größer
aus, da die meisten Aktivisten von Ende Gelände dort übernachteten.
Einigen Medien ([Rundfunk
Berlin-Brandenburg](https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunk_Berlin-Brandenburg "wikilink")
u. a.) verbreiteten die Falschmeldung von einem
„[Catering](https://de.wikipedia.org/wiki/Catering "wikilink")“ auf dem
Lausitzcamp,[32] und meinten damit das Küchen-Kollektiv, welches auf dem
[Klimacamp](https://de.wikipedia.org/wiki/Klimacamp "wikilink") kochte.
Alle Teilnehmer waren angehalten, dafür einen Unkostenbeitrag von 10 bis
15 Euro je Tag beizusteuern und in verschiedenen Arbeitsgruppen das
Küchen-Kollektiv zu unterstützen.[33]

### Finger-Taktik

Die 3500–4000 Aktivisten wandten die
„[Fünf-Finger-Taktik](https://de.wikipedia.org/wiki/Fünf-Finger-Taktik "wikilink")“
an, die im Wendland während der Castortransporte erfolgreich war; das
heißt, sie teilten sich in „Fingerstrukturen“ auf. Eine Gruppe von
mehreren hundert Personen ist dabei einem „Finger“ zugeordnet, 5–15
Personen bilden ein
„[Bezugsgruppe](https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugsgruppe_(Aktivismus) "wikilink")“
und je zwei Personen bilden ein „Tandem“.[30] 
Tandems, Einzelpersonen und Bezugsgruppen geben sich Phantasienamen, 
um sich in der Menge jederzeit finden zu können, jedoch gegenüber der Polizei und Werkschutz
anonym bleiben zu können. Deshalb trugen viele Aktivisten, insbesondere
auf den offiziellen Photos, Sonnenbrillen und Staubmasken.[35] In der
Gewahrsamnahme in Cottbus verweigerten die meisten die Angabe ihrer
Personalien.[36] Die Bezugsgruppen handeln in der Aktion autonom, das
heißt, sie berufen bei Bedarf ein Plenum ein und beraten, ob sie die
Aktion weitertragen, eine Eskalation in Kauf nehmen, oder abbrechen.[37]
Ein Rat aus Delegierten aus jeder Bezugsgruppe, das „Delegiertenplenum“
tritt seltener zusammen und repräsentiert einen gesamten „Finger“ mit
mehreren hundert Personen. Die Entscheidungen der Finger sind daher
nicht vollständig vorhersehbar und planbar, da teils am Ort neu
entschieden wird. Wie die Medien berichteten, haben die Fingerstrukturen
vor dem Wochenende bereits das gewaltlose „Durchfließen“ von
Polizeiketten in „Aktionstrainings“ geübt.[33] 
Zu jedem Finger gehört eine Fahnengruppe, die Richtungswechsel angibt. 
Eine Gruppe mit Funkgeräten kommuniziert mit den anderen Fingern. 
Eine Gruppe mit Megaphonen ist für Ansagen, Gesang und Sprechchöre verantwortlich. 
Dazu kommen jeweils noch einzelne Sanitäter, Photographen, Journalisten und Parlamentarier.[39][40]

## Aktion

Die Besetzung begann größtenteils am Freitag, dem 13. Mai, erreichte
einen Höhepunkt am Samstag Abend und endete größtenteils am Sonntag
15:00 Uhr.

### Freitag, 13. Mai

<figure>

<figcaption>mini|Auszug des „grünen Fingers“ aus dem
Lausitzcamp</figcaption>
</figure>

Am Freitag verließen drei große Gruppen, der rote, orange und grüne
Finger gegen 13:00 das Klimacamp. Der „grüne Finger“, auch als
„internationaler Finger“ bezeichnet, besetzte eine Verladestation und
einen Schienenknotenpunkt der Braunkohle, zunächst nur die Schienen,
später auch die zwei Kohle-Verladetürme. Der „orange Finger“ besetzte
den Schienenstrang direkt vor dem Kraftwerk, der „rote Finger“ ging in
den Tagebau und besetzte mehrere Abraumbagger und Förderbänder. Viele
der Aktivisten setzten die Blockade auf den Baggern und Förderbändern
über Nacht fort.[41] Polizei und Werkschutz schritten nicht ein. Zudem
gab es zwei Blockaden unabhängig von Ende Gelände, Aktivisten von Robin
Wood blockierten einen Schienenstrang am Kraftwerk durch abseilen und
eine zweite mittels einer Betonpyramide. Die Polizei sprach zu diesem
Zeitpunkt von 1000, Ende Gelände von 2000 Aktivisten.

Während Vattenfall am Morgen noch das Betreten des Tagebaus Aktivisten
und Journalisten untersagte, erklärte der Sprecher Thoralf Schirmer am
Nachmittag einen „Tag der offenen Tür“. Man könne das Kraftwerk für 24
Stunden auch ohne Tagebau versorgen. Die Polizei erklärte, die Bagger
seien schon am Donnerstag abgestellt worden, und es bestünde keine
Gefahr und kein Anlass einzugreifen.[42]

### Samstag, 14. Mai

<figure>

<figcaption>mini|Eine Sitzblockade auf einer Schiene am 2.
Tag</figcaption>
</figure>

Am Samstag morgen stellte Vattenfall zahlreiche Strafanzeigen unter
anderem wegen Landfriedensbruchs. Indessen begaben sich der blaue und
hellblaue Finger mit Fahrrädern zum Kraftwerk zur Unterstützung der
Sitzblockade.[43][44] 
Die Besetzungen im Tagebau und an der Kohleverladestation erhielten Unterstützung, 
nachdem viele Aktivisten in der Nacht zum Schlafen ins Lausitzcamp gegangen waren. 10:30 wurde ein
letzter Schienenstrang zwischen Kraftwerk und Kohlelager besetzt, womit
das Kraftwerk vom Brennstoffnachschub abgeschnitten war, und bis zur
Beendigung der Blockade Sonntag Nachmittag abgeschnitten blieb.[45]

12:40 Uhr forderte Vattenfall erneut die Räumung der Blockaden mit der
Begründung „die Produktion \[könne\] so nicht laufen“. Die Sprecherin
der Polizei Ines Fieloh erklärte jedoch: „Solange für die Aktivisten in
der Grube und auf dem Bagger keine Gefahr für Leib und Leben besteht,
gehen wir da nicht rein.“[46] „Eine staatsanwaltliche Prüfung habe
ergeben, dass keine Straftatbestände wie Hausfriedensbruch oder Nötigung
vorlägen.“[47]

Rund 1000 Menschen demonstrierten ab 13:20 gegen den Kohleabbau in der
Lausitz. In einer lange vorab angemeldeten Demonstration zogen sie von
[Welzow](https://de.wikipedia.org/wiki/Welzow "wikilink") nach
[Proschim](https://de.wikipedia.org/wiki/Proschim "wikilink"). Proschim
soll nach den jetzigen Plänen weggebaggert werden.

15:50 sollten die Aktivisten von der Schieneblockade bei Roggosen
geräumt werden, wobei die Polizei die Gleise zersägen musste, so dass
diese für Kohlezüge unpassierbar blieben. Gegen vier Uhr erklärte
Vattenfall, die Leistung des Kraftwerks auf 20 % gedrosselt zu haben.

Kleingruppen von Ende Gelände blockierten den Samstag über kurzzeitig
Straßen und Fahrradwege mit aufblasbaren Würfeln. Fahrzeuge des
Werkschutzes wurden so vom Befahren der Straßen abgehalten.[48]

### Besetzung des Kraftwerks

Um 16:10 Uhr bildete sich aus der Sitzblockade vor dem Kraftwerk
Schwarze Pumpe eine kleinere Gruppe von einigen hundert Aktivisten, die
sich vor das Kraftwerk begaben. Um 16:45 Uhr, nach einem
Plenumsbeschluss, überstiegen rund 1000 Aktivisten die Zäune zum
Kraftwerksgelände. Teils wurden Zäune beschädigt, das Tor wurde
niedergerissen.[49] Vattenfall sprach später von einer „Erstürmung“ des
Kraftwerks.[50] 
Im Werksgelände bewegten sich die Aktivisten für einige Minuten weitestgehend frei und scheinbar ziellos, 
wobei sich der
Werkschutz zurückgezogen hatte. Nach nur fünf Minuten, um 16:50 Uhr,
traf eine Hundertschaft der Polizei ein und die Aktivisten versuchten,
den einsetzenden Festnahmen, begleitet von Schlagstockeinsatz und
[Pfefferspray](https://wiki.aktivismus.org/books/erste-hilfe-in-aktion-demosanis/page/pfeffersprayoc), 
durch Flucht über die Zäune auf der Südseite des
Kraftwerks zu entgehen.[49] 
Einige zogen sich erhebliche Verletzungen beim Übersteigen der Zäune zu.[52] 
Zwei Aktivisten wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.[53] 
Die Polizei setzte rund 130 Aktivisten in einem Kessel fest, bevor sie in die Wache nach Cottbus
gebracht wurden, wo sie die Nacht verbrachten.

Um 19:30 Uhr schloss sich die Polizei dem schon zuvor geäußerten Vorwurf
Vattenfalls an und verschärfte ihn zudem als „schweren“
Landfriedensbruch.[19][55][53] 
Zur Begründung hieß es, die Aktivisten hätten „den Bogen deutlich überspannt \[...\], indem sie im
Werkseingangsbereich die Zäune niederrissen und sich dann auf das
Werksgelände begaben.“[57]

In den Abendnachrichten des Rundfunks Berlin Brandenburgs wurde
berichtet, dass von den Aktivisten Gewalt gegen Mitarbeiter des
Werkschutzes ausgegangen wäre, wobei ein Wachmann verletzt worden
sei.[19] 
Andere Medien wie der evangelische Pressedienst, Neues Deutschland und TAZ bestätigten dies jedoch nicht.[59][60][61] 
Von Vattenfall wurde der Vorwurf eines verletzten Wachmanns nicht erhoben.
Ende Gelände widersprach der Darstellung des RBB: „\[…\] auch beim
Besuch des Kraftwerks haben wir unseren Aktionskonsens strikt
eingehalten – Menschen wurden nicht gefährdet. Natürlich kann es zu
Blockaden gehören, einen Zaun zu überwinden.“[62]

<figure>

<figcaption>mini|Polizei verhaftet Aktivisten auf dem Gelände von
Schwarze Pumpe</figcaption>
</figure>

Um 19:40 Uhr erklärte Ende Gelände, dass sich im Laufe des Tages 3500
Menschen an den Blockaden beteiligt hätten, was als großer Erfolg
gewertet wurde. 700 Aktivisten bereiteten sich auf den, trotz der
Kraftwerksräumung, weiterbestehenden Blockaden auf die Nacht vor.

Am Abend fand vor dem Kraftwerk eine spontane Demonstration mit einigen
hundert Teilnehmern unter dem Motto „Wir leben von der Kohle“ und „Wir
lassen uns nicht von Zugereisten die ganze Lausitz kaputt trampeln“
statt. Viele pro-Kohle Demonstranten kamen direkt von der Schicht.[60]
Ende Gelände erklärte, es seien auch Kohlebefürworter mit Bussen
angekommen und hätten anfangs friedlich für die Braunkohle
demonstriert.[64] Nach Beendigung der Demonstration jedoch haben sich
„rund 500 Anwohner, Kohlearbeiter und Neonazis am Fuße einer
Gleisbrücke“ versammelt und die Aktivisten auf einer Gleisblockade sowie
vor dem Kraftwerk durch werfen von Flaschen und Feuerwerkskörpern
angegriffen, bedroht und beschimpft. Die Polizei griff längere Zeit
nicht ein.[60][64][62] (siehe Abschnitt neonazistische Angriffe)

### Sonntag, 15. Mai

Am Sonntag bestanden alle Blockaden weiter bis 15:00 Uhr. Rund 48
Stunden nach Beginn der Blockaden und über 24 Stunden nach „Abschneiden“
des Kraftwerks erklärten die Pressesprecher von Ende Gelände das Ende
der Aktion. Die meisten Gruppen verließen im Laufe des Nachmittags die
Blockaden und kehrten ins Lausitzcamp zurück.[62]

Einige harrten noch länger aus. Eine Gruppe, die sich mit „lock-ons“ an
die Schienen angekettet hatte, blieb, bis sie Sonntagnachmittag von der
Polizei geräumt wurde. Eine weitere Gruppe hielt den Abraumbagger im
Tagebau Welzow Süd bis Montagmorgen besetzt. Eine weitere
Schienenblockade wurde am Sonntag von der Polizei durch Wegtragen der
verbliebenen Aktivisten geräumt.[69][70]

Am Nachmittag wurden die rund 130 festgenommenen Aktivisten mit einer
Ausnahme aus dem
[Polizeigewahrsam](https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeigewahrsam "wikilink")
entlassen.[71] In der folgenden Woche wurden drei weitere Personen in
Untersuchungshaft verbracht, zwei davon von der in der Nähe gelegenen
und geräumten Baumbesetzung Lautonomia, die ebenfalls gegen den Tagebau
streitet.

Berichten einer zeitweise gefangenen Aktivistin und einer
Pressemitteilung von Ende Gelände zufolge wurden den inhaftierten
Aktivisten die Grundrechte auf Nahrung, Wasser und zwei Telefonate
verweigert bzw. konnten nicht gewährt werden aufgrund von Personalmangel
auf der Wache.[72]

### Bilder von den Aktionen

`Baggerbesetzung Welzow Süd.jpg|Baggerbesetzung Welzow Süd, unter dem Bagger`  
`Förderband bunt.jpg|Aktivisten auf dem Förderband`  
`Ende Gelaende Einzug Tagebau Tag 1.jpg|Einzug der Aktivisten in den Tagebau am ersten Tag`  
`Schienenblockade.jpg|Eine Schienenblockade`  
`Besetzte Kohleverladebrücke.jpg|Besetzte Kohleverladebrücke zwischen Kraftwerk und Tagebau`  
`Niedergerissener Kraftwerkszaun KW Schwarze Pumpe - Westseite.jpg|Niedergerissener Kraftwerkszaun KW Schwarze Pumpe`  
`Im Kraftwerk schwarze Pumpe.jpg|Im Kraftwerk schwarze Pumpe`

## Neonazistische Angriffe

Laut Ende Gelände waren innerhalb der pro-Kohle Demonstration am Abend
des 14. Mai vor dem Kraftwerk Gruppen lokaler Neonazis mit IGBCE Fahnen
zugegen. Von Seiten der Polizei wurde die Beteiligung von Neonazis an
der Demonstration nicht bestätigt.[73] Der Verein Opferperspektive
Brandenburg forderte später die Landesregierung und IGBCE zur Aufklärung
auf, „inwieweit es rechten Strukturen gelungen ist, die
‚Pro-Kohle‘-Demonstrationen für sich zu nutzen“.[74]

Ende Gelände schrieb in einer Pressemitteilung, dass Aktivisten und
Journalisten das Wochenende über wiederholt an mehreren Orten von
Personen aus dem rechten Spektrum angegriffen wurden.[75] Die
Opferperspektive Brandenburg sammelte nachträglich Berichte von
Angriffen und legte diese dem Landtag Brandenburgs vor. Es ist dort die
Rede von „einer Vielzahl rechter Angriffe, die sich rund um die
Protestaktionen in der Lausitz ereigneten. Dazu kommen weitere
Übergriffe, bei denen ein rechter Tathintergrund anzunehmen ist.“[74]

Bereits am ersten Tag von Ende Gelände wurde eine Blockade von
Robin-Wood-Kletterern von einer Gruppe von rund 60 Personen aus dem
rechten Spektrum mit Feuerwerkskörpern „mit hoher Sprengkraft“
angegriffen und bedroht.[74]

Am Samstag Abend griff eine größere Menschengruppe, in der sich auch
Neonazis befanden, eine Gleisblockade von Ende Gelände an, und versuchte
diese zu stürmen. Die Gleisblockade wurde von den Aktivisten verteidigt.
Mehrere Aktivisten und Passanten im Umfeld wurden körperlich
angegriffen.[74]

Ende Gelände erklärte, es habe in der Nacht vom Samstag zum Sonntag auf
eine der im Umfeld des Tagebaus gelegenen Mahnwachen im Spremberger
Ortsteil Terpe (ein Infostand mit wenigen Personen) einen Angriff von
fünf vermummten Personen mit Baseballschlägern gegeben, wobei ein Zelt
sowie von den geflüchteten Aktivisten zurückgelassene Fahrräder zerstört
worden seien.[62] 
In der gleichen Nacht verfolgten mehrmals Autos mit
lokalem Kennzeichen die Autos von Aktivisten und versuchten diese von
der Straße abzudrängen.[74] 
Unter den so Bedrängten war auch das Auto einer Journalistin der Tageszeitung TAZ.[60]

Die Angriffe setzten sich am Sonntag auf das Klimacamp fort, wobei
Sonntag die Anwesenheit von Neonazis von der Polizei bestätigt wurde.
Ein Teilnehmer des Lausitzcamps wurde Sonntag Abend von vermummten
Personen niedergeschlagen und verletzt. Laut Opferperspektive
Brandenburg weigerten sich Polizeibeamte „in mehreren Fällen \[…\]
Anzeigen durch Betroffene aufzunehmen oder diese zu schützen.“ Gruppen
aus der „lokalen Neonazi- und Hooliganszene“ von bis zu 50 Personen
haben mehrfach und an verschiedenen Orten Teilnehmer von Ende Gelände
angegriffen.[74]

Insbesondere in der Nacht vom Sonntag auf Montag befürchtete das
Klimacamp erneut von Neonazis, jedoch von einer größeren Gruppe
angegriffen zu werden und alarmierte erneut die Polizei. Die Polizei
reagierte schließlich Sonntag Nacht entschieden und schickte eine
[Einsatzhundertschaft aus Hannover](https://de.wikipedia.org/wiki/Hundertschaft "wikilink"), 
die Streife fuhr, und einen Hubschrauber. Die Polizei teilte später mit, 57
potentiellen Angreifern, viele davon polizeibekannte rechtsmotivierte
Straftäter, im Umfeld des Lausitzcamps Platzverweise erteilt zu haben.
Bei diesen wurden Quarzsandhandschuhe und Messer gefunden. Die Polizei
nahm jedoch keine Verhaftungen vor.[62][84]

Von Freitag bis Sonntag konnten Ende-Gelände-Aktivisten weiteren
Angriffen teils durch Flucht in ihre Autos und verriegeln der Türen
mehrmals knapp entgehen. Wiederholt wird berichtet, dass die regionale
Polizei keine Anzeigen aufnehmen wollte, und die Angreifer unbehindert
ließ.[74]

In der Region Cottbus existiert eine „gut organisierte“ und „durch hohe
Gewaltbereitschaft gekennzeichnete rechte Szene.“ Die „Gewalteskalation“
über Pfingsten sei deshalb laut der Gruppe „Opferperspektive“ keine
Überraschung gewesen. Der Landtag Brandenburgs hätte jedoch die rechte
Gewalt gegen Ende Gelände „völlig ausgeblendet“, stattdessen sei
ausschließlich von „linken Krawallmachern“ die Rede gewesen, was zu
einer „Normalisierung rechter Übergriffe“ führe.[74]

## Reaktionen und Bewertungen

### Vattenfall

Der Konzern drosselte von Samstag, den 15. Mai bis Montag früh die
Leistung seines Kraftwerkes Schwarze Pumpe, um mittelfristig den Betrieb
aufrechterhalten zu können. Die Gesamteinspeisung fiel während des
Wochenendes auf rund 20 % der maximalen Leistungsfähigkeit beider
Blöcke. Einer der beiden Blöcke, der Block B, wurde von Samstag 14:00
Uhr bis Montag 2:00 Uhr vom Netz genommen und lieferte laut Strombörse
EEX in diesem Zeitraum keinen Strom.[2][88] 
Der Vorstandsvorsitzende
von [Vattenfall Europe](https://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall_(Deutschland) "wikilink"),
Hartmuth Zeiß, sagte: „Es ist eine absolut neue Qualität, dass durch
gewaltsamen Druck ein Kraftwerk gezwungen werden soll, seine Produktion
einzustellen und damit direkt in das deutsche Stromversorgungssystem
einzugreifen. Das betrifft längst nicht mehr nur die Lausitz.“ Und
weiter: „Entgegen der Aussagen von Klimacamp und Ende Gelände
differenzieren sich die Gruppen nicht in gewaltbereite und friedliche
Demonstranten, sondern haben sich mehrheitlich in einem Gewaltkonsens
zusammengefunden, der sich gegen unser Unternehmen und unsere Aufgabe
als Energieerzeuger richtet.“[89]

Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer teilte mit, die
[Warmwasser](https://de.wikipedia.org/wiki/Warmwasser "wikilink")- und
[Fernwärmeversorgung](https://de.wikipedia.org/wiki/Fernwärme "wikilink")
sei gefährdet gewesen. Schirmer sagte: „Da hängen Einrichtungen wie
Krankenhäuser dran.“ Das Vorgehen der Protestler, mit Gewalt zu
versuchen, ein Kraftwerk in die Knie zu zwingen, beträfe damit Menschen,
die nichts mit Vattenfall zu tun hätten. Im Tagebaugelände selbst seien
erhebliche Schäden entstanden. Schirmer gab an, es seien Geräte und
Leittechnik zerstört worden.[72] 
Vattenfall sagte, Ende Gelände habe eine „Spur der Verwüstung“ zurückgelassen.[91]

Am 18. Mai 2016 erklärte Vattenfall, dass Kohlegegner sowohl Bahngleise,
Signalanlagen als auch Tagebaugeräte manipuliert hätten. So seien unter
anderem
[Gleisschuhe](https://de.wikipedia.org/wiki/Gleissperre "wikilink") im
Bereich der Kohlebrücke über die 
[Bundesstraße 97](https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstraße_97 "wikilink") 
montiert worden, die bei einem Nichtauffinden den Absturz des Kohlezuges auf die
darunter liegende Bundesstraße zur Folge gehabt hätten.[92] 
Ende Gelände bestreitet diese Vorwürfe entschieden und verweist auf den
Aktionskonsens des zivilen Ungehorsams, wonach zwar zu friedlichen
Blockaden, aber ausdrücklich nicht zu Gewalt gegen Dinge oder Menschen
aufgerufen worden sei.[62] 
Auf in darauf folgenden Tagen veröffentlichten Fotos[94] 
sind jedoch Gleisschuhe zusammen mit
Kohlegegnern fotografiert worden.[95][96] 
In einer „kurzen Bilanz“ am 7. Juni erklärte Ende Gelände bezüglich der Vorwürfe, es hätte Gleisschuhe
gegeben. Diese wären aber „offen sichtbar, im Bereich der großen, durch
die Polizei am Sonntag Vormittag geräumten Sitzblockaden“ angebracht
gewesen. Sie „dienten der Blockade und natürlich nicht der Entgleisung.“
Das Vorhandensein der Gleisschuhe sei Polizei und Vattenfall, auch an
der Brücke über die B 97, bekannt gewesen. Vattenfall habe bereits am
Sonntag, 15. Mai 2016, die Gleisschuhe entfernt und „festgestellt:
‚Kohlezüge erreichen wieder Kraftwerk Schwarze Pumpe‘“. Das Entgleisen
einer Lok am Dienstag, 17. Mai 2016, resultiere entweder aus einer nicht
wahrgenommenen Sorgfaltspflicht Vattenfalls, die Schienen zu
kontrollieren, oder „die Gleisschuhe \[seien\] erst nach Beendigung der
Ende Gelände-Blockade angebracht worden, durch wen auch immer.“[1]

### Schwedisches Parlament, Regierung und Wissenschaft

Das [schwedische Parlament](https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag_(Schweden) "wikilink")
setzte den Verkauf von Vattenfalls Braunkohlegeschäft als aktuelles
Thema auf die Tagesordnung der Sitzung am 24. Mai 2016, eine Woche nach
Ende Gelände, um „über Vattenfalls Braunkohlegeschäfte und Klimaeffekte“
zu debattieren.[98]
[350.org](https://de.wikipedia.org/wiki/350.org "wikilink") und
[Greenpeace](https://de.wikipedia.org/wiki/Greenpeace "wikilink")
fordern die schwedische Regierung im Rahmen einer langfristigen
politischen Kampagne auf, den Verkauf abzusagen und das Lausitzer Revier
mittelfristig zu schließen. Die Sitzung des schwedischen Reichstags
unterbrachen sie mit einer Protestaktion gegen den Verkauf unter dem
Motto „Schweden, verkauf Vattenfall nicht!“[99] Der ehemalige
Präsidentschaftskandidat der USA, [Al
Gore](https://de.wikipedia.org/wiki/Al_Gore "wikilink"), der Direktor
des [Potsdamer Instituts für
Klimafolgenforschung](https://de.wikipedia.org/wiki/Potsdam-Institut_für_Klimafolgenforschung "wikilink")
Joachim Schellnhuber, [Johan
Rockström](https://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Rockström "wikilink") vom
[Stockholm Resilience
Centre](https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm_Resilience_Centre "wikilink")
und weitere Klimawissenschaftler forderten in einer gemeinsamen
Erklärung ebenfalls eine Schließung des Reviers und einen Abbruch des
Verkaufsprozesses. Dennoch hat die schwedische Regierung am 2. Juli den
Verkauf genehmigt.[100]

### Landesregierung Brandenburg

Die [brandenburgische
Landesregierung](https://de.wikipedia.org/wiki/brandenburgische_Landesregierung "wikilink")
kritisierte die Art des Protests. Ministerpräsident [Dietmar
Woidke](https://de.wikipedia.org/wiki/Dietmar_Woidke "wikilink")
([SPD](https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands "wikilink"))
erklärte: „Wenn Aktionen in Gewalt und Nötigung umschlagen, ist eine
rote Linie erreicht.“ Einige Aktivisten hätten dies offenkundig getan.
Brandenburgs Wirtschaftsminister [Albrecht
Gerber](https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Gerber "wikilink") (SPD)
bezeichnete die Aktivisten als „aus ganz Europa anreisende
Rechtsbrecher“ und sagte: „Natürlich steht es jedermann frei, für Unsinn
und Unfug zu demonstrieren. Aber es darf nicht sein, dass in unserem
Land Gewalt und Selbstjustiz um sich greifen.“[72] 
Die Angriffe aus neonazistischen Kreisen auf Ende Gelände Aktivisten wurden „auf das
Schärfste verurteilt.“[102]
Das Innenministerium Brandenburgs teilte
jedoch mit, ausschließlich gegen 213 Personen wegen der Teilnahme an
Ende Gelände zu ermitteln.[102]

### Landtag Sachsen

Auf Antrag der CDU debattierte der [Sächsische
Landtag](https://de.wikipedia.org/wiki/Sächsischer_Landtag "wikilink")
am 26. Mai über Ende Gelände. Abgeordnete der CDU bezeichnete die
Aktivisten von Ende Gelände als „Krawallbrüder“, „Gewalttäter“,
„Klimarandalierer“ und
„[Terroristen](https://de.wikipedia.org/wiki/Ökoterrorismus "wikilink")“.
Die Grünen und die Linke widersprachen. Die AfD verbreitete Thesen, die
den [anthropogenen Klimawandel in Frage stellen](https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandelleugnung "wikilink").[104][105]
Ein Parlamentarier der Linken, der als parlamentarischer Beobachter an
Ende Gelände teilnahm und deshalb von der CDU zur Selbstanzeige
aufgefordert wurde, kommentierte: „Wer wie die CDU zivilen Ungehorsam
als ‚Gewaltausbruch‘ denunziert, hat nicht begriffen, wie die
[Zivilgesellschaft](https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilgesellschaft "wikilink")
in der Demokratie funktioniert.“[106]

### Ende Gelände

Ende Gelände war die „größte Aktion zivilen Ungehorsams die je
klimapolitisch stattgefunden hat“.[107] Ende Gelände wertet insgesamt
das Umsetzen des Aktionskonsens als Erfolg, da sich alle Teilnehmer an
die vereinbarten Prinzipien des zivilen Ungehorsams gehalten haben, was
beachtenswert sei, da viele Aktivisten nach zwei Tagen und zwei Nächten
Blockade äußerst erschöpft waren.[64]
„Die Aktion verlief weitgehend ruhig, gut organisiert und besonnen.“[109]

Kritisch wurde die überstrapazierte „Aktions-Logistik“ erwähnt, da unter
anderem die Küche nicht auf eine so hohe Teilnehmerzahl vorbereitet war,
was gleichwohl auch mit dem Erfolg der Mobilisierung begründet war.[107]

Ende Gelände demonstrierte nach dem Aktionswochenende vor der
schwedischen Botschaft in Berlin, während das schwedische Parlament über
den Verkauf debattierte.[111] 
Ein Sprecher von Ende Gelände sprach auf
dem Auftaktpodium der „Energiewende-retten!“-Demonstration in Berlin am 2. Juni 2016,[99] 
zu der Ende Gelände auch aufrief.[113]

Das Ende Gelände Bündnis wirft Vattenfall vor, mit der Verbreitung von
„Gewalttäter-Vorwürfen“ eine „Ablenkungskampagne“ betrieben zu haben.
Die Gewaltvorwürfe seien „haltlos“ weil tatsächlich zu keinem Zeitpunkt
Menschen durch Ende Gelände Aktivisten verletzt worden seien. Über das
eigentliche Problem, die Verbrennung von Kohle, Klimawandel und
Kohleausstieg, sei deshalb von Seiten Vattenfalls und Teilen der
brandenburgischen Politik kaum gesprochen worden. Ende Gelände sieht
sich gleichwohl durch die überwiegend gute Medienberichterstattung, die
Unterstützung von Klimawissenschaftlern und die „ermutigende Erfahrung
für viele Klimaaktivist\*innen“ der erfolgreichen Blockade bestärkt. Im
Jahr [2017 fand Ende Gelände](https://wiki.aktivismus.org/books/geschichte-ende-gelandes/page/ende-gelande-2017),
wie kurz nach der Aktion angekündigt, im rheinischen Revier statt.[1]

## Strafverfolgung und Verfassungsschutz

Eine Teilnehmerin der Proteste wurde in einem [beschleunigten Verfahren](https://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigtes_Verfahren_(Strafverfahren,_Deutschland) "wikilink")
wegen
[Körperverletzung](https://de.wikipedia.org/wiki/Körperverletzung_(Deutschland) "wikilink")
und [Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte](https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_Vollstreckungsbeamte "wikilink")
zu einem Monat
[Freiheitsstrafe](https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitsstrafe "wikilink")
verurteilt.[89] 
Insgesamt waren eine Woche nach Ende Gelände vier
Aktivisten in Haft, sowohl von Ende Gelände als auch aus der kurz darauf
geräumten Baumbesetzung „Lautonomia“.[116] 
Bis zum 12. Juli 2016 wurden
alle vier Aktivisten entlassen, nachdem sie ihre Personalien angaben,
ihre Haftstrafe auslief, und im Falle von „Clumsy“ eine Fluchtgefahr
laut Amtsgericht Görlitz nicht mehr bestand.[117]

Gegen die 57 Personen aus dem Neonaziumfeld, denen die Polizei Sonntag
Nacht Platzverweise erteilte, als diese scheinbar das Lausitzcamp
angreifen wollten, erhob die Staatsanwaltschaft keine Anzeige, auch
wurde niemand in Gewahrsam genommen.[74][75]

Im Bericht des [Bundesamtes für
Verfassungsschutz](https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt_für_Verfassungsschutz "wikilink")
wird Ende Gelände 2015 und 2016 erwähnt, wonach „Linksextremisten dieses
Thema (Klimaschutz) mit der grundsätzlichen Kritik am ‚kapitalistischen
System‘“ verbinden würden.[120]

Am 24. Oktober 2018 wurde ein 47-jähriger Aktivist freigesprochen, er
war wegen Hausfriedensbruchs angeklagt, die Staatsanwaltschaft hatte
eine Geldstrafe von 800 Euro gefordert.[121]

## Verkauf von Vattenfall an EPH

Am 24. Mai 2016 debattierte das [schwedische
Parlament](https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag_(Schweden) "wikilink")
über Vattenfalls Braunkohlegeschäfte und Klimaeffekte.[98] 
Die schwedische Regierung genehmigte dennoch am 2. Juli den Verkauf.[100] 
Am 30. September wurde der vollzogene Verkauf des Lausitzer Reviers, der
Kraftwerke, Tagebaue und Verpflichtungen zur ökologischen Nachsorge von
Vattenfall an EPH gemeldet. Der Verkaufspreis war jedoch gegenüber den
ersten Prognosen im Jahr 2015 stark gesunken. So hatte Vattenfall
ursprünglich 2 bis 3 Milliarden Euro einnehmen wollen. Schließlich
musste eine unterschiedlich hoch angegebene Summe von 1,7 bis 3
Milliarden Euro an EPH gezahlt werden, um die mit der Braunkohle
verbundenen Verpflichtungen an EPH abzugeben. Vattenfall rechnete mit
2,4 bis 3 Milliarden Euro Verlust im Geschäftsjahr 2016 durch den
„Verkauf“. [124] Die erste Aufsichtsratssitzung von EPH in Cottbus am
11. Oktober 2016 war von Protesten von Ende Gelände begleitet.[125]

## Weitere juristische Aufarbeitung

Aus der Antwort des Ministers der Justiz und für Europa und
Verbraucherschutz namens der Landesregierung des Landes Brandenburg auf
die kleine Anfrage der AfD-Fraktion ist zu entnehmen, dass am 2. August
2017 von 64 Ermittlungsverfahren ein Verfahren durch eine Verurteilung
zu 60 Tagessätzen à 10 Euro abgeschlossen wurde. 16 Verfahren bis dahin
eingestellt waren. 25 Verfahren noch offen waren. Und weitere 22
Verfahren überwiegend eingestellt waren. In den offenen Verfahren
dauerten die Ermittlungen an.[126]

## Weblinks

- [Ende Gelände](https://www.ende-gelaende.org/de)
- [Photos und Textberichte von Ende
  Gelände](https://350.org/de/ende-gelande-wrap-up/)
- [Photostream auf Flickr](https://www.flickr.com/photos/133937251@N05/)

## Einzelnachweise

<references />

[Kategorie:Politische Veranstaltung
2016](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Politische_Veranstaltung_2016 "wikilink")
[Kategorie:Demonstration](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Demonstration "wikilink")
[
](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Lausitzer_Braunkohlerevier "wikilink")
[Kategorie:Treibhausgasemission](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Treibhausgasemission "wikilink")
[Kategorie:Veranstaltung
(Wirtschaftspolitik)](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Veranstaltung_(Wirtschaftspolitik) "wikilink")
[\#2016](https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ende_Gelände "wikilink")

[1] Presse-AG des Ende Gelände-Bündnisses (Stand 7. Juni 2016): 
[Erste kurze Bilanz nach Ende Gelände im Mai 2016](https://web.archive.org/web/20160610143635/https://www.ende-gelaende.org/de/news/erste-kurze-bilanz-nach-ende-gelaende-im-mai-2016/)

[2] [Transparency in Energy Markets – Tatsächliche blockscharfe
Produktion (≥ 100
MW)](https://www.eex-transparency.com/startseite/strom/deutschland/produktion/nutzung/tatsaechliche-blockscharfe-produktion-100-mw-)
abgerufen am 2016-05-23

[3] [''Mai 2016: Break Free from Fossil
Fuels''](https://web.archive.org/20160604114539/https://de.breakfree2016.org/ "Archivlink")

[4] [''Ende Gelände: Wer wir
sind''](https://web.archive.org/20170211155816/https://2015.ende-gelaende.org/de/kontakt.html "Archivlink")

[5] <https://interventionistische-linke.org/termin/ende-gelaende-und-wie-weiter>

[6] [''Ende Gelände: Wir sind das
Investitionsrisiko''](https://web.archive.org/20160612210036/https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/aufruf/ "Archivlink")

[7]

[8] [Viel Kritik nach Kohle-Protestwochenende in der
Lausitz](https://web.archive.org/20200717170530/https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/kohlegegner-protestcamp-abbau.html "Archivlink")

[9] [Tschechisches Unternehmen EPH kauft Kohlesparte – Käufer für
Lausitzer Braunkohle gefunden / Brandenburg – MAZ – Märkische
Allgemeine](http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kaeufer-fuer-Lausitzer-Braunkohle-gefunden)
abgerufen am 2016-05-13

[10] <https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/fossile-energien/schmelzende-reserven>
Braunkohle: Vattenfall-Käufer reduziert Rückstellungen, Wer ist der
tschechische Käufer von Vattenfalls Braunkohlegeschäft? Etwas Recherche
zeigt: Ein Unternehmen ohne Verantwortung. Greenpeace, 20. Mai 2016.

[11] [''Oettinger hält Braunkohle bis 2050 für
unverzichtbar''](https://web.archive.org/20160612200619/http://www.pro-lausitz.de/index.php/News-leser_o/items/pro-lausitz-begruesst-entschiedenes-vorgehen-gegen-braune-spree-kopie.html "Archivlink"), 
Pressemeldung von Pro-Lausitzer Braunkohle, 27. August 2014.

[12] [Lausitzer Braunkohle – der
Klimakiller?](http://www.pro-lausitz.de/index.php/News-leser/items/teil-4-lausitzer-braunkohle-der-klimakiller.html#klimawandel)
abgerufen am 2017-04-17

[13]

[14]

[15] [''May 2016: Break Free from Fossil
Fuels''](https://web.archive.org/20190309175518/https://breakfree2016.org/ "Archivlink")

[16] [''Größtes Lausitzcamp aller Zeiten war voller
Erfolg''](https://web.archive.org/20160910042159/https://www.lausitzcamp.info/pressemitteilung-vom-18-05-2016-groesstes-lausitzcamp-aller-zeiten-war-voller-erfolg/ "Archivlink"), 
Pressemeldung Lausitzcamp, 18. Mai 2016

[17] [Demo & Camp](http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_und_energie/kohle_oel_und_gas/kohlekraftwerke/demo_camp/)
abgerufen am 2016-05-13

[18] [»Ende Gelände«: Festnahmen nach Besetzung des Kraftwerks | nd-aktuell.de.](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011927.ende-gelaende-festnahmen-nach-besetzung-des-kraftwerks.html) 
In: neues-deutschland.de. 14. Mai 2016, abgerufen am 26. Februar 2024.

[19] ["Herzschlagader" von Schwarze Pumpe war abgeklemmt](https://web.archive.org/web/20200629100917/https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/protestaktion-gegen-braunkohle.html),
archiviert am 29. Juni 2020

[20] [Archivierte
Kopie](https://web.archive.org/20160613103654/https://cycleeg2016.org/ "Archivlink"), 
Cycle Ende Gelände 2016 homepage (englisch)

[21]

[22] [''Solidarität mit dem friedlichen Protest gegen die Kohle – Es
braucht ein deutliches Zeichen gegen die
Kohlekraft''](https://web.archive.org/20160613105619/https://www.ende-gelaende.org/de/termine/solidaritaet/ "Archivlink")

[23] [Über uns – Ende
Gelände](https://www.ende-gelaende.org/de/ueber-uns/)
abgerufen am 2016-05-19

[24] Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender von „Pro Lausitzer
Braunkohle“ im Interview mit der TAZ, NR. 11010 | 18. Woche | 38.
Jahrgang Mittwoch/Donnerstag, 4./5. Mai 2016 Seite 2.

[25] <http://www.pro-lausitz.de/> Pro Lausitzer Braunkohle e. V.

[26] <https://www.freie-radios.net/77324>

[27] [''Wir lassen die Lausitz nicht ausradieren – wir baggern sie ab!
Zum Verein „Pro Lausitzer
Braunkohle“''](https://web.archive.org/20160629170541/https://www.lausitzcamp.info/wir-lassen-die-lausitz-nicht-ausradieren-wir-baggern-sie-ab-zum-verein-pro-lausitzer-braunkohle/ "Archivlink")

[28] Sven Becker:ENERGIE: Vattenfall ist überall, Der Spiegel Nr 44, 28.&nbsp;Oktober 2013
([online](https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-118184388.html))

[29] <https://www.lobbycontrol.de/2014/04/vattenfall-meinungsmache-fuer-braunkohle-in-der-lausitz/>

[30] [''FAQ - Wie kann ich
teilnehmen?''](https://web.archive.org/20160523184605/https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/faq/#Wie%20kann%20ich%20teilnehmen "Archivlink")

[31] [''6. Lausitzer Klima- & Energiecamp
2016''](https://web.archive.org/20161004224750/https://www.lausitzcamp.info/6-lausitzer-klima-energiecamp-2016/ "Archivlink")

[32] [Video Ende Gelände: Kohlegegner verlassen
Lausitz](http://mediathek.rbb-online.de/tv/Brandenburg-aktuell/Ende-Gel%C3%A4nde-Kohlegegner-verlassen-Laus/rbb-Fernsehen/Video?documentId=35384578&topRessort=tv&bcastId=3822126)
abgerufen am 2016-05-19

[33] [''Aktionstrainings zur Kohleblockade “Ende Gelände
2016”''](https://web.archive.org/20160523183805/http://wachstum-im-wandel.de/kalender/296.aktionstrainings_zur_kohleblockade_ende_gelaende_2016.html "Archivlink"). 
Eines von vielen Aktionstrainings im Vorfeld von Ende Gelände

[34]

[35] [''Rechtliches – Ende
Gelände''](https://web.archive.org/20160523184608/https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/rechtliches/ "Archivlink")

[36] <https://www.jetzt.de/politik/besetzung-eines-kohlekraftwerks-in-der-lausitz>

[37] [''Take Care! - Sorgt gut für
euch!''](https://web.archive.org/20160523184610/https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/take-care-sorgt-gut-fuer-euch/ "Archivlink")

[38]

[39] [''Sanitäter\*innen bei „Ende
Gelände“''](https://web.archive.org/20160523184846/https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/sanitaeterinnen-bei-ende-gelaende/ "Archivlink")

[40] <https://www.bulling-schroeter.de/ende-gelaende-legt-finger-in-wunde-der-energiewende/>

[41] <https://junepa.noblogs.org/post/2016/06/01/ende-gelaende-bericht-2/>

[42] [Live Ticker: »Ende Gelände«: Aktivisten besetzen Welzow-Süd (neues
deutschland)](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011786.ende-gelaende-aktivisten-besetzen-welzow-sued.html)
abgerufen am 2016-09-20

[43] [''Die Lausitz schreibt
(Anti-)Kohle-Geschichte''](https://web.archive.org/20200620032636/http://www.archiv.klimaretter.info/protest/hintergrund/21229-ende-gelaende-die-bewegung-muss-durchhalten "Archivlink")

[44] [»Ende Gelände«: Aktivisten besetzen Welzow-Süd | nd-aktuell.de.](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011786.ende-gelaende-aktivisten-besetzen-welzow-sued.html) 
In: neues-deutschland.de. 13. Mai 2016, abgerufen am 26. Februar 2024.

[45] [Ende Gelände, Berichte](https://web.archive.org/web/20160601091646/https://www.ende-gelaende.org/de/berichte/), 
abgerufen am 1. Juni 2016.

[46] [»Ende Gelände«: Festnahmen nach Besetzung des Kraftwerks | nd-aktuell.de](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011927.ende-gelaende-festnahmen-nach-besetzung-des-kraftwerks.html). 
In: neues-deutschland.de. 14. Mai 2016, abgerufen am 26. Februar 2024.

[47]

[48] [Live Ticker 14. Mai 2016 »Ende Gelände«: Festnahmen nach Besetzung
des Kraftwerks (neues
deutschland)](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011927.ende-gelaende-festnahmen-nach-besetzung-des-kraftwerks.html)
abgerufen am 2016-09-20

[49] [Flutung des Kraftwerkgeländes Schwarze
Pumpe](https://www.youtube.com/watch?v=y219Q40fpws)
abgerufen am 2016-05-20

[50] [Video von Ende Gelände Demonstranten die in das Kraftwerk Schwarze
Pumpe eindringen und am Tor
rütteln](https://www.youtube.com/watch?v=gFlq1_75Yzo/)
abgerufen am 2016-09-20

[51]

[52] Jan Brock: [Die Besetzung von »Schwarze Pumpe« | nd-aktuell.de.](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011962.die-besetzung-von-schwarze-pumpe.html) 
In: neues-deutschland.de. 16. Mai 2016, abgerufen am 26. Februar 2024.

[53] [''Schwerer Landfriedensbruch durch Umweltaktivisten begangen''](https://web.archive.org/20160515165323/https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/schwerer-landfriedensbruch-durch-umwelta/259857 "Archivlink"). 
Pressemeldung der Polizei Brandenburg, Pressestelle der
Polizeidirektion Süd Cottbus, 14. Mai 2016

[54]

[55] [Braunkohlegegner stürmen Kraftwerksgelände – 120
Festnahmen](https://www.morgenpost.de/brandenburg/article207566195/Braunkohlegegner-stuermen-Kraftwerksgelaende-120-Festnahmen.html)
abgerufen am 2016-05-15

[56]

[57] [''"Herzschlagader" von Schwarze Pumpe war
abgeklemmt''](https://web.archive.org/20200629100917/https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/protestaktion-gegen-braunkohle.html "Archivlink")

[58]

[59] [''Ausschreitungen bei Protesten gegen Braunkohle in der
Lausitz''](https://web.archive.org/20160609143715/https://www.evangelisch.de/print/134547 "Archivlink"),
evangelischer Pressedienst, Pressemeldung am 15. Mai 2016

[60] [*Eskalation in der
Lausitz*](https://www.taz.de/Antikohleproteste-Ende-Gelaende/!5305477/).
Taz.de, 15. Mai 2016. Abgerufen am 15. Mai 2016.

[61] [»Ende Gelände«: Festnahmen nach Besetzung des Kraftwerks | nd-aktuell.de.](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1011927.ende-gelaende-festnahmen-nach-besetzung-des-kraftwerks.html) 
In: neues-deutschland.de. 14. Mai 2016, abgerufen am 26. Februar 2024.

[62] [''Pressemitteilung vom 18.5. – Ende Gelände''](https://web.archive.org/20160519075448/https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-18-5/ "Archivlink"). 
Pressemitteilung vom 18. Mai 2016.

[63]

[64] [Weltweite Aktionstage gegen Abbau von Braunkohle und fossilen
Energien – Ende Gelände Aktionen in der
Lausitz](https://www.freie-radios.net/77149), Radio Dreyeckland, 21. Mai
2016

[65]

[66]

[67]

[68]

[69] [Ende Gelände,
Berichte](https://web.archive.org/20160601091646/https://www.ende-gelaende.org/de/berichte/ "Archivlink"), 
abgerufen am 1. Juni 2016.

[70] <https://www.freie-radios.net/77137> Radio Corax 16. Mai 2016 im
Archiv von Freie Radios

[71] [*Festgenommene Umweltaktivisten kommen wieder auf freien
Fuß*](https://www.welt.de/regionales/berlin/article155369402/Festgenommene-Umweltaktivisten-kommen-wieder-auf-freien-Fuss.html).
Welt Online, 15. Mai 2016.

[72] [''Braunkohlegegner beenden Blockadeaktionen –
offiziell''](https://web.archive.org/20160515163658/http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/protest-braunkohle-lausitz-102.html "Archivlink"). 
MDR.de, 15. Mai 2016.

[73] [''Spontandemo gegen Aktionen von Klimaschutz Aktivisten in der
Lausitz''](https://web.archive.org/20160517103502/http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Spontandemo-gegen-Aktionen-von-Klimaschutz-Aktivisten-in-der-Lausitz;art307853,5469485 "Archivlink"). 
LR Online, 15. Mai 2016.

[74] Opferperspektive Brandenburg, Pressemitteilung: [Rechte
Gewalteskalation während der „Ende Gelände“-Proteste durch die
Landespolitik
totgeschwiegen](https://www.opferperspektive.de/aktuelles/pressemitteilung-rechte-gewalteskalation-waehrend-der-ende-gelaende-proteste-durch-die-landespolitik-totgeschwiegen),
7. Juni 2016

[75] [''Einige Fakten aus dem Polizeieinsatz über Pfingsten in der
Lausitz''](https://web.archive.org/20160519125134/https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/einige-fakten-aus-dem-polizeieinsatz-ueb/261426 "Archivlink")

[76]

[77]

[78]

[79]

[80]

[81]

[82]

[83]

[84] [''Ende Gelände: Kohlegegner verlassen
Lausitz''](https://web.archive.org/20160519133134/http://mediathek.rbb-online.de/tv/Brandenburg-aktuell/Ende-Gel%C3%A4nde-Kohlegegner-verlassen-Laus/rbb-Fernsehen/Video?documentId=35384578&topRessort=tv&bcastId=3822126 "Archivlink")

[85]

[86]

[87]

[88] <https://twitter.com/BenjaminBeutler/status/734438608413855744>
Diagramm von Benjamin Beutler auf Grundlage der Rohdaten der Strombörse

[89] [''Schwarze Pumpe weiterhin
blockiert''](https://web.archive.org/20160820064124/http://www.mdr.de/sachsen/protest-braunkohle-lausitz-100_zc-ecc53a13_zs-570f6b3d.html "Archivlink"). 
MDR.de, 15. Mai 2014.

[90]

[91] [RBB am 18. Mai
2016](https://web.archive.org/20200626194634/https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/protest-braunkohlegegner-ende-gelaende-wird-thema-im-landtag.html "Archivlink")

[92] [*Kohlebahn am Dienstag kurz
entgleist.*](https://www.lr-online.de/nachrichten/kohlebahn-am-dienstag-kurz-entgleist-35122776.html)
[Lausitzer
Rundschau](https://de.wikipedia.org/wiki/Lausitzer_Rundschau "wikilink"),
18. Mai 2016.

[93]

[94] [Kraftwerke-Blockade - Ende im Lausitzer
Gelände](https://www.deutschlandfunk.de/kraftwerke-blockade-ende-im-lausitzer-gelaende-100.html)
abgerufen am 2024-02-17

[95] [*Twitter
Account*](https://twitter.com/Resis_Tante/status/731869443475812353) von
Channoh Peepovicz. Twitter Account Ende Gelände, 15. Mai 2016 – 08:30
Uhr.

[96] [*Foto
Gleisblockade*](https://pbs.twimg.com/media/CigfWhSWsAUW12g.jpg).
Twitter Account Ende Gelände, 15. Mai 2016 – 08:30 Uhr.

[97]

[98] <https://www.riksdagen.se/en/> Im Original heißt es dort am 23. Mai
2016: „On Tuesday, a current affairs debate will be held on Vattenfall’s
lignite operations and climate effects.“

[99] <http://www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/>

[100] <https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-07/schweden-vattenfall-verkauf-braunkohle-eph-gruppe>
Die Zeit, Vattenfall verkauft Braunkohle-Sparte nach Tschechien, 2. Juli
2016

[101]

[102] [''Rot-Rot verurteilt "Gewalt und
Nötigung"''](https://web.archive.org/20200629031100/http://www.archiv.klimaretter.info/politik/nachricht/21393-rot-rot-verurteilt-gewalt-und-noetigung "Archivlink") Klimaretter, 11. Juni 2016.

[103]

[104] [Kommentar Klimaprotest: Braunkohle-Fans drehen völlig durch](https://www.taz.de/Kommentar-Klimaprotest/!5304723)
abgerufen am 2024-01-30

[105] [](http://www.archiv.klimaretter.info/politik/nachricht/21295-krawallbrueder-im-saechsischen-landtag)

[106] <https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2016/05/marco-boehme-linke-haltlose-vorwuerfe-der-cdu-zu-ende-gelaende-grenzen-an-ueble-nachrede-und-sind-schlicht-falsch-138121>

[107] <https://www.freie-radios.net/77149> Weltweite Aktionstage gegen
Abbau von Braunkohle und fossilen Energien – Ende Gelände Aktionen in
der Lausitz, Interview von Radio Dreyeckland mit einer Sprecherin von
Ende Gelände, 17. Mai 2016

[108]

[109] [''Pressemitteilung vom 15.5.2016; 16.07 Uhr – Ende
Gelände''](https://web.archive.org/20160519075444/https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-15-5-2016/ "Archivlink")

[110]

[111] [''Pressemitteilung vom 24.5.2016 – Ende
Gelände''](https://web.archive.org/20160531134011/https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-24-5-2016/ "Archivlink")

[112]

[113] <https://www.facebook.com/events/1328852990462730/>

[114]

[115]

[116] Pressemitteilung vom 21.05 – Ende Gelände. In:
www.ende-gelaende.org. Abgerufen am 22. Mai 2016.

[117] [''Protest bei Prozess gegen
Braunkohle-Gegner''](https://web.archive.org/20160719104906/http://www.mdr.de/sachsen/zweiter-prozess-nach-braunkohle-protest-am-pfingstwochenende-100_zc-ecc53a13_zs-570f6b3d.html "Archivlink"), 
MDR Fernsehen am 2. Juni 2016

[118]

[119]

[120] [''Linksextremistisch motivierte Aktionen gegen Unternehmen der
Energiebranche''](https://web.archive.org/20160509020737/https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/zur-sache/zs-2016-001-linksextremisten-gegen-energiebranche "Archivlink")

[121] [RBB24 - Kohle-Gegner in Cottbus
freigesprochen](https://web.archive.org/20200611134913/https://www.rbb24.de/studiocottbus/index.htm/doc=!content!rbb!r24!studiocottbus!wirtschaft!2018!10!prozess-kohlekraftgegner-ende-gelaende-lausitz.html "Archivlink")

[122]

[123]

[124] [''Verkauf von Vattenfall-Sparte an EPH vollzogen: Brandenburgs
Braunkohle jetzt in tschechischer Hand
''](https://web.archive.org/20200701113728/https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/verkauf-vattenfall-braunkohle-an-eph-vollzogen.html "Archivlink")

[125] [Pressemitteilung vom 11.10.2016 – Ende
Gelände](https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-11-10-2016/)
abgerufen am 2016-11-01

[126] [''Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2851 des
Abgeordneten Andreas
Kalbitz''](https://web.archive.org/20170824204520/http://afd-fraktion-brandenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/Ende-Gel%C3%A4nde.pdf "Archivlink")