# Datenschutzbeauftragten

<<TableOfContents>>

= Grundsätzliches =

Der Begriff „Datenschutzbeauftragte“ (im Folgenden in der Regel BfD) hat
zwei sehr verschiedene Bedeutungen, und es ist schon fast böser Wille,
dass das gleiche Wort für beide verwendet wird.

== Behördliche BfDs ==

Behördliche oder betriebliche Datenschutzbeauftragte nach Art. 37ff
DSGVO bzw. Art. 32ff der JI-RL sind Personen, die von den jeweiligen
Leitungen ernannt werden  Ihre Aufgaben werden in Art 34ff umschrieben;
die Kurzfassung ist: „Behördliche Bf``Ds sind dafür da, dass sich Chefs
und andere Mitarbeiter_innen nicht um Datenschutz kümmern müssen”.  In
der Tat gilt es zumindest im Arbeitsrecht als ausgemacht, dass
betriebliche Bf``Ds als ausführende Organe der Unternehmensseite keine
Vertrauenspersonen für die Mitarbeitenden sind. 

Zumindest vor der DSGVO waren behördliche Bf``Ds recht häufig Leute, die
aufs Abstellgleis geschoben wurden.  Alternativ haben auch externe
Firmen oder Dienststellen (z.B. ZENDAS für die Unis in
Baden-Württemberg) diesen Job gemacht.  Im letzteren Fall gab es zwar
durchaus Kompetenzen im Datenschutz, die Einrichtungen hüteten sich
aber, allzu forsch für Datenschutz einzutreten, da immer das
Damoklesschwert des Auftragsentzugs über ihnen schwebte.  Die
Entwicklung unter Vorzeichen der DSGVO bleibt abzuwarten.

Im Bereich der Polizeidatenbanken habt ihr beim AuskunftErsuchen in der
Regel mit den behördlichen Bf``Ds zu tun; diese bearbeiten die Anfrage,
laufen hinter den jeweiligen Dienststellen her und formulieren am Ende
den Brief.  Sie sind dabei fast immer mehr auf der Seite der Behörde als
auf der Seite des Datenschutzes.


== Aufsichtsbehörden ==

Die Landes- oder Bundesbeauftragten für Datenschutz (LfD, BfDI) sind die
Aufsichtsbehörden nach Kapitel VI DSR (oder analog Kapitel IV der DSGVO
außerhalb des Repressionsbereichs).  Dies sind Stellen, die zwar
normalerweise drastisch unterbesetzt sind und inzwischen gerne mit eher
autoritär gesinnten Personen besetzt werden, aber dennoch im
Wesentlichen dem Datenschutz verpflichtet sind.  Selbst Menschen wie
Andrea Voßhoff, die 2014 als Befürworterin der Vorratsdatenspeicherung
BfDI wurde, entwickelte im Amt relativ schnell Rudimente
bürgerrechtlicher Instinkte.  Ein mahnendes Gegenbeispiel war Jörg
Klingbeil als baden-württembergischer LfD, der während seiner ganzen
Amtszeit 2008-2016 nie das autoritäre Erbe seiner Arbeit im
Innenministerium hatte ablegen können.

Beschwerden bei ihnen können durchaus sinnvoll sein und führen dann und
wann auch tatsächlich zu Abhilfe bei groben Misständen.  Wunder sind
von ihnen natürlich nicht zu erwarten – die, für ihre Verhaltnisse,
„nukleare“ Option, nach Artikel 47 (2c) DSR ein EDV-Vefahren kurzerhand
zu verbieten, haben sie (auch nach analogen Vorläufernormen) praktisch
nie genutzt.  Rügen in den Berichten haben aber gelegentlich doch
Wirkungen.


= Bundesbeauftragte für Datenschutz =

Die [[http://www.bfdi.bund.de|Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit]] 
(BfDI) ist für die Datenschutzaufsicht bei Bundesbehörden und anderen 
auf nationaler Ebene operierenden Entietäten (etwa 
Telekommunikationsunternehmen oder der Bahn) ebenso zuständig wie
seit Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes [[IFG]] des Bundes 2006
für die Informationsfreiheit in diesem Rahmen.

Seit 1.1.2016 ist die BfDI eine unabhängige oberste Bundesbehörde; zuvor war
sie trotz langjähriger Kritik auch europäischer Stellen (vgl. unten) Teil
ausgerechnet des konsequent bürgerrechtsfeindlichen Innenministeriums.

Im <<Doclink(2015-BfDI-tb25.pdf,25. TB (2015))>> diskutiert die BfDI
selbst die neuen Regelungen; darin beklagt sie unter anderem, dass die
BRD hier (wie üblich, wenn es um Menschenrechte geht) nur die
„unabdingbaren Mindestanforderungen, die das europäische Recht
aufstellt“ erfüllt.  Neben einer angemessenen materiellen Ausstattung
fehlt ihr auch die Möglichkeit zur Einrichtung von Außenstellen oder
etwa die Möglichkeit, bei schweren Verstößen Bußgelder im Telekombereich
zu verhängen.

Tief blicken lässt auch der Bericht der BfDI, der Regierungsentwurf habe
ursprünglich eine Pflicht vorgesehen, ihre Stellungnahmen bei Gericht
oder im Gesetzgebungsprozess mit der Bundesregierung abzustimmen.
Immerhin das ist im Gesetzgebungsprozess abgebogen worden.


== BfDI in der Praxis ==

=== Der Fall Gössner ===

Ende 2008 wurde nach 38 Jahren die Langezeitbeobachtung durch den Bundes-VS von
[[http://www.ilmr.de/2008/11/18/geheimdienstliche-langzeit-beobachtung-von-rolf-gossner-mit-sofortiger-wirkung-eingestellt|Rolf Gössner]] 
eingestellt (oder so ähnlich; der Fall selbst ging noch endlos weiter, aber das
ist eine andere Sache). Dieses geschah erst, nachdem er Klage gegen die
Beobachtung durch den Verfassungsschutz eingereicht hatte. Laut
[[http://www.stern.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-schlapphuete-sehen-rot-612872.html|Stern vom 7.03.2008]] 
hatte der BfDI die Beobachtung nicht beanstandet.  

Entgegen häufiger anwaltlicher Einschätzung ist also die Beurteilung eines
Sachverhalts durch xfDs nicht immer ein sicherer Indikator für ein
späteres Urteil.



=== Rügen aus der EU ===

Im März 2011
[[http://www.unwatched.org/20110327_Kritik_an_Abhaengigkeit_deutscher_Datenchutzbehoerden|kritisiert die EU-Justizkommissarin]]
zum wiederholten Mal die BRD, weil die xfDs dort zu nah an der
Exekutive stehen – im (typischen) Fall des BfDI war die Behörde gar
Teil des konstant auf Bürgerrechtsabbau drängenden Innenministeriums.

Der EuGH hat dann 2010, 2012 und 2014 drei Urteile (nacheinander gegen
die BRD, Österreich und Ungarn) gefällt, die jeweils die
Datenschutzbehörden der jeweiligen Länder für unzureichend befanden.
Beim 2010er-Urteil wieselte sich die Regierung noch raus, erst nach dem
2012er-Urteil bequemte sich die Regierung, den menschenrechtlichen
Appellen der EU-Gerichtsbarkeit nachzukommen.  Das Ergebnis war ein
Gesetz, das die BfDI zu einer (wenn auch der bei weitem kleinsten)
obersten Bundesbehörde macht.

Die Geschichte wird auch Sicht der BfDI in ihrem
<<Doclink(2015-BfDI-tb25.pdf,25. TB (2016))>>, 2.4, behandelt.

= Datenschutzbeauftragte der Länder =

Die Landesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit
(LfDI, auch Landesdatenschutzbeauftragte) überwachen und
beraten die öffentlichen Stellen der [[Datenbanken auf Länderebene|Länder]] 
in Fragen des Datenschutzes (in den meisten
Ländern sind sie auch für den nichtöffentlichen Bereich zuständig). Im
Rahmen dieser Aufgabenerfüllung sind sie (auf dem Papier) unabhängig,
weisungsfrei und nur dem Gesetz unterworfen. 

== Problematik der mangelnde Unabhängigkeit ==

Traditionell waren die meisten Landesbehörden für Datenschutz den
Innenministerien angegliedert, womit die die Unabhängigkeit bei den
Sachbearbeiter_innen in der Regel nur auf dem Papier stand.  Dennoch
wuchsen viele Lf``Ds in ihren Ämtern.

Es waren etliche Urteile des Europäischen Gerichtshofs
nötig, bis sich die Länder bewegt haben –
Schleswig-Holstein gebührt Lob, weil es mit seinem ULD in der 
Hinsicht als einziges Land von Anfang an das Richtigte getan hat.

Die entsprechenden Gesetzesänderungen liefen in der Regel in den Jahren zwischen 2009 und 2014, so etwa in [Berlin]] 2010
([[http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzaufsicht-in-Berlin-wird-unabhaengig-1192890.html|heise dazu]]) und in Rheinland-Pfalz 2011
([[http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4810|datenschutz.de dazu]]).

== Personal ==

Das
[[http://www.xamit-leistungen.de/downloads/XamitDatenschutzbarometer2011.pdf|Datenschutzbarometer 2011]]
der Xamit GmbH gab einen Überblick über den Personalstand der
verschiedenen LfDs. Dabei ist zu bedenken, dass zur Kontrolle der
Repressions-EDV nur ein Bruchteil dieser Kapazität genutzt werden kann.
In Klammern jeweils Zahlen für 2010; die Quelle gibt noch Anmerkungen,
die hier unterschlagen sind..

                             
||Bundesland               ||  Stellen öffentlicher Bereich 2011 (2010)||
||Baden-Württemberg        ||  17,0      (17,0 )||
||Bayern                   ||  26,0       (26,0)||
||Berlin                   ||  22,8      (22,8 )||
||Brandenburg              ||  14,7            (-)||
||Bremen                   ||  k. A.      (k. A.)||
||Hamburg                  ||   8,9        (8,9 )||
||Hessen                   ||  24,5       (24,5)||
||Mecklenburg-Vorpommern   ||  10,0       (13,0)||
||Niedersachsen            ||   6,0            (-)||
||Nordrhein-Westfalen      ||  21,75     (29,3 )||
||Rheinland-Pfalz          ||  13,7     (9,4 )||
||Saarland                 ||  10,0            (-)||
||Sachsen                  ||  14,7      (14,7 )||
||Sachsen-Anhalt           ||  15,0       (15,0)||
||Schleswig-Holstein       ||  13,0       (13,5)||
||Thüringen                ||  13,0       (13,0)||
||Gesamt gemeldet          || 231,5||

== Webseiten der LfDIs ==

Übericht: [[http://datenschutz-ratgeber.info/aufsichtsbehoerden.html|Links zu den LfDIs]] 

Archiv der Berichte: [[https://www.zaftda.de/|ZAfTDa]].

 * [[http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/|LfD BaWü]]
 * [[http://www.datenschutz-bayern.de/|Bayrischer Datenschutzbeauftragter]]
 * [[http://www.datenschutz-berlin.de/|Berliner Datenschutzbeauftragter]]
 * [[http://www.lda.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=5lbm1.c.60066.de&template=start_lda|Brandenburgischer Datenschutzbeauftragter]]
 * [[https://www.datenschutz.bremen.de/|Bremer Datenschutzbeauftragte]]
 * [[http://www.landtag.sachsen.de/en/index.aspx|Sächsischer Datenschutzbeauftragter]]
 * [[http://www.datenschutz.hessen.de/|Hessischer Datenschutzbeauftragter]]
 * [[http://www.lfd.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=12908&_psmand=48|Niedersächsicher Datenschutzbeauftragter]]
 * [[https://www.ldi.nrw.de/|Datenschutzbeauftragter NRW]]
 * [[http://www.datenschutz.rlp.de/de/|Datenschutzbeauftragter RLP]]
 * [[http://www.thueringen.de/datenschutz/|Datenschutzbeauftragter Thüringen]]
 * [[http://www.datenschutzzentrum.de/|Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein]]
 * [[http://www.bfdi.bund.de/nn_531524/DE/AnschriftenUndLinks/Landesdatenschutzbeauftragte/AnschriftenLandesdatenschutzbeauftragte.html|Links auf die LfDs]]


= Datenschutzaufsicht auf EU-Ebene =

== EDPS ==

Der [[http://www.edps.europa.eu/EDPSWEB/|Europäische Datenschutzbeauftragte]]
(engl. EDPS, European Data Protection Supervisor, frz. Contrôleur européen de
la protection des données, CEPD) ist nach <<Richtline(45/2001)>> 
(2018 in Überarbeitung im Hinblick auf die DSGVO) eine unabhängige
Kontrollbehörde der Europäischen Union und soll die EG-Organe und
-Einrichtungen datenschutzrechtlich zu beraten und zu überwachen. Er hat
seinen Sitz in Brüssel und ist seit 2004 Mitglied der Internationalen
Konferenz der Beauftragten für den Datenschutz und den Schutz der
Privatsphäre.

Der
[[https://edps.europa.eu/sites/edp/files/publication/18-03-15_annual_report_2017_en.pdf|Jahresbericht von 2017]] 
gibt einen Einblick in seine Arbeit an kurz vor dem Inkrafttreten der
DSGVO.  Als die drei Säulen der Arbeit stehen dort:

{{{#!blockquote
 * Supervision: We monitor the processing of personal data by the EU administration and ensure that they comply with data protection rules. Our tasks range from prior checking processing operations likely to present specific risks, to handling complaints and conducting inquiries.
 * Consultation: We advise the European Commission, the European Parliament and the Council on proposals for new legislation and other issues related to data protection.
 * Cooperation: We work with national data protection authorities (DPAs) to promote consistent data protection across the EU. Our main platform for cooperation with DPAs is the Article 29 Working Party (WP29).
}}}

Der EDPS beaufsichtigt insbesondere die „großen Datenbanken” der EU
([[VIS]], [[SIS]], [[CIS]], [[EURODAC]], [[IMI]]).  Seit 1.5.2017 ist
der EDPS auch für die Datenschutzaufsicht bei [[Europol]] zuständig.

In diesem Zusammenhang können sich auch Einzelpersonen an den EDPS wenden,
soweit es um Datenschutz bei den EU-Institutionen geht.  Wir haben keine
Erfahrung damit, ob das im Umgang mit z.B. Europol eine gute Idee ist
oder nicht und freuen uns über Erfahrungsberichte.  Im Bericht für 2017
berichtet der EDPS von 141 Eingaben von Einzelpersonen (2016: 173; 2015:
143; in den zehn Jahren zuvor eher um 100 pro Jahr).  Erstaunlicherweise
tauchen in der Aufschlüsselung nach betroffenen Institutionen Europol
und LISA nur jeweils ein Mal auf (aber die Aufschlüsselung ist
offensichtlich unvollständig).

Ein Beispiel für „consultation“ wird in Abschnitt 4.3.3 des 2017er
Berichts gegeben:  Dabei hat die Kommission einen Verordnungsentwurf zu
einer Verrechtlichung von [[LISA]] vorgelegt und dort gleich zwei kleine
Bomben für künftigen Abbau von Datenschutz gelegt.  Einerseits wurde auf
„Interoperabilität“ der großen Systeme gedrungen (was zumindest mal die
Zweckbindung in Frage stellt), andererseits die Möglichkeit, die
jeweiligen nationalen Komponenten der Systeme ebenfalls bei LISA
anzusiedeln.  Dem EDPS ist diese Deregulierung durch die Hintertür
aufgefallen, und er hat (in relativ deutlichen Worten) Alarm geschlagen.

== EDPB ==

Das European Data Protection Board (deutsch: Europäischer
Datenschutzausschuss) wird durch Artikel 68ff DSGVO geregelt.  In ihn
entsendet die oberste DSGVO-Aufsichtsbehörde jedes Landes eine_n
Vertreter_in (gewünscht sind „Leiter [...] oder ihren jeweiligen
Vertretern“).  Dazu tritt der EDPS.  Die Kommission darf zuschauen, aber
nicht mitstimmen.

Art. 70 DSGVO zählt ca. 20 Aufgaben auf, von denen die meisten eher auf
„Bereitstellung von Leitlinien” und „Förderung von” oder die Details der
Akkreditierung von Zertifizierungsstellen hinauslaufen.  Ganz groß ist
auch noch „Abgabe einer Stellungnahme“. 

So bleibt insbesondere die Feststellung der „Angemessenheit des
Datenschutzniveaus“, nach der weitgehend unkontrolliert Daten in
Drittstaaten fließen dürfen, bei der EU-Kommission (Art. 36 DSR), und
wenigstens bisher wogen Opportunitätserwägungen dabei immer stärker als
Opinions von Hippie-Behörden (ganz drastisch vorgeführt beim „privacy
shield“).

Im Repressionsbereich gibt Art. 51 DSR dem Ausschuss einen
überschaubareren Satz von Quatschkompetenzen („Förderung von
Schulungsprogrammen”).

In Summe ist nicht zu erwarten, dass das EDPB politische Wirkung
entfalten wird.


== Artikel 29-Gruppe („WP29”) ==

Eine nach Artikel 29 der (von der DSGVO ersetzten) Datenschutzrichtline
94/46/EC vorgesehen Arbeitsgruppe, in der Vertreter der nationalen
Datenschutzbehörden, des EDPS und der EU-Kommission zusammensitzen und
sich über Datenschutzfragen beraten.  Wird in der DSGVO durch das
[[#EDPB]] ersetzt.

== Artikel 31-Kommission ==

Eine nach Artikel 31 der (von der DSGVO ersetzten) Datenschutzrichtline
94/46/EC vorgesehen Kommission, die von den Regierungen der
Mitgliedsstaaten besetzt wird und insbesondere den Segen gab, dass
Drittstaaten ein „ausrichendes Datenschutzniveau“ haben und also Daten
aus der EU frei dorthin fließen können.


== JSB für Europol und SIS ==

Für supranationale Organisationen, wie [[Europol]] und [[Eurojust]] ist der EU-Datenschutzbeauftragte allerdings nicht zuständig, dafür gibt es Joint Supervisory Bodys ([[JSB]]s). Die noch weniger Einfluss haben als die normalen Datenschutzbeauftragten. Sie setzen sich zusammen aus Mitarbeiter_innen der nationalen Datenschutzbehörden der Mitgliedsstaaten. 

 [[http://www.edps.europa.eu/EDPSWEB/edps/site/mySite/pid/79|Liste der JSBs auf der Webseite des EU-Datenschutzbeauftragten]]

= Datenschutzbeauftragte in anderen EU-Ländern =

== Dänemark ==

 [[http://www.datatilsynet.dk/|Dänischer Datenschutzbeauftragter]]

== Finnland ==

 [[http://www.om.fi/1548.htm|Finnischer Datenschutzbeauftragter]]

== Frankreich ==

Die [[http://fr.wikipedia.org/wiki/CNIL|Commission nationale de l'informatique et des libertés]] gibt es seit 1978, das zu Grunde liegende Gesetz ist [[http://fr.wikipedia.org/wiki/Loi_relative_%C3%A0_l%27informatique,_aux_fichiers_et_aux_libert%C3%A9s_du_6_janvier_1978|Loi relative à l'informatique, aux fichiers et aux libertés du 6 janvier 1978]]. Auskunft über gespeicherte Daten bei der Französischen Polizei gibt es laut [[http://www.cnil.fr/vos-libertes/vos-droits/vos-droits-en-questions/|CNIL Webseite]] nur [[indirektes Auskunftsrecht|indirekt]] durch den Französichen Datenschutzbeauftragten. Dieses wird zum Problem bei europäischen Datenbanken wie [[SIS]] und [[Europol]], wenn dort auch Daten von der Französischen Polizei eingegeben wurden (Die Rechte zur Polizeikontrolle des CNIL wurden laut [[http://fr.wikipedia.org/wiki/CNIL#La_CNIL_en_question|Wikipedia Frankreich]] seit 2007 auch eingeschränkt, es gab deswegen eine Besetzung des CNIL um darauf Aufmerksam zu machen).

 [[http://www.cnil.fr/|Französischer Datenschutzbeauftragter]]

== Niederlande ==

College Bescherming Persoonsgegevens

 [[http://www.cbpweb.nl| Niederländischer Datenschutzbeauftragter]]


== UK ==

In [[Datenbanken UK|UK]] ist das Information_Commissioner's_Office für den Datenschutz zuständig. Sie ist eine nationale Behörde, welche direkt dem Parlament berichtet. Sie wird vom Justiz Ministerium finanziert. Sie ist zuständig für England, Wales und Nordirland. Für Schottland ist sie mit Einschränkungen zuständig. Die Rechtsgrundlage ist der WikiPedia:Data_Protection_Act_1998. Das Gesetz und die Kompentenzen des Britischen Datenschutzbeauftragten genügen sogar nach Auffassung der EU-Komission nicht der Europäischen Datenschutzrichtlinie (siehe [[http://www.unwatched.org/20110222_EU-Kommission_kritisiert_britisches_Datenschutzgesetz|unwatched.org]]).

 [[http://www.dataprotection.gov.uk/|Britischer Datenschutzbeauftragter]]

== Schweiz ==

Der [[Datenbanken Schweiz|Schweizerische]] Datenschutzbeauftragte:

 [[http://www.edoeb.admin.ch/|Schweizer Datenschutzbeauftragter]]

== Österreich ==
Die Datenschutzkommission (DSK) ist die für den Datenschutz in [[Datenbanken Austria|Österreich]] zuständige Stelle. Sie ist beim Bundeskanzleramt eingerichtet. Wegen ihrer mangelnden Unabhängigkeit steht sie unter Kritik von Bürgerrechtsorganisationen.

 [[http://www.dsk.gv.at/|Webseite der österreichischen Datenschutzkommission]]

== Spanien ==

In [[Datenbanken Spanien|Spanien]] gibt es einen nationalen Datenschutzbeauftragten 
( [[http://es.wikipedia.org/wiki/Agencia_Espnola_de_Proteccion_de_Datos|Agencia Espanola de Proteccion de Datos]] ) und daneben noch Datenschutzbeauftragte für die autonomen Provinzen Katalonien, und das Baskenland. 

 [[https://www.agpd.es/portalwebAGPD/index-ides-idphp.php|Spanischer Datenschutzbeauftragter]]

 [[http://www.apdcat.net/ca/index.php|Katalonischer Datenschutzbeauftragter]]

 [[http://www.avpd.euskadi.net/s04-5213/es/|Baskischer Datenschutzbeauftragter]]


== Weitere Datenschutzbeauftragte in Europa ==

Eine Liste mit allen nationalen Datenschutzbeauftragten in Europa befindet sich auf der Webseite des Hessischen LfDI:

 [[http://www.datenschutz.hessen.de/adr_eur.htm#entry1907|Datenschutzbeauftragte in Europa]]