End Fossil: Occupy

Hier versuchen wir, alles Mögliche an Informationen, Skillshares, Dokumenten, Ideen etc. rund um EndFossil: Occupy!, unseren Aktivismus und die Bewegung zu sammeln. So wollen wir die geballte Erfahrung und die Menge an Wissen, die in unserer Bewegung existiert, mit allen teilen, voneinander lernen und so Wissenshierarchien abbauen!

Wir hoffen, dass wir so als Bewegung die Hürde zum Mitmachen so gering wie möglich gestalten und uns gleichzeitig unterstützen, wenn wir gerade etwas brauchen, denn nicht jede Ortsgruppe muss ja ständig das Rad neu erfinden ;) Gleichzeitig wollen wir alle Menschen, die Interesse haben, mitzumachen und sich der Bewegung anzuschließen, alles Nötige an die Hand geben, um eigenständig loszulegen und den Wandel zu gestalten! Power to the People! 

Dies ist eine fast vollständige Übernahme der Inhalte von der Seite wiki.endfossil.de.

Erfahrungen aus den Unibesetzungen

In den Jahren 2022 und 2023 fanden in mehreren Städten Unibesetzungen von EndFossil: Occupy! statt. Die Verläufe der Besetzungen waren sehr unterschiedlich. Um einige Beispiele zu nennen: In Regensburg wurde die Besetzung zwei Wochen aufrechterhalten, in Göttingen eine Woche. Dagegen wurde die Besetzung in Würzburg nur unter der Woche, also 5 Tage, geduldet. In Frankfurt löste die Polizei die Besetzung nach kürzester Zeit auf. Die Besetzungen waren zwar zeitlich in Wellen koordiniert, es war aber kaum möglich sie wirklich gleichzeitig ablaufen zu lassen. Das liegt auch daran, dass Unibesetzungen sehr aufwändig sind und viele Kappas verbrauchen. Außerdem setzen sich Menschen, wenn sie in der Uni schlafen, dem Hass von rechten oder anders unfreundlich gesinnten Studierenden aus. Deshalb müssen wir uns fragen, welche Wirkung diese Aktionsform erzielt hat.

In allen Unis sehen wir, dass die konkreten Forderungen, die wir an die Uni gestellt haben, nicht oder nur unzureichend erfüllt wurden. In vielen Fällen wurden wir von den Präsidien oder Rektoraten zwar toleriert aber auch einfach ignoriert. Das lag auch daran, dass die Besetzungen nicht unbedingt als Störaktionen gedacht waren. In der Form, wie wir sie durchgeführt haben, haben Besetzungen nämlich noch eine andere Funktion. In den Unis wurden Räume geschaffen, bei denen Menschen einfach niedrigschwellig vorbeikommen konnten und die somit gute Anlaufstellen für die Klimagerechtigkeitsbewegung bildeten. In diesem Rahmen fanden Vorträge und andere Info- und Diskussionsveranstaltungen statt, in denen Menschen über die Problematik der Klimaveränderungen und unsere damit zusammenhängenden Themen informiert wurden. Um Aufmerksamkeit für diese Veranstaltungen zu erregen wurde durch Megaphonansagen an verschiedenen Orten der Unis, Flyer, Plakate, Bannerdrops oder auch soziale Events, wie zum Beispiel Partys Mobiarbeit gemacht. Schade ist, dass sich oft nur Menschen angesprochen gefühlt haben, die schon in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv oder in anderer Form für das Thema interessiert waren. Doch trotzdem wurden neue Leute dazugewonnen, die neu politisiert wurden und nun auch nachhaltig in der Bewegung aktiv sind. Auch für das Gemeinschaftsgefühl der Gruppen, waren die Besetzungen stärkend. Gemeinsam eine Besetzung zu organisieren macht trotz aller Anstrengung Spaß und erprobt die Handlungsfähigkeit der Gruppe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass EndFossil: Occupy! mit den Besetzungen zwar eine besondere, die Identität konstituierende Aktionsform gefunden hat, doch nach der ersten Aufregung kann dadurch kaum noch mediale Aufmerksamkeit erregt werden. Deshalb und wegen des großen Aufwands im Vergleich zum Effekt werden wir uns in Richtung anderer Protestformen orientieren. Der Gedanke einer Besetzung kann zum Beispiel in Hinsicht auf die Aktionsform oder den Ort uminterpretiert werden. Unsere Kreativität ist gefragt, der Kampf geht weiter! 

Infos und Hilfen zur Rechtslage von Schulbesetzung

2023 wurden im Mai auf der ganzen Welt Schulen und Unis besetzt. Menschen von End Fossil Deutschland haben damals Material erstellt um die Besetzungen in Deutschland mit rechtlichen Leutfäden und Hilfen  zu unterstützen. Auf diesem Material und den Erfahrungen nach den Besetzungen soll dieser Artikel aufbauen. Das Material von 2023 findet sich untern auf der Seite verlink.

Diese Überlegungen sollen nicht zu Straftaten oder dem Verstoß gegen Ordnungen aufrufen. Sie sollen einen Überlick herstellen über die möglichkeiten, wie sich Personen oder Ortsgruppen rechtliche Unterstützung organisieren können. Diese Überlegungen sind besonders relevant für die hypothetische Situationen, dass eine Besetzung passiert (ist).

Strafrecht, Schul und Hoschschulrecht

Todo: Ausführen

Erfahungen in den Schul- udn Unibesetzung von End Fossil: Occupy! in Deutschland

Tenor: Wir haben wenig bis keine Repressionen bei unseren Besetzungen in Mai 2023 erfahren. Gerade Unibesetzungen wurden oft einfach geduldet.

Todo: Ausführen

Material

Disklaimer der Author*innen: Wir sind keine Rechtsanwält*innen. Wir haben diese Infozettel aus eigener Erfahrung, Gesprächprotokollen oder anderen Infozetteln zusammengeschrieben. 

Wie kann ich mir rechtliche Unterstützung organisieren?

Rechtliche Unterstützung Organisieren - Mai 2023 - End Fossil_ Occupy! LegalAG.pdf

Was steht im Schulrecht / Strafrecht zu Schulbesetzung (Stand Mai 2023)

Organizing an Schulen

Organizing an Schulen

Organizing an Schulen - Leitfaden


OG-Leitfaden - Organizing an Schulen

Im Folgenden findet ihr eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung/Unterstützung um Organizing in Schulen umzusetzten :)

Step 1) OG wieder größer aktivieren & Bündnis gründen
Step 2) interner Überblick
Step 3) Verantwortliche
Step 4) Kontakte zu Schulen suchen
Step 5) Treffen
Step 6) Welche Schule?
Step 7) Organizing "richtiger" Start
Step 8) Macht euch einen Plan
Step 9) Idee verbreiten

Wie ihr mit Menschen ansprecht kann sehr entscheidend für den Erfolg des Gesprächs sein. Tipps für überzeugende Ansprachegespräche findet ihr im Leitfaden für Ansprachegespräche.

Step 10) Verantwortliche finden (geht eig über mit Step 9)
Step 11) Vollversammlung
Step 12) Entscheidung

Ihr habt mobilsiiert, Gespräche geführt, Organisiert und die Vollversammlung gehalten, aber jetzt muss die Entscheidung kommen: Könnt ihr besetzen? Fertigt dazu stimmungsbilder in euren organisierten Klassen durch, wenn ihr das gefühl habt aha mindestens der komplette jahrgang 10,11,12 ist dabei, könnt ihr ein Datum ausmachen und loslegen. Das ist auch der Zeitpunkt um nochmal intensiv mobi zu machen.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

QUELLE: https://pad.fridaysforfuture.is/p/_5GsogmiAnhlMHvJtwFw

Organizing an Schulen

Ansprachegespräch

Mit einem 5- bzw. 6-Punkte-Ansprachegespräch kannst du überzeugende 1-zu-1-Gespräche führen. Es hat eine klare Struktur, ein klares Ziel und ein klares Ende. Dabei gibt es kein festes Gesprächsskript. Nur mit vielen 1-zu-1-Gesprächen lassen sich echte Mehrheiten aufbauen.

Schritt 1: Einleitung und Vorstellung

    Gesprächsanlass verdeutlichen: um was geht es, wer bin ich, warum spreche ich mit dem Gegenüber
    Selbstbewusstes und sicheres Auftreten, klare Sprache
    Beispiel: "Hallo, ich bin [deinen Namen hier einfügen] von End Fossil. Wir sind eine weltweite Klimabewegung und wir haben [diesen Hörsaal] besetzt, um [die Studierenden hier am Campus zu repolitisieren]."

Schritt 2: Agitation

    Hier geht es darum, herauszufinden, was dem Gegenüber wichtig ist und was ihr Sorgen bereitet. Dabei ist darauf zu achten, selbst einen möglichst geringen Redeanteil zu haben (idealerweise nicht mehr als 30%).
    Stelle deine Fragen möglichst offen. Vermeide Vorannahmen und Vorurteile. Insgesamt soll die Sprache bzw. der Wortschatz des Gegenübers verwendet werden und möglichst alle angesprochenen Probleme auf das eigene Narrativ übertragen werden und sie zu kollektivieren.
    Sei selbst nicht emotionaler oder wütender als dein Gegenüber. Dennoch solltest du aber auch nicht komplett teilnahmslos auf dein Gegenüber wirken. Zeige Empathie und übe dich in aktivem Zuhören! Nehme die Realität des anderen wahr ohne sie zu werten.
    Hinführung durch strategische Fragen: die angesprochene Person soll ihre Gegener und ihre eigene Macht erkennen; nutze dabei auch konkrete Gesprächsaufhänger; frage nach dem Erfolg vergangener Aktionen und Streiks für die Klimabewegung oder die gesellschaftliche Mehrheit (welche Perspektive hat die Person darauf?)
    Beispiel: Was macht das mit dir? Wie blickst du darauf? Bist du selbst Teil der Klimabewegung? Was denkst du über die Klimakrise? Wie blickst du auf die Zukunft im Angesicht der Klimakrise? Wer ist deiner Meinung nach verantwortlich für unseren status quo?

Schritt 3: Plan2Win

    Hier muss deutlich werden, dass das Anliegen der*die Gesprächspartner*in durch die eigene Aktion/Kampagne gelöst bzw. angegangen werden kann, aber nur wenn die Person sich aktiv beteiligt.
    Ein Plan2win ist eine möglichst bildhafte, sprachliche Visualisierung der Möglichkeiten für die eigene Kampagne, die Bewegung und die Gesellschaft als ganze. Was kann passieren? Was ist möglich? Was wünschen wir uns und wie kommen wir dahin? Warum ist eine Beteiligung für dein Gegenüber persönlich unbedingt erforderlich für den Erfolg?
    Ziel ist die Hoffnung zu wecken und deinem Gegenüber die eigenen Handlungsoptionen aufzuzeigen.
    Beispiel: "Was denkst du, können wir erreichen, wenn alle Studierenden hier sich gemeinsam organisieren, die Universiität besetzen und damit zeigen: Es kann so nicht weitergehen?"

Schritt 4: Entscheidungsfrage

    Stellt eine vorher überlegte Entscheidungsfrage. Anschließend schweigt ihr bis euer Gegenüber geantwortet hat. Die Person ist dann in der Rolle, selbst Verantwortung zu übernehmen für ihr eigenes Handeln und spürt ihre Entscheidungsgewalt und die gesellschaftlichen Strukturen, die diese betreffen.
    Achte darauf, dass die Fragestellung relevant, ernsthaft und verantwortungsvoll gestellt ist.
    Beispiel: "Also, bist du bereit, dich mit Gleichgesinnte zusammenzutun und sich für [Selbstinteresse] gemeinsam zu engagieren?"

(Schritt 5: Schutzimpfung)

    Bereite dein Gegenüber auf den Widerstand der Gegenseite vor, indem du ihr z.B. von den Risiken erzählst, die auf den*die Einzelne*n zukommen können
    Hier kannst du auch von den Repressionen erzählen, die bei einer Besetzung vorkommen können
    Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig und hängt davon ab, ob eine gewisse Wahrscheinlichkeit für Repressionen überhaupt besteht
    Beispiel: Was denkst du über unsere Vision/Aktion/Kampagne? Welche Risiken gehen wir damit ein?

Schritt 6: Nächste Schritte

    Kontakte austauschen, Verabredung treffen und verabschieden
    Frage, ob sie an einer spezifischen Aktion oder Aufgabe mitwirken können. Gib ihnen dazu alle Infos, die sie dafür brauchen. Es soll ihre eigene Selbstwirksamkeit und ihr Selbstbewusstsein steigern und sie in deine Kampagne/Besetzung/Aktion einbinden
    Zeige ihnen einen spezifischen Plan auf und mache ein bis zwei Tage später ein Follow up (z.B. per Telefon), um sie z.B. zu deinem nächsten Plenum einzuladen o.ä.
    Beispiel:"Großartig, dann lade ich dich dazu ein mir deinen Kontakt zu geben und dann melde ich mich bei dir!"

Weitere Konzepte für überzeugende Ansprachegespräche und Storytelling

AHA-Regel

Mit der AHA-Regel (Anger —> Hope —> Action) lässt sich der Ablauf gut einprägen. Er findet im gewerkschaftlichen Organizing häufig Anwendung und hat sich bewährt. Zudem ist er sehr ähnlich zum 6-Punkte-Gespräch aufgebaut: Zu Beginn sorgt man für „anger“ bzw. Agitation, anschließend folgt ein Teil zum Handlungsweg, der Hoffnung geben soll. Schließlich folgt der Aufruf zur aktiven Teilnahme an einer spezifischen Aktion.

Herz - Kopf - Hand

Hier fängt man mit dem Warum an, also die Ausgangsposition, erklärt anschließend das Was, also die eigene Aktion, und schließlich das Wie, also wie mensch sich einbringen kann.

Ich —> wir —> jetzt

Das Storytelling beginnt mit deiner persönlichen Geschichte (Warum engagierst du dich? Wie kam es dazu?). Anschließend erklärst du deinem Gegenüber den kollektiven Moment und was es bedeutet, sich zusammenzuschließen? Was können wir (du und dein Gegenüber) erreichen, wenn ihr euch zusammenschließt? Schließlich geht es um das Jetzt: was können wir jetzt konkret tun? Was steht an? (z.B. Petition unterschreiben usw.). Diese Methode ist sinnvoll für sehr kurze 1-2 minütige Ansprachen.

Vorschlag für ein Ansprachetraining:
  1. Begrüßung
  2. Mündlicher Input (siehe oben), ggf. Auch zum Konzept und Erfolgen des Organizing allgemein
  3. Übung in 3er Teams im Wechsel (story und setting können sich die Gruppen auch selbst überlegen, 10 minuten pro Durchgang und dann wechseln, sodass jede*r mal in jeder Rolle war) : 1 Organizer*in, 1 Passant*in, 1 Beobachter*in
  4. Erfahrungen teilen und Erkenntnisse zusammenfassen: Was waren Herausforderungen? was hat gut funktioniert?
  5. Abschluss: Aufruf zum regelmäßigen Üben, Angst nehmen in der Realität auszuprobieren, Handout verteilen
Organizing an Schulen

Strukturbasiertes Organizing

Wie können wir als Bewegung wachsen? Wie können wir die Menschen erreichen und integrieren, die unsere Aktionen und Kampagnen erfolgreich machen? Damit befasst sich der Ansatz des strukturbasierten Organizing.

Auf dieser Seite entsteht bald ein Text über strukturbasiertes Organizing. Bis dahin ist dies zunächst eine Linksammlung zu hilfreichen Ressourcen für eure Ortsgruppe oder AG:

FLINTA*-freundliche Plena

Während des bundesweiten Treffens in Würzburg trafen sich FLINTA*-Personen (=Frauen*, Lesben, Inter, Nonbinary, Transgender, Agender) zu einem gemeinsamen Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie wir unsere Strukturen und Plena FLINTA*-freundlicher gestalten können. Die folgenden Ergebnisse wollen wir dazu festhalten:

FLINTA*-Plena und kritische Männlichkeitsrunden sind sehr sinnvoll. Sie sensibilisieren für ein stärkeres Bewusstsein für gesellschaftliche Ungleichheiten und ermöglichen gleichzeitig das finden von allies. Deshalb sollten sie regelmäßig auf allen organisatorischen Ebenen und in Vernetzungsräumen sowie in den Besetzungen abgehalten werden. In der bundesweiten Vernetzung sind derzeit sehr wenige FLINTA* aktiv, obwohl das in den Ortsgruppen anders aussieht. Das hat Gründe und muss geändert werden! Deshalb sollten wir uns in unseren OG/AG-Plenumsstrukturen kontinuierlich genug Raum für die Analyse von Machtdynamiken nehmen. Alleingänge und das Verfolgen einer eigenen Agenda von Nicht-FLINTA*-Personen sehen wir kritisch.

Als FLINTA* innerhalb von End Fossil möchten wir uns nicht in eine Rolle gedrängt fühlen bzw. laut sein müssen, um Gehör zu finden. Außerdem begrüßen wir Onboarding-Plena für FLINTA*-Personen im Bereich der bundesweiten Strukturen von End Fossil und eine stärkere Einbindung von FLINTA*-Personen in die Deli- bzw. OG-Vernetzung. Deshalb nehmen wir uns für die Zukunft vor, uns FLINTA*-Menschen gegenseitig öfter anzurufen. Dabei ist die Hoffnung, dass wir patriarchale Wissenshierarchien verhindern. Wir achten in allen Plena darauf, anderen kein relevantes Wissen vorzuenthalten.

Checkliste für die Anmoderation

Die folgende Checkliste soll in jedem Plenum am Anfang besprochen werden, um die Kommunikation für alle so stressfrei wie möglich zu gestalten:

Anti Rassismus

Lektüren für Lesekreise / Selbstbildung:

Zur Reflexion:

Rassismuskritik an der KGB:

Antirassistische Praxis

Schwarzer / BIPoC Klimaaktivismus / MAPA Kämpfe

Checkliste Unibesetzung

Wie können wir mehr werden?

Trainings

Teams

Sonstiges

Ablauf Kickoff Plenum

Dies ist der Ablauf des ersten Plenums der OG Paderborn. Es dauerte letztendlich doch etwas länger als die angesetzten 90 Minuten war aber super erfolgreich. Es ist orientiert an einem klassischen Ansprachegespräch ("AHA-Regel") und weiteren learnings aus anderen Plena. Alle Menschen, die damals dabei waren, sind weiterhin aktiv und besuchen seitdem regelmäßig die wöchentlichen Treffen. 

Vorbereitung

Empfang

(15 Minuten)

Begrüßung/Beginn

(20 Minuten)

Vorstellung End Fossil: Occupy!

(15 Minuten)

Entscheidungsfrage

(10 Minuten)

Kurzer Teaser in die Planung der Besetzungswelle

(30 Minuten)

Kontakt und Abschied

(15 Minuten)

Bildungsmaterial

Als Klimagerechtigkeitsbewegung, die die Klimakrise intersektional betrachtet, müssen wir uns einem konstanten Weiterbildungsprozess unterziehen. Mit der Zeit haben haben wir, vor allem durch Kritik von BIPoC (Black, Indigenous, People of Colour) innerhalb und außerhalb der Bewegung, festgestellt, dass uns Wissen zu den Wirkungsprinzipien und den Ursachen der Klimakrise fehlt. Wenn wir den Anspruch haben, die Machtstrukturen und Diskriminierungsformen, die unsere Gesellschaft durchziehen, zu verstehen und diese abzubauen, müssen wir uns damit beschäftigen, wie diese Formen der Unterdrückung in unserer Gesellschaft reproduziert werden, und Betroffenenperspektiven in den Fokus unserer Praxis stellen. Deshalb wollen wir diese Seite nutzen, um Ressourcen und Bildungsmaterial zu diesen intersektionalen Themen zu teilen und allen zugänglich zu machen.

Antirassismus und Kolonialismus

MAPA-Kämpfe und -Situationen

Verschiedenes

Archiv

Diese Seiten sind nicht mehr aktuell und beziehen sich auf Strukturen, die es nicht mehr gibt.

Archiv

Bundesweite Abstimmungen EFO

End Fossil Deutschland gibt es nicht mehr und das aufgeführte Vorgehen gilt daher nicht mehr. Es ist hier hochgeladen, um als Inspiration für andere Gruppen zu dienen.

Funktion und Bedeutung

Bundesweite Abstimmung sollen eine möglichkeit sein um bundesweites Vorgegen basisdemokratisch zu legitimieren. Wichtig ist, dass diese Abstimmungenm, keine Handlungsvorschrifft für Ortsgruppen bieten. Jede Ortsgruppe kann frei Entscheiden ob sie eine bundesweite Entscheidung mitträgt oder nicht. Wenn sie sehr starke Bedenken gegen diese hat, kann eine Ortsgruppe auch gebrauch von ihrem Vetorecht machen (siehe mehr dazu im Abschnitt dazu)

Ablauf

Jede*s*r kann eine bundesweite Abstimmung starten. Dies ist möglich über die Toolswebseite(Inaktiv) welche dann allen Ortsgruppen ermöglich an dieser Abstimmung eine Stimme abzugeben. Zudem sollen alle Abstimmung, welche erstellt werden, auch einmal in die Signalabstimmungsgruppe gestellt werden.

Bundesweite Abstimmungen sind grundsätzlich Ja/Nein Fragen. Die Frage sollte so gestellt werden, dass bei einer Ablehnung, die aktuellen Zustände unterverändert bleiben. Nur bei der Annahme der Abstimmung bzw. des Vorschlags der Abstimmung, kann die Abstimmung ein bestimmtes Handeln legitimieren.

Schülis und Studis in Ortsgruppen haben jeweils 4 Abstimmungsmöglichkeiten und die möglichkeit diese zu begründen (optional):

  1. Dafür - Die Ortsgruppe stimmt zu
  2. Enthaltung - Die Ortsgruppe will keinen Einfluss auf die Entscheidung haben
  3. Dagegen - Die Ortsgruppe ist gegen den Vorschlag
  4. Veto - Die Ortsgruppe verhindet die legitimierung der Abstimmung in der aktuellen Form.

Vetorecht

Jeden Ortsgruppe kann ein Veto gegen eine Abstimmung einlegen. Sie verhindert damit, dass die Abstimmung angenommen werden kann. Wenn ein Veto eingereicht wird ist der nächste Schritt, dass der*die*das Antragsteller*in der Abstimmung sich mit der*dem Vetosteller*in zusammensetzt und versucht einen Kompromiss zu finden, hier können sich natürlich auch immer menschen anschließen, die mitgestalten wollen. Wenn Bedarf besteht, kann um Support, in Form einer neutralen Person/Gruppe gefragt werden in der Abstimmungssignalgruppe.

Wenn ein Kompromiss gefunden wird, kann die Abstimmung verändert erneut gestellt werden.

Wie nehme ich als Ortsgruppe an der Abstimmung teil

  1. Die Abstimmungen laufen über das Abstimmungstool(Inaktiv) auf der Toolsseite(Inaktiv).
  2. Um an der Abstimmung teil zu nehmen, braucht ihr einen Toolsaccount.
    1. Diesen habt ihr als Ortsgruppe bekommen. Wenn ihr das Passwort nicht kennt, könnt ihr dieses über eure Mailadresse zurücksetzen(Inaktiv).
  3. Wenn ihr auf der Toolsseite eingeloggt seid, kommt ihr über das Menü dann auf die Abstimmungseite.
    1. Ihr könnt die entsprechende Abstimmung auswählen und dann nen Button drücken "Als OGname abstimmen"
      1. Um auszuwählen, wie viele Stimmen ihr habt (abhängig davon, ob Studis und Schülis getrennt), geht auf die Ortsgruppenübersicht(Inaktiv) und bearbeitet dies in eurer OG.
    2. Dann werdet ihr weiter geleitet auf eine Seite, wo ihr eure Stimme abgeben könnt. (diese könnt ihr jederzeit bis Abstimmungsende zurückziehen)
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Onboarding organisieren

So organisierst du ein Onboarding für deine Ortsgruppe.

Wir haben eine Präsenation vorbereitet, dieses findet ihr hier auf Canva oder hier als PDF: Onboarding Ortsgruppen.pdf. Ladet sie gerne als PDF oder Powerpoint herunter und verändert sie nach euerem belieben, wir haben uns mühe gegeben, die wichtigsten Dinge zu den Folien immer in die Notizen der jeweiligen Seite ein zu tragen.

Hier sind aber noch ein paar Sachen, die ihr beachten solltet beim Ablauf/ Planen des Onboardings:

- In welchem Rahmen bewerbt ihr das Onboarding (sollte im Bezug auf sensible Inhalte bedacht werden)
- Klären, ob mit oder ohne Handys(wenn ihr sensible Themen besprecht, lieber Handys raus legen)
- Bedürfnisscheck am Anfang sollte folgendes enthalten:
   - Triggerwanrung für die Themen die ihr ansprecht (z.B. Polizeigewalt, Klimakatastrophe etc.)
   - wo sind die Toiletten.
   - Sonst noch Wünsche
   - Bei Fragen gerne melden
   - Passt Deutsch als Sprache?
   - etwas Trinken anbieten (ggf. auch vegane Snacks oder sogar warmes vegane Essen)
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Awarenessarbeit

End Fossil Deutschland (und die bundesweite Awareness AG) gibt es nicht mehr und das aufgeführte Vorgehen gilt daher nicht mehr. Es ist hier hochgeladen, um als Inspiration für andere Gruppen zu dienen.

Der Begriff “Awareness” kommt aus dem Englischen „to be aware“ und bedeutet (im weiteren Sinne) „sich bewusst sein, sich informieren, für gewisse Probleme sensibilisiert sein“. Wir verstehen unter Awarenessarbeit, dass wir dazu beitragen wollen, ein langfristiges und nachhaltiges (gemeinsames) Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehört für uns neben dem Mitdenken von verschiedenen Bedürfnissen (z.B. rollstuhlgerechter Zugang, Einhalten von Plenarzeiten, Vorbeugung von Überlastung, ...) ebenso gegenseitige Rücksichtnahme, (z.B. Einhalten und Erfragen von Grenzen) und das Hinterfragen von Machtverhältnissen und problematischen Strukturen.

Wenn Menschen mit einem Anliegen auf uns zu kommen, arbeiten wir parteilich. Das heißt, dass die Perspektive der Person, die eine unangenehme und grenzüberschreitende Erfahrung gemacht hat, im Fokus steht und unterstützt wird.

Außerdem streben wir innerhalb der Bewegung eine Auseinandersetzung mit Bildungsinhalten zu systemischen Problemen an und stellen dafür Awarenesskonzepte und weitere Ressourcen zur Verfügung.

Es ist uns wichtig, dass Entscheidungen für alle nachvollziehbar getroffen werden und alle jederzeit allen Gruppen beitreten und mitentscheiden können.

Bei Fragen und in Konfliktfällen aus Ortsgruppen oder Arbeitsgruppen könnt ihr uns gerne anschreiben. Erreichbar sind wir über die Awareness AG (Signal-)Gruppe, oder über die Mailadresse awareness@endfossil.de 

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OG Gründung

Gründung einer Ortsgruppe am Beispiel Paderborn

Zum Anfang ein paar kurze Standortinfos zur Stadt Paderborn:

Vorgeschichte der OG-Gründung

Erstes Plenum

Aktivitäten und Aktionen seit der Gründung

——— to be continued ———

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E-Mail Verschlüsselung

E-Mail-Verschlüsselung wird verwendet, um vertrauliche Informationen per E-Mail von einer Person zu einer anerden Person zu schicken. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist dabei eine besonders sichere Form der Verschlüsselung, da bei dieser die Nachricht über alle Übertragungsstationen hinweg verschlüsselt bleibt. Selbst wenn die E-Mail also auf dem Weg abgefangen werden sollte, ist sie ohne den richtigen Schlüssel wertlos.

PGP (Pretty Good Privacy)

PGP (Pretty Good Privacy) ist eine häufig verwendete asymmetrische Ende zu Ende Verschlüsselungssoftware für E-Mails. Dabei werden für jede E-Mail Adresse zwei Schlüssel erstellt. Der Public Key (Öffentlicher Schlüssel) und der Private Key (Privater Schlüssel). Wie der Name schon sagt, darf und muss der Public Key öffentlich geteilt werden, denn mit diesem können Menschen E-Mails die sie an euch senden wollen erst verschlüsseln. Der Private Key hingegen darf auf keinen Fall weitergegeben werden oder verloren gehen, denn mit diesem kann die verschlüsselte Nachricht wieder entschlüsselt werden. Bekommt also eine andere Person als du selbst den Private Key in die Hände ist die komplette Verschlüsselung hinfällig.

Einige E-Mail Clients, wie zum Beispiel Thunderbird unterstützen PGP schon direkt. Bei anderen Programmen, wie zum Beispiel dem EndFossil Web-Client, muss noch ein extra Plugin installiert werden damit Nachrichten ver- und entschlüsselt werden können.

PGP Verschlüsselung in Thunderbird einrichten

Vorweg

Wenn ihr die Ende-zu-Ende Verschlüsslung für ein E-Mail-Postfach auf eurem Gerät aktiviert, können verschlüsselte Mails nur noch über dieses Gerät auch wieder entschlüsselt werden. Die jeweilige E-Mail Adresse wird sozusagen an euer Gerät gebunden. (nicht nachverfolgbar und auch nicht wirklich - keine Sorge)

Andere Personen können sich dann zwar im Postfach einloggen, sehen aber nur die verschlüsselten Mails und können diese nicht lesen. Die Idee eines Postfachs, auf das mehrere Personen zugreifen können, geht damit verloren - dafür habt ihr die Garantie, dass keine 3. Partei mitliest. Das Ganze gilt natürlich nur für Mails die Ende-zu-Ende verschlüsselt wurden. Bei unverschlüsselten Mails bleibt alles wie gehabt.

OpenPGP aktivieren

1. Öffne die Einstellungen in dem du unten links aus das Zahnrad klickst

2. Klicke auf Konten-Einstellungen und wähle in der List bei der entsprechenden @endfossil.de E-Mail Adresse Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus

3. In der Kategorie OpenPGP einen Schlüssel hinzufügen. Je nach Bedarf könnt ihr nun einen neuen Schlüssel erzeugen oder einen bestehenden importieren. Bei der Erzeugung empfiehlt sich Ablaufdatum von 2-3 Jahren um regelmäßig auf evtl. neue und stärkere Verschlüsselungen zu upgraden. Bei der Schlüsselgröße solltet ihr möglichst hohe Werte, für eine möglichst sichere Kommunikation, wählen. Aktuell (Stand 2023) ist RSA mit Schlüsselgröße 4096 zu empfehlen.

4. Auf Schlüssel erzeugen klicken und fertig!

E-Mails schreiben

1. Erstelle und schreibe ganz normal deine E-Mail.

2. Um diese nun Ende-zu-Ende zu verschlüsseln achte darauf, dass du oben in der Symbolleiste auf Verschlüsselung klickst, sodass das Schloss nicht mehr durchgestrichen ist.

3. Falls in Thunderbird für die E-Mail Adresse an die du schreiben möchtest noch kein PGP-Schlüssel hinterlegt ist, zeigt dir Thunderbird eine Fehlermeldung an und du kannst unter Beheben einen Schlüssel importieren

4. Normalerweise hängt Thunderbird automatisch den zu deiner E-Mail Adresse gehörigen Public Key als Anhang an. Falls du einer Person zum ersten Mal schreibst, klicke am besten noch mal auf den Pfeil bei Anhängen und vergewissere dich, dass ein Haken neben “Mein öffentlicher OpenPGP-Schlüssel” ist. Denn sonst kann dir die Person nicht verschlüsselt antworten

5. Auf Senden klicken und das wars auch schon! So einfach kannst du sicher und verschlüsselt per E-Mail kommunizieren

Mobimaterial drucken

Hier ein kleines Skill-share am Beispiel dessen, wie Aachen Mobi-Material drucken lässt. 

1. DIE DRUCKDATEIEN

Um beispielsweise Plakate zu bestellen braucht ihr erstmal eure "Druckdateien". Diese erstellt ihr am besten direkt im richtigen Farbmodus für den Drucker: CMYK (Erklärung dazu: https://www.printano.de/tipps/wissenswertes/cmyk-farbraum/). Ansonsten können die Farben nachher ganz anders aussehen als auf dem Bildschirm. Außerdem wichtig ist ein sogenannter "Anschnitt". Der beträgt bei der folgenden Druckerei (und ansonsten auch meistens) 3mm. Das heißt zusammengefasst nur das das Design in alle Richtungen 3mm länger erstellt wird als die Größe des fertigen Produkts, dieser Bereich aber von der Druckerei weggeschnitten wird (also drauf achten genug platz am Rand zu lassen!) Alle wichtigen Dinge für die Druckdateien stehen auch nochmal jeweils bei den Produkt-Details (bei der nachfolgenden Druckerei) und hier: https://www.wir-machen-druck.de/druckdaten.html

Eine Bundesweite Sammlung von bereits existierenden Designs findet ihr unter folgenden Link, teilt da unbedingt auch eure Designs: https://cloud.endfossil.de/index.php/f/32324 (Zugriff nur mit cloud-account, bei fragen dazu an die IT-AG wenden)

2. SACHEN (ONLINE) DRUCKEN LASSEN

Wir nutzen in Aachen schon länger diese Online Druckerei weil Günstig: https://wir-machen-druck.de Um dort Sachen zu bestellen müsst ihr euch allerdings einen kostenlosen Account einrichten, das ist nicht viel Aufwand und geht unter diesem Link: https://wir-machen-druck.de/adresse.htm Danach könnt ihr eure Produkte auswählen. Einige häufige Fragen zum Drucken werden hier beantwortet: https://www.wir-machen-druck.de/faq.htm

3. BEZAHLUNG

Bei "Wir machen Druck" habt ihr ab dem Zeitpunkt an dem eure Sachen verschickt werden 30 Tage zeit um die Rechnung (wird euch für jedes Produkt einzeln per-Email geschickt) zu bezahlen. Für die Finanzierung wendet euch an die Finanz-AG :)

NOCH FRAGEN?

Schreibt gerne z.B. Robin aus Aachen bei Fragen, ansonsten könnt ihr euch an die Druckerei wenden.

Robins-Kontakt: https://t.me/mateoderso (Bin nicht oft online, sucht mich besser aus signal)

Druckerei-Kontakt: https://www.wir-machen-druck.de/kontakt.htm

Druckerei-FAQ: https://www.wir-machen-druck.de/faq.htm