Camp-Wiki (InfraUnited | DE)
Dies ist zusammen mit der Infra-Cloud der Wissensspeicher von InfraUnited 🙂
Dieses Wiki hat 3 Funktionen:
1. Es soll euch erleichtern selbstständig und autonom ein Camp zu planen und damit Wissens- und Informationshierarchien abbauen.
2. Es soll uns erleichtern, eure Anfragen zu bearbeiten, indem wir euch nicht mehr alles per Mail erklären müssen.
3. Es soll euch nahebringen, was wir als Kollektiv machen und was wir als unsere Aufgaben sehen und was nicht.
Wichtige Links:
- iu.infraunited.org (Was machen wir?)
- spenden.infraunited.org (Wie kannst du beitragen?)
- inventur.infraunited.org (Was verleihen wir?)
- cloud.infraunited.org (Dokumente & Anleitungen)
- programm.infraunited.org (Tool für Programm, gerne Anfragen)
- Infra United
- Ein Camp planen (Tipps)
- Möbel
- Strom & Technik
- Toiletten & Wasser (Sanitär)
- Leitfaden - Klo 💩
- Leitfaden - Frischwasser 💧
- Leitfaden - Abwasser
- Wichtig - Bitte berücksichtigen!
- Auf/Abbauanleitung - Waschbecken
- Auf/Abbauanleitung - Klo - Pipikabine
- Auf/Abbauanleitung - Klo - Roter Waschraum
- Hygienekonzept für Camp (Beispiel)
- Material & Logistik
- Leitfaden Logistik
- Überblick Fahrzeuge
- Beladung von Fahrzeugen
- LKW mieten, Fahrer:Innen & Lenkzeiten
- Materialzelt-Orga
- Zelte
- SG-Zelte (Nicht IU)
- Zelte (IU)
- SG-Zelt-Matrix (Übersichtstabelle)
- Zirkuszelte
- Zelte flicken & putzen
- UnserAllerZirkuszelt (Comm e.V.)
- Zelte trocknen
- Müll & Sicherheit
- Awareness-Kisten & Kinderbetreuung
Infra United
Was ist Infra United?
Offizieller Kontakt: 📬 infraunited@autistici.org PGP-Key: https://keys.openpgp.org/vks/v1/by-fingerprint/297C99DAAB0BCA0DD45DDB2C9906FA1C9D05FCE0
Spenden & Unterstützung
Spenden an Infra United über Camps
Information für Camps, Gruppen und Privatpersonen, die an IU spenden möchten:
Kontodaten
Kontoinhaber*in: Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e.V.
IBAN: DE48 4306 0967 4120 8203 02
Betreff: Infra United
Eine Spendenquittung von unserem gemeinnützigen Verein kann gerne auf Nachfrage erstellt werden (bis 300€ reicht dem Finanzamt aber auch euer Kontoauszug).
Informationen zum Vorgehen (richtet sich vor allem an Menschen von IU, die in Kontakt mit Camps sind)
Bei InfraUnited haben wir sehr hohe Ausgaben, dafür dass es keine laufenden Einnahmen gibt. Aktuell sind wir darauf angewiesen, dass wir von wenigen großen Stiftungen und Gruppen einmal pro Jahr ca. 5.000 – 10.000€ Zuschuss bekommen. Dieses Finanzierungskonzept macht uns sehr abhängig von einzelnen großen Gruppen/Stiftungen. Um unabhängiger zu werden und ein regelmäßiges Einnahmensystem zu haben, was mit weniger Abhängigkeiten verbunden ist und langfristig tragbar bleibt, brauchen wir sehr viele Zahlungen von möglichst vielen Camps. Mit dieser Motivation muss sich IU darum kümmern, dass Camps IU bei ihren Finanzen auf dem Schirm haben und einen Betrag an IU spenden.
Spendenoptionen:
-
Camp spendet direkt an IU, weil sie Geld in ihrem Budget dafür eingeplant haben
-
Camp spenden an IU, weil sie durch Privatspenden dafür Geld gesammelt haben
-
Camp unterstützt einen allgemeinen Spendenaufruf von IU und Privatspenden spenden IU direkt
Die folgenden Abschnitte erläutern die möglichen Optionen und das Vorgehen von IU im Kontakt mit den ausleihenden Gruppen.
Vorgehen Option 1:
1. Schritt:
Wenn Material angefragt wird und die erste Rückmeldung mit einer Zusage erfolgt, erwähnt InfraUnited im Kontakt mit den ausleihenden Gruppen in einem Satz, dass InfraUnited sich finanzieren muss und die Camps deshalb nach Selbsteinschätzung dafür Geld einplanen sollen.
z.B. so: „Bitte plant mit ein, dass wir die Infrastruktur finanzieren müssen, deshalb fragen wir jede Gruppe die sich etwas ausleiht nach einer Spende. Die Ausleihe ist natürlich nicht von euren finanziellen Mitteln abhängig. Damit sich möglichst viele Gruppen an den Kosten der Infrastruktur beteiligen, solltet ihr euch aber Gedanken dazu machen, wie ihr InfraUnited finanziell unterstützen könntet."
2. Schritt:
Nach ca. 3 Wochen schickt unsere Kontaktperson dem Camp nochmal eine Nachricht mit der konkreten Frage, ob sie in ihrem Budget Geld für eine Spende für IU einplanen können.
Z.B. so: „Bewegung für einen Systemwandel braucht Infrastruktur - und diese Infrastruktur braucht deine Unterstützung.
In 2023 haben erneut mehrere dutzend Bewegungscamps und hunderte Aktionen stattgefunden, um für eine gerechte und lebenswerte Welt und eine faire Verteilung von Ressourcen einzutreten. All das braucht eine Menge Infrastruktur und Material. Explizit für diesen Bedarf hat sich das Kollektiv ‘Infra United’ gegründet, welches versucht, möglichst ressorcenschonend und mit dem Gedanken der Commons, Infrastruktur für Bewegung bereit zu stellen und zu pflegen. Allein im Jahr 2023 konnten dadurch 27 Camps und Kongresse ermöglicht werden. In angesicht der multiplen Krisen muss all das in 2024 weiter gehen!
Dafür muss das Kollektiv neue Anschaffungen machen und in die Pflege investieren (Großzelte, Logistikzubehör, Solar-Stationen, Wasserinfrastruktur, Mülleimer oder Werkzeug um ein paar Beispiele zu nennen).
Werde mit deiner Spende Teil eines großen Projektes für einen Systemwandel!
Kontoinhaber*in: Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e.V.
IBAN: DE48 4306 0967 4120 8203 02
Falls es euch gerade nicht möglich ist zu spenden, dann ist das kein Problem. Gebt uns eine kurze Rückmeldung, dann können wir zusammen überlegen, ob wir euch bei der Spendenakquise unterstützen können."
3. Schritt:
Wenn dann eine Spende reinkommt, hat es sich erledigt. Sollte keine Rückmeldung kommen erinnert euch IU nach ca. 3 Wochen nochmal an die Mail.
Falls eine Rückmeldung kommt, dass gerade kein Geld dafür übrig ist, überlegt IU mit den Camps ob Option 2 für sie in Frage kommt.
Vorgehen Option 2:
1. Schritt:
IU fragt euch, ob es die Möglichkeit gibt, dass die Gruppe einen Spendenaufruf für sich starten kann.
z.B. so: „Wenn es euer Budget nicht zulässt, dass ihr Geld an IU spenden könnt, ist es evtl. eine Möglichkeit, dass ihr einen Spendenaufruf startet, sodass ihr dann Geld einnehmt, wovon ihr uns dann etwas spenden könnt.
Um einen Spendenaufruf zu starten sind ein paar Dinge natürlich notwendig.
Habt ihr Social-Media-Kanäle? Könnt ihr an einem sicheren Ort auf dem Camp eine Spendendose hinstellen? Habt ihr ein Gruppen-Konto mit IBAN oder ein Konto von einer anderen Gruppe was ihr mitnutzen könnt, auf die Privatspenden eingehen können?
2. Schritt: (Wenn Antwort ist, dass es SM-Kanäle gibt und auch ein Konto)
z.B. so: „Dann könnt ihr Spenden über Social Media sammeln und einen Anteil an IU weitergeben. Wenn ihr auch noch Spenden für das Camp generell braucht, könnt ihr einfach euren eigenen Spendenaufruf nehmen. Solltet ihr nur noch Spenden für euren Beitrag an IU benötigen, dann könnt ihr natürlich auch direkt transparent machen, dass ihr das Geld für Infrastruktur braucht. Für den Fall, dass ihr direkt mit dem Thema Infrastruktur werben wollt, könnt ihr unsere Beispiel-Sharepics verwenden.“
3. Schritt:
Einen Zeitraum absprechen, wann die Camp-Gruppe IU eine Spende einreichen will bzw. absprechen, wann wir nochmal nachfragen dürfen.
Falls Option 2 auch nicht geht, weil die Gruppe z.B. kein Konto mit IBAN hat, kann IU mit der Gruppe überlegen, ob Option 3 infrage kommt:
Vorgehen Option 3:
Schritt 1:
Wenn die Camp-Gruppe kein eigenes Konto und kein eigenes Geld hat, aber Social Media - Kanäle, fragt IU, ob ihr euch vorstellen könnt, unsere Sparepics zum Spenden mit unserer Kontonummer zu veröffentlichen.
z.B. so: Ihr habt kein eigenen Konto und kein eigenes Geld, aber Social Media - Kanäle. Könntet ihr euch vorstellen, unsere Sharepics zum Spenden mit unserer Kontonummer zu veröffentlichen?
Bitte schreibt dabei nicht explizit, dass ihr für die Aktion XY unser Material bekommen habt. Sondern werbt lieber dafür, dass Infrastruktur für soziale Bewegungen wichtig ist und finanziert werden muss.
[2. 3 Beispiel-Sharepics schicken]
Bankverbindung:
Kontoinhaber*in: Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e.V.
IBAN: DE48 4306 0967 4120 8203 02
"
Inventur
Hier findet ihr alles, was wir so an Kram da haben und was ihr euch abholen könnt.
Ein Camp planen (Tipps)
Ablauf & Prozess
Hier sind ein paar Fragen und Infos, die euch dabei unterstützen sollen, den Prozess ein Camp zu planen besser zu verstehen bzw. zu durchdenken. Zuerst ein Überblick mit den wichtigen Fragen, und weiter unten ein Beispiel, wie die Antworten aussehen können. Achtung: Work in Progress!
# Phase 1 - Grundsteinlegung (3-8 Leute)
Was braucht es an grundlegenden Vorbereitungen für das Camp?
Diese Phase sollte zu Beginn stehen und kann 1-2 Treffen dauern. Es gibt auch Campgruppen, die das mit 40 Leuten konsensieren, dann dauert es jedoch deutlich länger.
-
Zeitraum: Was sollte beachtet werden? Auf- und Abbau?
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Anzahl: Wieviele Menschen sollen es werden? Wie schätzen wir das?
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Ort + Fläche: Wie finde ich eine geeignete Fläche, worauf kommt es an?
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Anmeldung: Wer meldet die Versammlung an + wie geht das?
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Kommunikation: Wie kommunizieren wir als Orga?
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On-Boarding: Wie schaffen wir, dass Leute jederzeit dazu kommen können?
# Phase 2 - Arbeitspakete (10-40 Leute)
Was gibt es an Aufgaben, und welche Fragen sind dabei zentral?
Diese Phase besteht so bis ca. 1 Woche vor dem Camp-Aufbau.
Das ist natürlich ein Optimalfall, der hier skizziert wird. In der Realität werden mehrere Aufgaben von den gleichen Personen übernommen, und das kann auch sinnvoll sein, wenn die Kapazitäten bestehen - wichtig ist, dass diese Personen von Anfang bis Ende dafür ansprechbar bleiben und es ist smart Aufgaben zusammenzulegen, die sowieso viel zusammengedacht werden müssen.
Das wichtigste ist, dass alles dokumentiert wird und für Alle zentral einsehbar ist (z.B. durch Links oben im Protokollpad), damit Informationen nicht ständig erfragt werden müssen.
-
Überblick-Aufgaben: => Aufgaben, die viel Kommunikation mit allen anderen APs bedeuten.
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Prozess: Läuft alles? TKs, Plena, Pads, Chats, Carearbeit?
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Material: Material woher? Überblick? Anfragen? Bestellungen? Ebay?
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Finanzen: Woher kommt das Geld? Wieviel Geld braucht welches AP?
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Campplan: Wie sehen die Flächen aus? Was kommt wohin?
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Versammlung: Schichtplan Versammlungsleitung? Auflagen?
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Inklusion: Welche Sprachen, Lautstärken, Zeiten, wie umsetzen?
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Schichten: Welche Aufgaben fallen während des Camps an?
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Infrastruktur-Aufgaben: => klare Aufgaben, die vor allem Planung + Anfragen bedeuten.
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Logistik: Welche Fahrzeuge + Fahrer*Innen fahren wann wohin?
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Klos: Dixiklos oder Kompoletten? Entsorgung?
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Wasser: Hydrant, Tank oder Gebäude? Gulli oder Tank?
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Zelte: Welche Zelte, woher, für welche Struktur?
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Möbel: Woher Biertischgarnituren, Sofas, Regale, Stroh?
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Strom: Saftmobil ja/nein, groß/klein? Akku? Generator? Baustrom?
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Technik: Woher Ton, Bühne, Licht, Laptops, Handys + für was?
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Internet: Woher Internet, und wohin auf dem Camp?
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Müll: Welche Container? Wie groß? Sperrmüll + Altholz?
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Kiosk: Woher kommen Getränke + Snacks?
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Wege: Woher + wohin Rampen, Schlauchbrücken, Rolli-Wege?
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Kids-Space: Woher Spielsachen, wie funktioniert Betreuung?
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Struktur-Aufgaben: => klare Aufgaben, die vor allem On-Boarding oder Kommunikation bedeuten.
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Küche: Wie finde ich eine KüfA, was braucht die von mir?
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Sanis: Wie finde ich Sanis, was brauchen die von mir?
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Awareness: Wie finde ich Menschen dafür, was brauchen die?
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Infopoint: Wie mache ich Infopoint, was brauche ich dafür?
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Presse: Wer macht Presse, und was brauchen die?
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Programm: Wer gibt wann, wo Workshops, Konzerte, etc.?
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Spaces: Welche Communities wollen ihren eigenen Space machen?
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Phase 3: to be continued
Flächenplanung
[Dieses Dokument wurde von einer Person geschrieben, die selbst noch nie Flächenplanung gemacht hat und das nur mehrfach passiv mitbekommen hat. Feel free Sachen zu ändern!]
Wenn wir als gesamte Camp-AG über die Details reden, wo was hinkommt, wird das unendlich dauern. Deshalb braucht es eine Flächenplan-Crew. Dazu gehört meiner Einschätzung nach:
-
Ein enger Draht zur Versammlungsanmeldung, da diese irgendwann vermutlich konkrete Flächenpläne bei Behörden einreichen müssen und es auch behördliche Auflagen geben wird, wo überhaupt was stehen kann.
-
Ihr müsst versuchen sowohl einen Überblick über die aufzubauende Infrastruktur aus allen Bereichen zu bekommen (z.B. wie viele Zelte mit welchen Funktionen werden benötigt) als auch versuchen mit den jeweiligen Strukturen abzusprechen, welche Bedürfnisse sie haben oder bei fehlender Rückmeldung eigene Überlegungen anstellen und final die Entscheidungen treffen. Z.B. sollte natürlich ein ruhiges Awarenesszelt oder der Familienzeltbereich nicht unmittelbar neben einer Bar mit lauter Musik sein.
-
Ihr solltet manchmal einen aktuellen Planungsstand im Plenum einbringen, sodass Leute starke Bedenken äußern können.
-
Es gibt Programme, um halbwegs maßstabsgetreu Zeltanordnungen etc. auf Karten verschieben zu können. Wenn es eine Person gibt die sich das zutraut das grafisch zu betreuen wäre das super. Lässt sich aber natürlich auch irgendwie analog machen.
Bspw.: https://excalidraw.com/ -
Beim Camp braucht es Leute die gut koordinieren können, wo was hinkommt. Also am besten einfach einen Pfahl in die Erde stecken auf dem steht "SG 30 Zelt als Materialzelt, Eingang in Richtung Straße". Dann können andere sehr selbstständig aufbauen und ihr müsst nur Kleinigkeiten korrigieren.
-
Es braucht für die gemeinsame Übersicht der Aufbauenden, aber auch später für die Besucher*innen des Camps große Flächenpläne. Die müssen entweder vom Computer abgemalt werden oder es braucht eine Person die rechtzeitig mit einer geegineten Datei zu einem Copyshop geht und da dreimal einen Plan in ca. 1m x 1m (das ist eine grobe Schätzung, genaues Format ist egal) ausdruckt. Darauf können wir dann z.B. bei Aufbauplena besprechen, was genau wann in welcher Reihenfolge aufgebaut werden soll.
=> Das ist jetzt eine Idealversion, in der Praxis fällt häufig irgendwas davon weg oder wird anders gemacht. Die Aufgaben lassen sich auch gut aufteilen, aber es sollte schon zwei Leute geben die eine sehr gute Übersicht haben. Das Hauptproblem ist natürlich, dass die Versammlungsbehörde teilweise erst am ersten Tag des Aufbaus die Genehmigung erteilt, sodass es sein kann dass die Flächenplanungsgruppe innerhalb weniger Stunden alles Vorgedachte auf ein komplett neues Grundstück übertragen muss.
Flächensuche
Bei der Suche nach einer geeigneten Camp-Fläche gibt es einige Dinge zu beachten. Welche das sind, wollen wir hier kurz erklären.
1) Größe
Wie groß die Fläche sein muss hängt maßgeblich von diesen Faktoren ab:
- Wieviele Leute werden erwartet?
- Schlafläche im Zelt kann mit 3-5m²/P. angenommen werden (lieber zu viel als zu wenig)
- Es lassen sich dafür aber auch gut nachträglich Flächen anmelden, wenn es nicht reicht (das kann also einkalkuliert werden, aber dann sollte es natürlich auch passende Flächen in der Nähe geben).
- Schlafläche im Zelt kann mit 3-5m²/P. angenommen werden (lieber zu viel als zu wenig)
- Wieviele Struktur/Programm-Zelte soll es geben?
- Wie dicht können die Zelte aneinander stehen? (bspw. wegen Lautstärke)
- Muss man dazwischen durchlaufen können?
- Wie viele Essensmöglichkeiten soll es geben?
- Pizzastand?
- Crêpestand?
- Biertischgarnituren?
- Soll es ein Zirkuszelt geben und wie groß ist es? (Abspannungen beachten)
- Maße teilweise unter Zirkuszelte
- Soll es Logistikfläche für die KüfA/Materialzelte geben (Spenden, etc.?)
- Bei Räumungen ist bspw. mit viel Verkehr zu rechnen, das sollte mitgedacht werden
- Bei Aktionen kann es sein, dass Fahrzeuge Dinge ausliefern müssen
- Es braucht genug Platz damit eure Fahrzeuge parken und be-/entladen werden können
- Soll es viel Aufenthaltsfläche geben oder das Camp eher Mittel zum Zweck sein?
- Bei Aktionscamps braucht es manchmal große Flächen für Aktionstrainings
- Im Winter bietet es sich an alles eher dicht gedrängt zu haben
- Im Sommer fühlt es sich besser an wenn es viel Platz und eine schöne Wiese gibt
- Bei Aktionscamps braucht es manchmal große Flächen für Aktionstrainings
- Soll der Strom durch Photovoltaik-Module (Saftmobile) kommen?
- PV-Module brauchen viel Platz und müssen neben den Saftmobilen platziert werden
- Die Saftmobile sollten strategisch (mittig) platziert werden. Gerne mit Stromis/Flowmis absprechen.
Zudem gibt es Faktoren, die die nutzbare Fläche auf natürliche Weise kleiner machen:
- Büsche, Bäume, etc.
- Wege, Straßen, Wegbegrenzungen, Steine etc.
- Bodenbeläge (auf Beton oder Kies zeltet sich es schlecht)
- Abhänge und Bodenunebenheiten
Die größe einer Fläche auf einer Karte lässt sich hier berechnen:
https://www.calcmaps.com/de/map-area/
(Da gibts auch andere spannende Modi, die ihr mal auschecken solltet)
Erfahrungswerte
Diese Werte beinhalten Büsche, Bäume, Rettungswege, Wege und so weiter.
Die meisten dieser Camp sind sehr große Camps bei denen ein Großteil der Bewegung mobilisiert wurde, ihr müsst es also entsprechend auf eure Gegebenheiten anpassen.
- SystemChangeCamp 2024 (Erfurt): ~40.000m² - davon 10.000m² Schlaffläche
- Schlafzelte wurden spontan auch an vorher als frei geplanten Stellen aufgebaut
- Widersetzen 2024 (Essen): ~30.000m² - davon 10.000m² Schlaffläche
- Anti-IAA 2023 (München): ~15.000m² - davon 5.000m² Schlaffläche
- wurde spontan erweitert auf ~20.000m² - davon 10.000m² Schlaffläche
- SystemChangeCamp 2023 (Hannover): ~40.000m² - davon 10.000m² Schlaffläche
- UnserAllerCamp 2023 (bei Lützerath): 20.000m² - davon 12.000m² Schlaffläche/Wohnwägen
- Wurde spontan erweitert auf 30.000m² - davon 20.000m² Schlaffläche
- SystemChangeCamp 2022 (Hamburg): ~55.000m² - davon 20.000m² Schlaffläche
2) Frischwasser
Dies ist nach der richtigen Größe, das wohl wichtigste Problem, dass es zu lösen gibt.
Wenn ihr also eine nähere Auswahl an Flächen habt, die in Frage kommen solltet ihr wenn ihr mal hinfahrt um sie euch anzuschauen, als allererstes abklären, wie ihr an Trink-Wasser kommt. Bitte hierbei beachten: Leitfaden - Frischwasser 💧
Hydrant finden
Es besteht die Möglichkeit Hydranten online auf dieser Karte zu finden.
Da diese nicht vollständig ist solltet ihr aber lieber selbst nochmal scouten.
- Häufig befinden sich Hydranten an oder in der Nähe von Kreuzungen
- in der Regel irgendwo am Straßenrand oder auf dem Gehweg (so, dass Feuerwehrautos noch durchkommen)
- manchmal auch in der Wiese neben der Kreuzung
- in der Regel irgendwo am Straßenrand oder auf dem Gehweg (so, dass Feuerwehrautos noch durchkommen)
-
In der Regel gibt es Schilder, die auf den Hydranten hinweisen.
-
Die Deckel haben unterschiedliche Formen und Größen und können manchmal mit Gasanschlüssen oder ähnlichem verwechselt werden. Gasanschlüsse sind aber in der Regel viereckig, und Wasseranschlüsse rund. Ein "W" oder "Hydrant" ist eindeutig Wasser.
-
Falls alles nichts hilft könnt ihr auch eine Fläche anmelden und die Versammlungsbehörde fragen wo der nächste Hydrant ist. Das dauert aber und führt manchmal auch nicht zum gewünschten Ergebnis.
-
Beachtet dabei, dass die Entfernung zum Verteilpunkt auf dem Camp nicht mehr als ca. 1km betragen sollte, da unsere Rohre sonst eher nicht ausreichen.
-
Entfernung auf einer Karte könnt ihr hier berechnen
-
3) Abwasser
Wenn ihr an Trinkwasser kommt, solltet ihr auch darüber nachdenken wie das ganze Abwasser wieder vom Camp runter kommt. Bitte hierbei beachten: Leitfaden-Abwasser
Gulli finden
- Der Abwassersammelpunkt eines Camps ist in der Regel dort wo die Küche ist, weil da das meiste Ab-Wasser anfällt.
- Der Gulli darf nicht mehr als 3m über der Abwassersammelstelle auf dem Camp liegen, die Pumpen kommen sonst an ihre Grenzen.
- Die Höhe eines Punktes auf einer Karte lässt sich hier anzeigen
- Idealerweise liegt er am niedrigsten Punkt des Camps
- Idealerweise sind möglichst wenig Wege zwischen dem Gulli und dem Abwassersammelpunkt (dann braucht es nicht so viele Schlauchbrücken)
- Idealerweise ist also genug Platz für die Küche in der Nähe des Gullis
- Es gab auch schon Camps bei denen in zwei verschiedene Gullis eingeleitet wurde
- die viereckigen Gullis sind reine Regenwassergullis, die runden sind Kanalschächte.
- die runden können also meistens mehr Abwasser (v.a. mit mehr Dingen darin) ab, als die viereckigen, aber das ist nur eine Faustformel. Die runden Gullis ermöglichen außerdem das leeren von Kacketonnen.
- Wenn ihr einen nicht passenden Gulli findet, könnt ihr ihn öffnen und schauen wo das Wasser hinfließt (indem ihr welches rein kippt) - so könnt ihr euch erschließen wo der nächste Gulli ist, der vielleicht besser passt.
Möbel
Wir haben verschiedene Möbelsysteme, die gut zu transportieren sind:
- Regale (für Lagerzelte)
- Bühnen
- Biertischgarnituren (die wollen wir tendenziell loswerden)
- evtl. bald Tribünen (in Planung, sprich uns gerne darauf an)
- Müllstationen für Mülltrennung
- Feuerlöscher inkl. Schilder
=> Weiteres dazu findest du auf den Unterseiten.
Was wir nicht haben (und auch nicht haben wollen):
- Sofas
- Sessel
- Haushaltsmöbel
- Dinge vom Sperrmüll
=> Weil sie nicht gut zu transportieren sind.
Biertischgarnituren
Eigentlich ergibt es mehr Sinn BTGs lokal zu leihen, da diese überall verfügbar sind - wenig Leihgebühr kosten und sehr schwer sind (aufwändiger Transport).
Über die Jahre sind nach Camps immer wieder BTGs bei uns hängengeblieben, die vergessen wurden abzugeben, zu verschmutzt waren, zu spät abgebaut wurden, etc.
Das Hauptproblem sind v.a. Messerschnitte, Essensrückstände, Sekundenkleber, Glitzer, ...
Solltet ihr unsere Biertischgarnituren verwenden, macht es also Sinn, diese für KüfA, ActionPoint oder ähnliches einzuplanen (Orte, an denen sie kaputt gehen). Es ist uns wichtiger, dass wir nicht noch mehr bekommen, als in welchem Zustand unsere sind 😉
IU-Biertischgarnituren (BTGs)
| Biertisch | 200x50 | 18 | 23 kg/Tisch |
| Bierbank | 200x25 | 40 | 7 kg/Bank |
BTGs lokal ausleihen
Biertischgarnituren könnt ihr bei vielen Getränkemärkten, Gaststätten, Event-Services, Kulturellen und Autonomen Zentren, Cafés, etc. leihen. Fragt euch einfach mal durch eure Kontakte durch 🙂
Eine Standard-Leihgebühr bei kommerziellen Anbietern beträgt ca. 8-10€/Tag bzw. 35-50€/Woche (pro BTG).
Relativ günstige Angebote finden sich häufig bei Kreisjugendringen - schaut dazu gerne auch mal auf die SG-Zeltverleih 😉
Bühnen
Wir haben zwei Bühnen, die Steck-Bühne kann jedoch auf mehrere Orte aufgeteilt werden.
1) Steck-Bühne
Wir haben 20 Elemente mit 1x2 Meter. Insgesamt: 40m².
Höhe pro Element (gestapelt für den Transport): 30cm
Jedes Element wiegt ca. 50kg, die ganze Bühne wiegt ca. 1 Tonne.
Es gibt noch keine Aufbau-Anleitung, falls du eine beisteuern möchtest, melde dich gerne.
2) Bogenbühne
Die Bogenbühne ist eine selbstgebaute Bühne - sie kann wahlweise mit oder ohne Bogen aufgebaut werden. Sie wurde für das Klimacamp Rheinland gebaut und wurde einige Jahre nicht mehr benutzt, deshalb haben wir aktuell auch keine Infos wie schwer sie ist.
Du findest aber Bau- und Aufbauanleitungen in der Cloud mit vielen Infos 🙂 .
Regale
Da wir alles so gut wie möglich versuchen in Eurokisten zu transportieren und zu lagern, haben wir uns ein Regalsystem überlegt, das genau auf SG-Zelte und Eurokisten zugeschnitten ist und leicht auf- und abzubauen ist.
Hier sind ein paar Dokumente und so etwas ähnliches wie eine Bauanleitung über die Regale (allerdings teils veraltet) - Fragen gerne an aberallesisgut@riseup.net https://cloud.livingutopia.org/s/MeR2m6LcsoSfZMq
Es besteht aus 2 Teilen:
- klappbare Seitenteile, die mit den Verstrebungen in Reihe geschalten werden können
- steckbare Regalböden, die einfach auf die Seitenteile draufgelegt werden
Beispielanwendung Küchenlager-Zelt:
In den oberen Fächern Gemüse in Kisten lagern und darunter Großgebinde in Papiersäcken.
Maße (aufgebaut):
- Die Regale sind 1,50m hoch, passen also in alle SG-Zelte.
- Die Regalbretter werden auf 90cm und 1,30m Höhe angebracht - jeweils 80cm (B) x 60cm (L).
- In jedes Regal passen somit 4 Eurokisten - zusätzlich zum Raum unter dem Regal (ca. 85cm).
- Das oberste Fach ist nach oben hin offen, also nur durch das Zeltdach limitiert.
Transport:
- 1 Seitenteil wiegt 4kg, ein Regalbrett wiegt 6,4kg.
- Regalbretter werden auf Palette gestapelt - 2 Stück nebeneinander - pro Schicht 5cm hoch.
- Seitenteile brauchen ca. 12x16cm Platz. Auf einen Palettenstellplatz passen 50 Seitenteile.
Mengenberechnung:
Wir haben aktuell 115 Regalbretter und 60 Seitenteile. Pro Regal brauchst du zwei Regalbretter.
Wenn du die Regale in Reihe schaltest , brauchst du pro Reihe genau 1 Seitenteil mehr wie Regale.
SG-Zelt-Beispiele mit optimaler Platznutzung:
| SG-Zelt |
Seitlich | Mittig längs |
Hinten quer |
Seitenteile | Böden |
Gewicht |
Gesamt |
| SG12 |
2 x 3 |
- |
1 x 4 |
13 |
20 |
180 |
10 |
| SG20 |
2 x 5 |
- |
1 x 5 |
18 |
30 |
264 |
15 |
| SG23 |
2 x 5 |
2 x 5 |
- |
24 |
40 |
352 |
20 |
| SG30 |
2 x 7 |
2 x 7 |
- |
32 |
56 |
486 |
28 |
| SG39 |
2 x 6 |
2 x 5 |
1 x 8 |
35 |
60 |
524 |
30 |
| SG50 |
2 x 11 |
2 x 10 |
1 x 6 |
53 |
96 |
826 |
48 |
Tabelle zum selber rechnen:
| Regalreihe mit: |
Seitenteile |
Regalbretter |
Gewicht |
| 2 Regalen |
3 |
4 |
38kg |
| 3 Regalen |
4 |
6 |
55kg |
| 4 Regalen |
5 |
8 |
72kg |
| 5 Regalen |
6 |
10 |
89kg |
| 6 Regalen |
7 |
12 |
105kg |
| 7 Regalen |
8 |
14 |
122kg |
| 8 Regalen |
9 |
16 |
139kg |
| 9 Regalen |
10 |
18 |
156kg |
| 10 Regalen |
11 |
20 |
173kg |
| 11 Regalen |
12 |
22 |
189kg |
Sofas, Strohballen, ...
Häufig werden für Sitzgelegenheiten auch andere Dinge hergenommen, die wir nicht einlagern und verwalten.
Hier findest du ein paar Infos darüber.
Flipcharts und Programmwände
Stand: April 2025, aktuelles siehe hier: https://infra.uber.space/lager/mitte/programm
Programmwände:
- 2,30m 6x8(?) Latten als Füße
- OSB-Platte 120x220cm
- OSB-Platte 85x220cm
- Jeweils 3 Füße pro Platte
Flipcharthalter (für DINA3)
- 2m 4x6(?) Latten als Füße
- Multiplexplatte 1,20x0,80m
- Jeweils zwei Füße pro Platte
Die Latten sind für beide Systeme jeweils oben mit Schlossschraube zu einem A als "Fuß" verbunden.
Im Lager ist ein Muster für die Multiplexplatten (für die Löcher) - die OSB-Platten sind das gleiche nur halt 6 Löcher..
Strom & Technik
Strom ist im Vergleich zu anderen Themen manchmal ein bisschen komplexer und hochschwelliger. Es gibt aber Leute mit viel Stromerfahrung auf element in der Infra-Vernetzung.
Grundsätzlich gibt es aber drei Möglichkeiten:
1. Solarstrom
Es gibt zwei Solarmobile ("großes und kleines Saftmobil"), die in der Lage sind ganze Camps (ohne krasse Partyanlage, Beamer oder Kühlschränke) zu versorgen. Nachteil: da braucht es echt Leute mit richtig viel Wissen. Die kann man in der Infra-Vernetzung auf element anfragen, aber es sind viel zu wenige für die Menge an stattfindenden Camps.
2. Generatoren
Wir haben 2-3 funktionierende Generatoren im Lager. Häufig werden die mit dem Saftmobil zusammen genutzt, um Stromspitzen abzufangen und über das Saftmobil eine bessere Ordnung über die Stromkreisläufe zu behalten. Sie sind natürlich sehr laut und es gibt immer wieder auch Leute die sich am Treibstoffverbrauch stören. Ob und wie es möglich wäre das Camp rein auf Generatoren laufen zu lassen kann ich selbst nicht einschätzen.
3. Feststrom/ Baustrom:
Vorteil: sichere, starke Stromversorgung, weniger Angewiesenheit auf Strom-Nerds. Nachteil: Hoher bürokratischer Aufwand (Anmeldung bei der Stadt/ dem Energieversorger, Elektriker der den Anschluss legen darf) und höhere Kosten (Elektriker, Anschluss- und Kabelmaterial, teilweise professionelle Kabelbrücken von Feuerwehr/ THW).
=> Ich würde mit knappen Kapazitäten trotzdem eher zu Feststrom tendieren oder das zumindest zuerst andenken.
kleines Saftmobil
Kleines Saftmobil - Stand 23.06.2024
Übersicht
- Anhänger Maße: (LxBxH) 3,45m x 1,78m x 1,94m
- Anhänger max Gewicht: 1,2t
- Anhängerkupplung: Kugelkupplung
- Stützlast Soll (laut Schildern): 25-100 kg
- Stützlast aktuell: 35 kg - gewogen am 23.06.2024 mit folgender Beladung
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Kl. SaMo ohne Kisten |
Kl. SaMo mit Kisten/Bestückung |
Hauptkomponenten
- Solarmodule
- 24x Solarmodule zwischen 75-100W [3x hinten links, 21x mittig]
- 4x semiflexible Solarmodule auf dem Dach ~110W [Dach festgeklebt]
- Batterien (24V System):
- 12x Blei-Gel-Batterien „BAE“, je ~2.1V, je 580Ah (C10h), in Reihe geschaltet zu 24V System [unter Holzverdeckung 6 links und 6 rechts]
- Laderegler
- 2x „Make Sky Blue“ MPPT Laderegler, jeweils Eingänge für zwei Stränge 1A, 1B bzw 2A, 2B von Aufbau Solarmodulstränge [im Metallschrank links unten]
- 1x „RoHs“ MPPT Laderegler, Eingang Solar vom Dach, max Solarpower 520W [im Regal rechts oben]
- Wechselrichter
- „Solartronic2000“, DC Input 24V, AC Output 220-240V, Leistungsobergrenze 2000W [im Metallschrank links unten]
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Solarmodule |
Solarmodul Dach |
Batterie |
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Laderegler 1&2 |
Laderegler Dach |
Wechselrichter (hinter Holz) |
Bestückung/ Inventar Kisten
Dinge, die zum kleinen Saftmobil gehören, sind mit einem grünen Punkt markiert.
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Stand 03/2024 |
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Was |
Anzahl |
Anmerkung |
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Kabel |
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<10 m |
1 |
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10 m |
8 |
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20 m |
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2,5 mm² Kabel |
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1,5 mm² Kabel |
1 |
86 m lang |
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Mehrfachstecker |
1 Kisten |
1 x IP44 |
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Kabeltrommel |
4 |
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Solarkabel |
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Solarverlängerungskabel |
1 Kiste |
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Y-Stecker |
14 |
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Licht |
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Neonröhre |
2 |
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Lichterketten |
6 |
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Akku Lichterketten |
3 |
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Strahler |
1 Kiste |
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Sonstiges |
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FI Schutzschalter |
1 |
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Notausgangsschild |
1 Kiste |
Stand und offene ToDos
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Was? |
Stand? |
Foto |
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Erdung mit flexiblen Kabel ersetzten (Im WR ist N und PE gebückt) |
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FI nur für Wechselstrom, ggf wechseln oder Reihenfolge mit Sicherung/Schalter wechseln |
Lediglich alter FI aus Lager in vordere Kiste getan, nicht ausprobiert |
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ToDo Dokument vervollstänigen/korrigieren, u.a. Kurzanleitung schreiben |
dieses Dokument + Inventur |
Anleitung
(bisher nur Fotosammlung)
DC zu AC im Metallschrank, Anzeigen, An/Aus, Unterspannungsschutz
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Vorne aussen |
Seite aussen |
innen |
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Sicherung/ Shunts für Strom und Spannungsanzeige Zeier analog außen an Metallkastentür/ Platine Unterspannungsschutz/ Relais |
Unterspannungsschutz für Batterien |
Relais (elektrischer Schalter) |
AC Sicherheit&Zähler sowie Mehrfachstecker für´s Camp
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AC Stromkasten und Mehrfachsteckdose Versorgung Camp |
AC Stromkasten offen mit FI C16 Wechselstrom delta30mA/ Sicherung B6/ Stromzähler digital/Stromzähler gesamt analog |
Sonstiges
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Erdungspunkt |
Batteriespannung checken Multimeter |
Strom vom Dach
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Dachmodulverschaltung |
Dachsolar Schalter/ Laderegler/ Ausgänge 24V/ Sicherungen |
Technik
Internet
Es gibt eine einfache Lösung in Form eines Mini-Routers, der mit Simkarte läuft und per Micro-UBS-Kabel geladen werden kann (also auch mit einer Powerbank). Darüber hinaus gibt es einiges an professioneller Technik wie Richtfunkantennen, diverse Router etc., die aber nicht ohne technisches Vorwissen einsetzbar sind.
Smartphones
Generell haben wir kaum bis garkeine Smartphones, die eingerichtet und nutzbar sind. Es sind aber welche im Lager, die funktionieren.
Funkgeräte
Wir haben ein System mit 8 funktionierenden Funkgeräten inkl. Ladegeräten
Knochen
Wir haben einige Knochen (Tastenhandys), die verfügbar sind. SIM-Karten müsst ihr selbst organisieren.
Ladestation
Es gibt eine Eurokiste, die an 230V SchuKo angesteckt werden kann, aus der viele Ladekabel herauskommen. Sie eignet sich z.B. für den InfoPoint.
InfoPoint Rechner
Es gibt eine Eurokiste mit einem kleinen Rechner, Display, usw. was innerhalb weniger Minuten aufgebaut ist und frei genutzt werden kann - z.B. für den InfoPoint.
Laptops
Es gibt ca. 3-4 funktionierende Laptops mit unterschiedlicher (eher niedriger) Qualität.
IU Laptops
Die aktuell von InfraUnited verwalteten Laptops stammen weitgehend aus den 00er bis frühen 10er Jahren und sind dementsprechend langsam. Durch ressourcenschonende Softwarekonfiguration sind sie weiterhin für normale Bürotätigkeiten einsetzbar, es braucht aber hin und wieder etwas Geduld.
Wir freuen uns über Sachspenden an vollständigen, möglichst robusten Laptops sowie noch brauchbaren 2,5" HDDs oder SSDs.
Die Laptops wurden zuletzt im November 25 bzw. im September 24 neu aufgesetzt. Dabei wurde jeweils die aktuelle Debian Version mit LXDE als Desktopumgebung installiert.
zusätzlich installierte Pakete beim Neuaufsetzten:
- torbrowser-launcher
- thunderbird-l10n-de
- unattended-upgrades
- vim
- sirikali
Laptops mit unattended-upgrades aktualisieren sich automatisch und können viel Traffic verbrauchen wenn sie erst wieder auf einem Camp an einem LTE-Router angeschaltet werden. Am besten vorher an einem Flatrateanschluss updaten!
Um ausleihenden Gruppen die Möglichkeit zur verschlüsselten Dateiablage zu bieten, ohne die Laptops für jede Ausleihe neu aufsetzen zu müssen würde bei den im November 25 neu aufgesetzten Laptops sirikali installiert.
Die Logindaten stehen jeweils auf den Laptops.
Zusätzliche Infos zum Neuaufsetzen der Laptops (Stand Sep 24):
Bei den neu aufgesetzten wurde Debian 12.7 mit lxde verwendet, da Lubuntu kein lxde mehr unterstützt, die meisten Laptops aber alte Hardware haben. Gegen Exoten wie slitaz sprach die geringe Verbreitung. Debian hat 5 Jahre LTS support und braucht hoffentlich weniger Updates als andere Distros...
Das debian-keyring package ist auf vielen debian basierten Systemen verfügbar, daher konnte auch die Signatur der Hashs des .iso geprüft werden:
sudo apt-get install debian-keyring
gpg --import /usr/share/keyrings/debian-role-keys.gpg
gpg --verify SHA512SUMS.sign SHA512SUMS
Toiletten & Wasser (Sanitär)
Leitfaden - Klo 💩
Für Klos gibt es vor allem eine Frage vor der Camps immer wieder stehen:
Trocken-Trenn-Klos oder Dixies? Es empfiehlt sich in jedem Fall die Pipikabinen zu benutzen, da sie beide Klo-Arten und die Shit Brigade entlasten.
Trocken-Trenn-Klos: 💰 je nach Entfernung günstiger, 🌱 Ökologischer, 💩Aufwändig (ShitBrigade & Entsorgung), 🚚 Schwer und aufwändig zu transportieren
Dixies: 🚚 werden angeliefert und abgeholt, 💸 Sehr Teuer (braucht mehr Klos), ☠️ Chemiescheiße💩 deutlich weniger Arbeit
Dixi-Klos bestellen
- Anleitung zum Dixi-Klos bestellen, Mengenberechnung, etc.
Schilder
Druckvorlagen zur Kennzeichnung von Durchfalltoiletten und ähnlichem
Reinigungsanleitung
Welche Klos sind vorhanden?
siehe auch Inventur
Pipikabinen oder Places2Pee
Kabinen, die in verschiedenen Positionen benutzt werden können. Menschen können darin stehen oder hocken und so je nach Lust und Laune pinkeln. Die Kabinen können leicht mit einem Wasserhahn oder Duschköpfen ausgestattet werden.
Die Nutzung dieser Kabinen entlastet die Klos in die man reinkackt ca um den Faktor 2!!!!
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4 in Stuttgart (5 Wände)
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13 in Südniedersachsen (14 Wände)
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Gewicht: 40 kg/Pissoir
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Kontakt: infraunited@autistici.org
Barriereärmere Klos
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1 in Südniedersachsen
- Waschraum (Dusche, Klo, Wickeltisch, Waschbecken soweit es geht barrierearm)
- Barrierearmes Klo Bauart Osna Klo Bauanleitung
- 1 bei Leipzig
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1 in Wolfsburg
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Gewicht: 180kg/Klo (Schätzung)
Trocken-Trenn-Klos
Osna-Klos (2 Sitzer, 60l Tonnen):
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8 Sitze in Südniedersachsen
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Kontakt: infraunited@autistici.org
Rheinland-Klos (2 Sitzer, 60l Tonnen):
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14 Sitze in Südniedersachsen
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2 Sitze in Bv. im Rheinland
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Aufbauanleitung (sehr ähnlich)
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Kontakt: infraunited@autistici.org
Faltklos (1 Sitzer, 60l Tonnen):
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9 im Rheinland
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ein Faltklo in Südniedersachsen
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Gewicht: 40kg/Klo (Schätzung)
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Kontakt: infraunited@autistici.org
LeLa-Klos (2-Sitzer, 40l Tonnen):
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22 Sitze bei Leipzig
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Gewicht: 225kg/Doppelkabine
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Kontakt: infraunited@autistici.org
Wendland-Klos (1-Sitzer, 60l Tonnen):
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6 im Wendland
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Gewicht: 130kg/Klo
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Kontakt: infraunited@autistici.org
Olga-Klos (1-Sitzer):
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7 bei Wismar
-
Gewicht: 130kg/Klo (Schätzung)
Kontakt:
XR-Klos (1-Sitzer, nur in Reihe):
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8 in Berlin
Harz-Klos (Freie Feldlage):
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10 im Harz
Leitfaden - Frischwasser 💧
Überblick Hilfreiche Dokumente:
- How to Wasser hier findet ihr sehr viele infos
- Erfahrungswerte Wasserverbrauch
- Beispielsetup Camp (Variante A)
- Beispielsetup Camp (Variante B)
Frischwasser
Die grundlegende erste Frage lautet meist:
Rohre ab Hydrant verlegen (Variante A) oder Wasser mit IBC-Tanks shuttlen (B)?
Variante A: Rohrsystem ab Standrohr (Hydrant)
- wir haben insgesamt 1.200m PE-Rohre + GeKa-Schläuche
- bis 800m Entfernung zum Hydrant relativ problemlos möglich (wenn keine große Steigung)
- Hydrant online auf Karte finden (Achtung nicht vollständig, lieber selbst nochmal scouten)
- Anleitung zum Hydranten finden
- geringe Gebühr für Standrohr
- Standrohr bei örtlichen Wasserwerken leihen. Falls es keins mit C52-Kupplung gibt, dann eins mit GeKa bestellen und von GeKa auf PE-50 bauen => weniger Durchfluss bei viel Verbrauch aber geringe Auswirkung auf Initial-Wasserdruck. Küche erster Abzweig, damit Druck drauf is.
- ca. 2-3 Leute für Auf- und Abbau und 1-2 Leute für Kontrolle während dem Camp einplanen
- Beispielsetup beim Camp
Variante B: Trinkwassertanks shuttlen (z.B. ab Bauernhof)
- wir haben 4 TriWaTech Falt-IBCs, die mit Trinkwasserblasen gefüllt werden können
- Es braucht für jedes Camp neue Blasen, die Kosten 70€/Stück.
- In der Regel dienen 1-3 Tanks vor Ort an der höchsten Stelle als "Hochbehälter"
- Alternativ haben wir auch einen mobilen Wasserturm (im Rheinland)
- Anleitung zum Trinkwasser Shuttlen
Variante C: Landwirtschaftlicher Anschluss
- an manchen Feldern liegen Wasseranschlüsse für die Bewässerung
- es lohnt sich bei umliegenden Höfen nachzufragen, wenn kein Hydrant in der Nähe ist.
- Wasserqualität vermutlich nicht so gut => bei langen Camps keine gute Idee. Grund ist, dass die Behörde nach der üblichen Laborprobe euch die Wassernutzung verbieten bzw. einschränken kann. Außerdem sollte das transparent an alle Teilnehmenden kommuniziert werden.
Leitfaden - Abwasser
Abwasser auf dem Camp
„Wenn s läuft, dann läuft s.“
Behörden (können) verlangen, dass alle Abwässer ordnungsgemäß entsorgt werden. Ob Kacke aus dem Trennklo nun (wie bei Spülklos) dem Abwasser oder dem Abfall (vgl. Hundekotbeutel) zugerechnet wird, obliegt der Entscheidung der Behörde. Sie ist auch für die (gebührenpflichtige) Entsorgung zuständig.
Gesetzlich darf menschliche Kacke noch nicht zur „Bodenverbesserung“ (Kompost) verwendet werden. Wenn die Behörden eine alternative Verwendung vorschlagen, sehr gut. Bitte den Fall dokumentieren.
Grauwasser / Abwasser
Grauwasser -> Waschbecken, Spülwasser, Duschwasser Abwasser -> Grauwasser + Gelbwasser (Pisse) + ggf. Kacke
Es ist empfehlenswert auf dem Camp nur Grauwasserleitungen zu nutzen und Pisse (und ggf. Kacke) direkt in den Kanal zu entsorgen. Viel nachspülen nicht vergessen!! Es muss laufen!
Abwassermenqen
Faustregel: Alle Flüssigkeiten (Wasser, Getränke) die aufs Camp kommen, werden Abwasser.
Das kann je nach Camport einen bedeutenden logistischen und finanziellen Aufwand ergeben!
Erfahrungswerte:
- ohne Dusche ca. 10Liter/Person/Tag
- mit Dusche ca. 18Liter/Person/Tag
100 Menschen ca. 1m3 / Tag [mit Dusche 1,8m3] Kein Kanal † — Ein Camp am Arsch der Welt
Wenn das Camp weit vom nächsten Abwasserkanal entfernt ist, müsste alles Abwasser gesammelt und entsorgt werden. [Siehe Abwassermengen]
Für Grauwasser können IBC-Container genutzt werden, die z.B. von einem Saugwagen abgepumpt werden (Behörde -> Entsorgungsunternehmen). Kacke könnte auch aus den Tonnen abgesaugt werden.
Oder das Grauwasser wird in IBC (auf Anhänger oder Pritsche) zum nächsten (zugewiesenen) Kanal gefahren. [bedenke: Fahrzeug, Sprit, Zeit, Menschen mit Führerschein, öffentliches Bild]
Abwasserkanalschacht am Camp
Ein geeigneter Kanalschacht am Camp ist die Luxuslösung.
Mit der Abwasserbehörde absprechen, welcher Schacht geeignet ist und wie er genutzt werden kann (Verkehrssicherheit, Öffnung etc.). Ggf. Absperrung vornehmen (lassen). Fragen, ob dort auch Kacke entsorgt werden kann. [Viel nachspülen nicht vergessen!! Es muss laufen!!]
Campplan (Topografie / Geländeaufteilung)
Versucht Abwässer in der Nähe des Kanals zu platzieren (Waschbecken/Duschen). Wenn das Gelände Gefälle hat, (und der Kanal an der tiefsten Stelle ist) versucht die
Grauwasserquellen höher als den Kanal zu platzieren. Ein Gefälle von 20cm auf 100m kann schon reichen.
Achtet bei der Verlegung auch auf Rettungs- und Laufwege, damit die Leitungen nicht platt getreten werden oder Stolperfallen werden.
Material für Grauwasser:
Bitte keine Frischwasserarmaturen (Blaue Schläuche/Rohre oder GeKa) nutzen! Nur aelb markierte Teile.
Graues KG-Rohr - > Verbindung von Waschbecken bis zum Auffangbehälter Maurerkübel -> Auffangbehälter oder Pumpensumpf
Spiralschlauch -> Grauwasserleitung
Gelb markierte PE-Rohre -> Grauwasserleitung Tauchpumpen -> Nur für Grauwasser!
IBC Container -> Sammelstellen für Grauwasser
Der erste Taq
Die ersten Waschbecken können noch mit Auffangwannen und Eimern versehen werden, bis die Grauwasserleitungen fertig sind.
Denkt bitte auch an einen Waschplatz mit Sichtschutz (Catwash).
Mehrere Waschbecken können mit (grauen)5cm Rohren verbunden werden und sich einen Auffangbehälter teilen.
Von diesem Auffangbehälter kann das Grauwasser dann weitergeleitet werden. (Gefälle)
Der Pumpensumpf
Wenn das Gefälle vom Auffangbehälter zum Kanal nicht ausreicht braucht ihr einen Pumpensumpf.
Dafür braucht es einen Stromanschluss!
Achtet bei der Stromversorgung darauf, dass niemand aus versehen den Stecker zieht oder abschaltet.
Bei einem Pumpensumpf wird eine Tauchpumpe mit Schwimmerschalter in den Auffangbehälter gestellt(!) die das Grauwasser weiterpumpt. (Achtung: wenn die Grauwasserleitung bergauf pumpt, fließt nach abschalten der Pumpe das Grauwasser aus der Leitung wieder zurück in den Behälter. Die Pumpe würde dann viel öfter anspringen.)
Beispiele:
Waschbecken mit Sammelbehälter (Ohne Pumpe)
Duschen mit Pumpensumpf
Küchen- / SDülwasser Sammelbehälter mit Grobsieb
Pumpensumpf
Kanalschacht
Wenn es gestattet wird, Kacke über den Kanalschacht zu entsorgen, muss ggf. ordentlich gespült werden! Frischwasser wäre dafür zu wertvoll.
Für die Spülung kann Grauwasser genutzt werden. Um das zu sammeln, können IBC Container genutzt werden.
Das Grauwasser wird aus einem Pumpensumpf von oben! in die Container gepumpt. Mehrer IBC können über den unteren Ablauf miteinander verbunden werden.
Achtet ggf. auf die Füllstände!
5,5cm Schraubstutzen für Spiralschlauch (Passt auf Pissekanister und IBC-Anschluss).
Zitat vom Abwassermeister Fischer: „Wenn s läuft, dann läuft s.“
Wichtig - Bitte berücksichtigen!
Wichtig - Bitte folgendes berücksichtigen:
- NIEMALS Trinkwasser und Abwasserteile mischen (Abwasser ist immer gelb markiert)
- Beim Transport oder Lagerung darauf achten, dass PE Rohre oder andere Trinkwasser (TW) Teile nicht neben oder auf Kloteilen liegen
- auf Handhygiene beim Aufbau und Abbau achten (Leute, die Kloteile schleppen nicht die TW Versorgung aufbauen lassen)
- beim Abbau darauf achten, PE Rohre und Schläuche nach dem Entleeren sauber wegzupacken
- Auf Verschmutzungen achten, Enden abspülen (Teile und Rohre und Schläuche)
- Frischwasser-Teile nicht in den Dreck legen
- Leitungen spülen vor jedem reduzieren (ggf sind Steine dadrin, die in einen DN50 Rohr reinpassen aber nicht in ein DN40)
- Leitungen sehr lange und sehr viel spülen (Verunreinigungen lassen sich oft herausspülen, wenn genügend Durchfluss herrscht - viel heißt hier mehrere Stunden bzw. mehrere Kubikmeter)
- beim Abbau Durchmesser der Rolle PE Rohr nicht größer als 2m und mit mind 3 Schnüren sichern
- Waschbecken immer als Ganzes verpacken (in der Folie eingewickelt) und mit 2 Schnüren zusammenbinden
- Alle Verbinder immer wieder in die richtige Kiste packen und vor dem Wegpacken auf Vollständigkeit prüfen (Kisten sind beschriftet), bei Unsicherheit gerne eine Kiste packen, die mit “zu sortieren” beschriftet ist.
- möglichst beim Durchmesser immer von groß nach klein arbeiten
- Bitte dreht keine Holzschrauben in die Holzteile! (Wir verbringen Stunden abgebrochene Schrauben aus den Waschbecken zu drehen, Verletzungen gabs auch schon!)
- Leute, die mit Abwasser arbeiten (Hand im Pumpensumpf etc.) sollten idealerweise nicht mit Trinkwasser Zeug arbeiten
- Falls ihr ne Laboranalyse machen lasst, gebt uns gern die Werte
- Wenn ihr Dinge nachkauft, siehe Kapitel Shopping, kauft Trinkwassergeeignete Teile und kauft kein Gardena
- Meldet euch gerne bei IU Leuten für Fragen (bei der Planung, bei Problemen oder wenn ihr was kaufen wollt)
Auf/Abbauanleitung - Waschbecken
Aufbau Waschbecken
| gepacktes Paket | Paket auspacken |
|---|---|
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| Teile eine Seite | Seitenteil oben |
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| Seitenteil quer | Seitenteile fertig |
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| Anbau Aussteifungskreuz | Rosa auf Rosa, Schwarz auf schwarz |
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| Anbau Wasserhahnleiste 1 | Anbau Wasserhahnleiste 2 |
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| Waschbecken ohne Wanne | Folie einhängen und festbinden |
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| Transportseile sichern | Fertiges Waschbecken |
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Abbau Waschbecken
| Seile bereitlegen | Folie mit Abfluss nach innen hinlegen |
|---|---|
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| Teile auseinanderbauen | Mutter lösen, Teil abbauen Mutter wieder drauf, Schraube nicht herausziehen |
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| Teile | Teile in Folie |
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| Schlaufe zum zusammenbinden | Knoten, sodass leicht zu öffnen |
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| Schlaufe, dass der Knoten leicht zu lösen | Nahaufnahme fertiger knoten |
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| Zusammenbinden | fertiges Paket |
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Auf/Abbauanleitung - Klo - Pipikabine
Place 2 Pee / Pipikabine Aufbauanleitung
alias AllGenderPissoirs (daran gab's Kritik deshalb neuer Name, die pissposition hat nix mit dem Gender zu tun)
Material:
- 2x Linke Wände (incl. Je 3 Verbindungsgewindestangen mit je 2 Flügelmuttern und Unterlegscheiben)
- 1x Rückwand
- 1x Türsturz mit Vorhang
- 1x Boden (1x Gitterrost, 1x Boden mit Folie und Abfluss, 1x Übergangsstück Abfluss>HT50, 1x 90° RohrWinkel, min. 1x 50cm graues HT50Rohr
Wollt ihr mehrere Pipikabinen in Reihe aufstellen, empfiehlt es sich einen Mainstream aus HT50 Rohren hinter den Kabinen mit T-Stücken & 70cm HT50 Rohren zu bauen …
Beginnt am Kanalschacht.
Ihr braucht später noch: Tüte für Klopapier, Binden, Tampons.
Bitte keine weiteren Nägel, Schrauben oder andere Haken anbringen.
Löcher in den Wänden sollten mit Stickern (von beiden Seiten) zugeklebt werden.
Menschen: 2
- Erste Seitenwand aufrecht hinstellen (längere Seite vorn)
- Rückwand mit Gewindestangen montieren (Serviceleine für Klopapier nach innen)
2.1. Nicht mit Metallhammer auf die Stangen schlagen, da sonst die Mutter manchmal nicht mehr rauf kann, Holzklotz verwenden - Zweite Seitenwand mit Gewindestangen montieren.
3.1. Wenn weitere Pipikabinen angebaut werden sollen, kann jetzt schon die nächste Rückwand montiert werden. - Den 90° Rohrwinkel (HT50 grau) fest auf das Reduzierstück unter dem Bodenabfluss stecken und mit einem 50cm Rohr nach hinten verlängern.
- Den Boden auf die unteren Querhölzer der Seitenwände legen. Dabei darauf achten, dass die Aussparungen auf den Querhölzern liegen (Stabilität).
5.1. Wenn weitere Pipikabinen angebaut werden, werden die Böden im Wechsel nach vorn oder nach hinten versetzt. - Boden mit Gitterrost belegen. Türsturz mit Vorhang oben an der Vorderseite der Seitenwände mit Gewindestange montieren.
6.1. Wenn weitere Pipikabinen angebaut werden, werden die Türstürze immer im Wechsel (von vorne / von hinten) an die Seitenwände montiert.
6.2. die linke Schlaufe am Gummiband des Vorhangs durch die kleine Öffnung der Seitenwand führen und um den Haken (der Nachbar*innenkabine) legen. - Das 50cm HT-Rohr an das T-Stück der Ableitung (Mainstream) anschließen.
7.1. Werden weitere Pipikabinen angebaut, wird der Mainstream mit einem 70cm Rohr verlängert.
7.2. die letzte Pipikabine wird mit einem 90°-Winkel an den Mainstream angeschlossen. - Klopapier und Ver-/Entsorgungstüten auf die Serviceleine an der Rückwand auffädeln.
Nutzung:
- Reingehen
- Vorhang schließen
- In gewünschter Haltung Pipi durch den Gitterrost machen.
- Ggf. benutztes Klopapier in Tüte stecken.
- Rausgehen
- Vorhang auflassen
Auf/Abbauanleitung - Klo - Roter Waschraum
Konzept und ein paar Bilder
Alle Teile sind beschriftet. Also eigentlich ist es selbsterklärend
- die Bodenplatten hinlegen
- Rampe auflegen (rechts)
- Gitter in die Duschwanne legen
- Element 1 aufstellen und mit 2 verbinden (die Schrauben finden sich immer in den Elementwänden)
- Gegen den Uhrzeigersinn weiterarbeiten bis alle 7 Elemente auf den Böden stehen
- Bei element 5 Achtung erst Wasserhahn einbauen bevor mit 4 zusammengeschraubt wird
- Bodenschrauben aus den Elementen nehmen und in die jeweils vorgesehenen Löcher einbauen
- Duschwanne Plastik mit den entsprechenden Schrauben fixieren
- Türsturz und Tür verbinden
- Türsturz anbauen
- Klokiste reinstellen (Element 6)
- Auffangbehälter für scheiße und pisse von hinten einstellen
Beim Abbau ist darauf zu achten, dass die entsprechenden Schrauben jeweils an dem dafür vorgesehenen Ort positioniert werden
Hygienekonzept für Camp (Beispiel)
Hygieneleitfaden für das SystemChangeCamp 2023
Mitwirkende Strukturen: Arbeitspaket Hygiene SCC-Orga, Arbeitspaket Sani SCC-Orga, Arbeitspaket Küche SCC-Orga, Arbeitspaket Toiletten SCC-Orga, Sanikoordination Ende Gelände, Sanitätskollektiv Lützerath, Berücksichtigte Aspekte von vielen Einzelpersonen und unbenannten Strukturen
Bedeutung, Allgemeines
Dieser, vom Ende Gelände Bündnis als Konsens beschlossene, Leitfaden soll die hygienischen Maßnahmen zur Prävention und Intervention von Infektionskrankheiten auf Camps regulieren und als Nachschlagewerk fungieren. Die individuellen Maßnahmen sollten je nach Situation angepasst werden. Es wird eine gekürzte Form ausgehängt und über Social-Media verbreitet. (Mehr dazu im Abschnitt Sensibilisierung) Wir begrüßen es, wenn andere linksradikale und emanzipatorische Strukturen unseren Leitfaden übernehmen oder als Inspiration nutzen. Bitte kommuniziert dies deutlich und bedenkt, dass unser Leitfaden auf andere Situation vielleicht angepasst werden muss. Dieser Leitfaden wird auf der Ende Gelände Homepage und in der InfraUnited Cloud bereitgestellt.
Einleitung
Das SystemChangeCamp findet im Spätsommer '23 voraussichtlich in der Region Hannover statt. Es ist mit hohen Temperaturen zu rechnen. Die Region führt folgende Risikogebiete: -FSME-Risikogebiet -Innzident erweiterte Atemwegserkrankung (wird aktuel eingefügt)
Allgemein stellt das Zusammentreffen von erwartet 2.000 Menschen in der Spitze (Planungsstand 07.05.23) ein gewisses Infektionsrisiko für jeden Menschen dar. Um vulnerable Gruppen zu schützen und keine Epidemie auszulösen bzw zu verschlimmern ist es Aufgabe der SCC-Orga (ausgelagert an das AP Hygiene) den als Konsens beschlossenen Leitfaden durchzusetzen und Menschen für Individual- und Kollektivhygiene zu sensibilisieren. Er ist ohne Ausnahme verpflichtend für jeden Menschen.
Prävention und Sensibilisierung
Kleingruppe Hygiene: Eine, autonom und von der Camporga losgelöst agierende Kleingruppe wird das Camp dauerhaft aus Sicht der Hygiene und Epidemiologie betrachten. Dafür vorgesehenen sind delegierte Menschen aus folgenden Strukturen:
- Küche
- Shit-Brigade
- Wasserversorgung
- Sanis
- Arbeitspaket Hygiene
Regelmäßige Plena sind nicht vorgesehen. Im Bedarfsfall hat jede der oben genannten Strukturen die Möglichkeit über ihre*n Deli die Kleingruppe Hygiene zu Beratungszwecken und Entscheidungsprozessen zusammenzutrommeln. Beispiel: Vermehrt Durchfallerkrankungen auf dem Camp Ein Element-Raum für die Kleingruppe ist optional. Wir streben eine heterogene Mischung zwischen Flinta* und Menners an.
Sensibilisierung
Es wird im Camp an verschiedenen Orten Infomaterial ausliegen, welches zur Sensibilisierung dienen soll. Es wird in jedem Zelt, Toilette, Waschbecken, Essensschlage/-ausgabe, auf den Tischen und am Infopoint ein Infozettel liegen. Hinweis-Schilder für Händedesinfektion und Maskenpflicht, sowie die Anleitung zum gründlichen Händewaschen werden aushängen Die Langform des Hygieneleitfadens wird im Sanizelt und im Infopoint ausliegen. Die Kurzform wird über Social-Media geteilt und auf der Website geteilt. (Auch in Englisch. Bei Ankunft informiert das Team des Infopoints über den Hygieneleitfaden. Helfende in vulnerablen Bereichen (Küche, Schnibbeln, Klos) bekommen ein Hygieneonboarding. (Mehr dazu im Punkt Onboarding)
Atemwegserkrankungen
Atemwegserkrankungen sind allgegenwärtig. Ob Covid-19, Influenza (Virusgrippe) oder andere Erkrankungen, die sich in unseren oberen Atemwegen pudelwohl fühlen. Viele sind für den gesunden, erwachsenen Menschen unkritisch (jede/r von uns war schon mal erkältet). Für einige Menschen können solch, uns harmlos erscheinenden Krankheiten, allerdings lebensbedrohlich sein, oder zu schwerwiegenden Folgen führen (z.B. Long-Covid). Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe und Pflicht die individuellen Bedürfnisse an Hygiene und Infektionsschutz von Menschen zu beachten. Nur so können wir Barrieren abflachen und vulnerable Menschen inkludieren. Deshalb haben wir einige Grundregeln im Bezug auf Atemwegserkrankungen festgelegt. Diese findet ihr unter dem Abschnitt Verhütung von Infektionen. Influenza und Sars-Covid-19 äußern sich meist durch allgemeine Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerz und Atemnot. Bei Covid zudem der Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns. Bitte achtet auf euch und ergreift bei Symptomen entsprechende Maßnahmen. Bitte beachtet auch die Inkubationszeit von 1-4 Tagen.
Covid-Tests
Alle Menschen Testen sich vor Anreise mittels Selbsttest negativ auf COVID-19 und bringen sich ausreichend Tests für ihren Aufenthalt mit. Auf dem Camp sollen sich Menschen alle 2-3 Tage selbständig auf Corona testen. Bei Verdacht auf eine Infektion und Kontakt testet sich die gesamte Bezugsgruppe täglich. Weitere Regelungen beim Abschnitt „Umgang mit Infektionen“. Das SystemChangeCamp wird Tests temperaturgerecht gelagert vorhalten und bei Bedarf an Menschen ausgeben. Tests gibt’s am Infopoint und im Hygienezelt bei den Sanis.
Magen-Darm-Erkrankungen
Wenn Große Menschengruppen zusammenkommen, sind Magen-Darm-Erkrankungen eine reale Gefahr und nicht zu unterschätzen. Nicht nur sind sie hochgradig ansteckend, sondern durch den hohen Verlust von Nährstoffen und Flüssigkeit extrem gefährlich, vorallem für vorerkrankte oder geschwächte Menschen. Der gängigste Übertragungsweg ist der fäkal-orale, also durch mangelnde Händehygine. Meist ist die Inkubationszeit hier relativ kurz (wenige Stunden bis ein Tag). Wenn ihr bei euch typische Symptome, also Erbrechen, Durchfall und Fieber bemerkt, reist bitte erst gar nicht an. Falls ihr auf der Toilette bei euch Durchfälle oder Erbrechen bemerkt, kennzeichnet diese bitte als „Durchfallklo.“ Dafür liegt in jedem Klo ein Zettel. Weitere Maßnahmen im Abschnitt „Umgang mit Infektionen“
Sexuell übertragbare Krankheiten (STIs von Sexually transmitted Infections)
Wir sind alle Menschen und der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gehört zu dem Sexualleben dazu. Da es dort meist lange Inkubationszeiten gibt und Symptome erst spät erkennbar werden, ist der Schutz enorm wichtig. Kondome und Lecktücher werden im Hygienezelt und vor den Toiletten ausliegen. Bitte benutzt sie und redet vor dem Sex miteinander über Verhütung und findet einen Individual-Konsens. Good to know: Regelmäßiges Testen hilft! Das geht meist sogar anonym und kostenlos. Informiert euch über Angebote in eurer Stadt.
Verhütung von Infektionen (Individualhygiene)
Hust- und Niesetikette: Wir achten darauf, in die Ellenbeuge zu Husten oder zu Niesen und uns dabei von anderen Menschen wegzudrehen.
Händehygiene
Alle, sich auf dem Camp befindenden Menschen, sind angehalten gewisse Regeln der Händehygiene einzuhalten. Nur so können wir Infektionen verhindern und uns und andere schützen. Momente der Händedesinfektion/Händewaschen:
- vor und nach dem Essen/Trinken/Rauchen/dem Substanzkonsum
- Vor Betreten eines Kollektivzeltes, also:
- Info-Point
- Zelte von Care-Strukturen (Awareness, Sani, Küche)
- Workshopzelte
- Infrastrukturzelte (Materialzelte etc)
- Sowohl VOR als auch NACH dem Toilettengang
- vor und nach dem Kontakt mit Lebensmitteln, Ausscheidungen oder Patienten*innen (konkret dazu: besondere Regeln für bestimmte Strukturen)
Waschbecken findet ihr bei der Essensausgabe und den Toiletten. Alle Standorte sind im Campplan verzeichnet. Sanis und die Küche haben eigene Waschbecken. Bitte benutzt diese nur wenn ihr euch der Struktur zugehörig fühlt und nicht weil es näher ist oder die Schlange kürzer ist. (:
Händedesinfektionsmittel findet ihr bei den Toiletten, an der Essenausgabe, in jedem Workshop- und Care-Zelt und am Infopoint. Wir planen zudem weitere Standorte über das Camp verteilt. Bitte benutzt es regelmäßig und gebt uns Bescheid falls es leer werden sollte.
Atemschutzmasken
Konkret wird es nur wenig vordefinierte Orte mit Maskenpflicht geben:
- Sanizelt
- Hygienezelt
- Essensausgabe
- Essenzubereitung (für Schnippelschichten)
Allerdings sind alle Menschen dazu angehalten Masken in allen Innenräumen und in großen Menschengruppen zu tragen. Wir empfehlen FFP2-Masken. Wenn es Menschen ein starkes Bedürfnis ist, das die umgebenden Menschen eine Maske tragen, hat der Mensch das Recht dies zu äußern. Dieses Bedürfnis bitten wir zu respektieren. Vor Beginn einer Veranstaltung (z.B. ein Workshop in einem Zelt) ist eine Abfrage zu machen ob Menschen das Bedürfnis haben, dass alle eine Maske tragen. Die Verantwortung für die Abfrage und die Durchsetzung trägt die jeweilige Moderation. Einzelne Strukturen können eigenmächtig nach Abwägung eine Maskenpflicht einführen. Für den Umfang und die Durchsetzung dessen ist die Struktur dann selbst verantwortlich. Wenn Menschen aus verschiedensten Gründen keine Maske tragen können, bitten wir dies zu respektieren. Diese Menschen sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Eine Kontrollinstanz gibt es nicht. Bitte bringt euch genügend Masken für euren Aufenthalt mit. Falls ihr welche braucht, findet ihr sie:
- Infopoint
- bei der Essensausgabe
- im Sanizelt
- Zudem liegt in jedem Workshopzelt liegt ein Notvorrat an Masken.
Verhütung von Infektionen (Kollektivhygiene)
Desinfektion: Besonders Oberflächen werden, neben der sichtbaren Kontaminierung mit Dreck, ständig mit Keimen belastet. Eine einfache Reinigung mit Wasser und Seife tötet diese Erreger nicht ab. Sie transportiert diese nur über das Wasser ab, ein Rest verbleibt immer auf der Oberfläche. Nur mit einer chemischen Flächendesinfektion können wir Keime zum Großteil abtöten. Wir verwenden ausschließlich Formaldehydfreie und umwelttechnisch möglichst unbedenkliche Desinfektionsmittel, in diesem Falle Kohrsolin FF in verschiedenen Dosierungen für verschiedene Bereiche. Oberflächendesinfektionen sollte mehrmals täglich erfolgen. Dabei sollten aus Eigenschutzgründen Handschuhe getragen werden. Wir raten zu einer Schutzbrille um Spritzer ins Auge zu vermeiden.
Als Flächendesinfektionsmittel nutzen wir zur regulären Desinfektion Kohrsolin FF in einer Dosierung von 1,00 Prozent.
Alle Bereiche welche mit Ausscheidungen in Kontakt kommen (Klobrillen, Türgriffe an Klos etc) werde mit 2,00 prozentigem Kohrsolin desinfiziert. Das Kohrsolin verdünnen wir uns selber auf die benötigte Dosierung runter. Dies geschieht ausschließlich durch die Hygiene AG, da das Konzentrat vom Desinfektionsmittel in der Dosierung Krebserregend und hautschädlich ist. Dabei tragen wir Vollschutzkleidung, Schutzbrille und Handschuhe.
Oberflächen sollten desinfizierbar gestaltet werden, besonders gefährdete Oberflächen (Küchenausgabe, Tische im Sanizelt etc) sollten ggf. mit Plane bezogen werden um vollständig desinfizierbar zu sein. Wie oft am Tag welche Flächen desinfiziert werden, legt die jeweilige Struktur selber mit unserer Absprache fest. Siehe Desinfektionsplan.
Lüftung: Gemeinschaftszelte sollten nach Möglichkeit mit großen Öffnungen versehen sein, um eine ausreichende Durchlüftung zu garantieren. Die jeweilige Moderation oder Struktur achtet auf regelmäßige Durchlüftung. In geschlossenen Räumen (auch Zelte) ohne Durchlüftung empfehlen wir das Tragen von FFP2-Masken.
Abstand/Rauchen
Wir achten nach eigenem Ermessen auf Mindestabstand zu Bezugsgruppenfremden Menschen, vorallem in Essenschlangen und geschlossenen Räumen. Respektiert den Wunsch von Menschen nach Mindestabstand! Rauchen trägt maßgeblich zu Verbreitung von Aerosolen in der Umgebung bei und kann Erreger so über die Luft verbreiten. Raucht bitte nicht in geschlossenen Räumen oder Orten ohne direkte Abluft (unter Sonnenschutzplanen). Haltet Mindestabstand beim Rauchen, auch damit sich Menschen nicht wegen dem Rauch unwohl fühlen (Mehr dazu im Awarenesskonzept).
Hygieneprodukte
In den Toiletten werden neben Toilettenpapier auch Tampons, Binden und Wasser zum Ausspülen von Menstruationstassen bereit liegen. Die Nachfüllung der Produkte erledigt die Shit-Brigade (Liebe <3). Im Freeshop wird es einen Notvorrat an weiteren Hygieneprodukten geben. (z.B. Zahnbürsten) Verhütungsmittel gibt es auch. Mehr dazu im Abschnitt STIs.
Besondere Regeln für bestimmte Strukturen:
Shit Brigade
Toiletten, Waschgelegenheiten bieten eine herrliche Möglichkeit zur Verbreitung von Krankheitserregern. Deshalb ist es absolut essenziell dass sich alle Menschen vor und nach dem Toilettengang die Hände waschen bzw. zu desinfizieren (siehe oben) Die regelmäßige Reinigung der Toiletten ist Aufgabe der Shit-Brigade. Die Toiletten sollten so gestaltet sein, dass die Kacketonnen nicht von Kleintieren (Ratten, Hunden) erreicht werden können, da diese meist anschließend auch in der Küfa essen wollen und dann die Keime direkt dort verbreiten.
Arbeitet ein Mensch in der Shit-Brigade, darf dieser Mensch KEINENFALLS in den nächsten zwei Tagen in der KÜCHE oder bei den SANIS arbeiten!
Shit-Brigadeteam ergänzt hier
Sanis:
Sanis testen sich täglich mittels Selbsttest auf Corona, im Idealfall vor Beginn der Schicht. Vor Beginn und nach Ende der Schicht waschen sich Sanis die Hände mit Wasser und Seife. Vor und nach Kontakt mit der*dem Patient*in werden die Hände desinfiziert. Bei allen aseptischen Tätigkeiten tagen wir Handschuhe. Sanis beachten zudem die allgemeinen Regeln zur Händehygiene. Sanis arbeiten weder in der Küche oder bei der Shit-Brigade. Die schichthabenden Menschen dokumentieren sich und ihren Schichtzeitraum anonymisiert im BlackBook, um eventuelle Infektionsketten rückverfolgen zu können. Im Sanizelt (Behandlung) herrscht absolute Maskenpflicht! Egal ob mit oder ohne Patient*in. Bei Patient*in im Zelt bitte FFP2 Maske tragen, vorallem das Zelt, um die Privatsphäre der Menschen zu wahren während der Behandlung geschlossen wird. Sonst ist das Zelt offen, um zu Lüften. Im Sanizelt wird weder geraucht noch gegessen. Wir achten darauf, dass keine privaten Sachen zwischen medizinischem Material liegen und wir benutzte Geräte (Blutdruckmanschetten etc.) sofort desinfizieren.
Küche, Essensausgabe:
Primär arbeitet das Arbeitspaket Küche, genau wie das Arbeitspaket Toiletten autonom und selbständig. Das AP Hygiene agiert nur bei Infektionsfragen. Alle Entscheidungen zu Themen wie Lebensmittelhygiene oder ähnliches fallen in das Aufgabengebiet Küche. Einige Eckpunkte sind trotzdem hier festgehalten:
- Menschen, welche in der Küche arbeiten bzw. helfen, sollten ein kurzes Hygieneonboarding bekommen, in welchem grundlegende Dinge über Händewaschen etc. geshared werden
- Menschen aus dem Küchenkernteam nutzen ausschließlich eine seperate Toilette und seperate Waschbecken. Diese Menschen helfen keinesfalls in der Shit-Brigade!
- Helfis in der Küche dürfen in den letzten 3 Tagen keine Toiletten geputzt haben (auch keine WG-Toiletten Zuhause!) und dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen. Wenn Menschen in euer Bezugsgruppe krank werden, gilt genauso eine zwei Tagessperre
- Beim Schnippeln gilt konsequente FFP2 Maskenpflicht
- Bei der Essensausgabe werden neben FFP2 Maske auch Handschuhe getragen
- In der Küche arbeitende Menschen binden sich die Haare zusammen.
Maskenpflicht in der Essensschlange, ohne Kontrollinstanz
- Küfa-Menschen testen sich konsequent, tragen allerdings keine Masken beim Kochen (Kontext: Kochen mit FFP2 Maske über langem Zeitraum ist sehr schwer und unangenehm, vorallem in SG Zelten bei Hitze. Die Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, dass dieses Konzept funktioniert)
- Hygieneonboarding für die Küche durch Helfer_innen AP/Sani AG
Hygieneonboarding:
Das Hygieneonboarding hat den Zweck der direkten Sensibilisierung von Menschen, welche in vulnerablen, bzw. infektionskritischen Bereichen arbeiten, bzw. helfen. Eingeladen dazu sind alle. Den Zeitumfang schätzen wir auf ca. eine Stunde. Folgende Themen und Skills möchten wir da vermitteln:
- Infektionserkankungen, Symptome, Infektionsketten (Spielerisch)
- Sicherer Umgang mit Lebensmitteln
- Sicherer Umgang mit Fäkalien
- Richtig Händedesinfizieren (Übung)
- Richtig Händewaschen (Übung)
- Flächendesinfektionsmittel, Flächendesinfektion (Übung)
- Eigenschutz
- Wie boarde ich andere Menschen on?
Desinfektions- und Reinigungsplan:
ACHTUNG: Bei Ausbruch einer Infektion werden alle Oberflächen konsequent mit 2,00% Kohrsolin FF desinfiziert.
Was? Wie oft? Wer? Womit?
Toilettenumgebung:
- Klobrille und Türgriffe Bei jeder Entleerung durch Helfi*s über Schichtplan und Shit-Brigade mit Kohrsolin FF 2,00%
Waschbecken:
- Armaturen, 5x täglich durch Helfi*s über Schichtplan und Shit Brigade mit Kohrsolin FF 2,00%
Essensausgabe
- Alle Oberflächen der Essensausgabe, 3x täglich, vor Beginn jeder Essensausgabe, durch Küchenteam mit Kohrsolin FF 1,00%
Esstische
- 3x täglich, vor Beginn jeder Essensausgabe durch Helfi*s über Schichtplan und AP Sitzgelegenheiten mit Kohrsolin FF 1,00%
Oberflächen in Workshopzelten, anderen Kollektivzelten
- Mind. 1 täglich, vor Beginn der ersten Aktivität, nach jedem Personenwechsel (z.B. vor Beginn eines neuen Workshops) durch Helfi*s über Schichtplan, Struktur, welche das Zelt betreut mit Kohrsolin FF 1,00%
Oberflächen im Sanizelt ohne direkten Patient*innenkontakt
- Tische, Stühle, etc. 2 bis 3x täglich, in der Mitte jeder Schicht, vor Ende der Schicht, bei Bedarf durch schichthabende Sanis mit Kohrsolin FF 1,00%
Oberflächen im Sanizelt mit direktem Patient*innenkontakt
- Liege/Trage, sowie Geräte (RR-Manschetten etc.), nach jeder Benutzung und am Ende jeder Schicht durch schichthabende Sanis mit Kohrsolin FF 1,00%
Umgang mit Infektionen
Isolationsspace
Für Menschen mit einer Coronainfektion wird es einen extra vorgesehenen Bereich geben, in dem sich infizierte Menschen aufhalten können. Hier wird eine extra Toilette sowie Waschbecken stehen. Außerdem wird dafür gesorgt, dass Essen vorhanden ist und auf die Bedürfnisse der Person eingegangen wird.
Maßnahmen bei Magen-Darm-Infektionen
- benutzte Toilette als Durchfallklo kennzeichnen
- keinerlei Helfen mehr, vorallem nicht in der Küche, bei der Shit-Brigade oder den Sanis!
- Konsequente Händehygiene
- bitte tragt so oft es geht Maske
- Informiert bitte eure Bezugsgruppe und andere Menschen mit denen ihr engen Kontakt habt
- Meldet euch bei den Sanis oder dem Hygieneteam (teilen sich eh Zelte), diese führen anonymisiert eine Liste um das Ausmaß eines eventuellen Ausbruchs feststellen zu können
- Nehmt gegebenenfalls medizinische Hilfe in Anspruch. Die Sanis haben dafür einen ******************** Isolationsspace.
- Erwägt bitte als Bezugsgruppe eure Abreise.
Maßnahmen bei Corona-Infektion:
Falls ein Mensch während dem Aufenthalt Symptome entwickelt, welche auf eine akute Corona Infektion (Erkältungssymptome, Fieber etc.) hinweisen sind diese angehalten
- sich täglich auf Corona zu testen
- auf dem gesamten Campgelände FFP2 Maske zu tragen (wenn möglich)
- sich räumlich von anderen Menschen zu isolieren
- oder ggf. abzureisen
Wenn Menschen bei sich eine Infektion feststellen, bitten ist die Person angehalten, sich zu isolieren und Menschen aus der Bezugi zum Informieren zu den Sanis oder dem Hygieneteam zu schicken. Es wird auf dem Camp eine Telefonnummer geben, die euch bei Infektionsfragen berät.
(Einfach Saninummer?). Diese wird überwiegend erreichbar sein.
Material & Logistik
Hier gehts um Material- und Logistikplanung, Beladung von Fahrzeugen, Materialzelt und Co.
Weitere Infos und Vorlagen für Planungstabellen:
- Logistik-Ordner in der Infra-Cloud
Leitfaden Logistik
Das How-To soll euch helfen, das Material zu organisieren und die Logistik der Transporte für ein größeres Camp zu koordinieren :) Vielleicht kann der Leitfaden euch ein bisschen etwas an die Hand geben - aber das How-To wurde nach den Erfahrungen des System Change Camps 2025 erstellt. Dort gab es eine "Material- und Logistik-AG". Die Menschen in dieser AG haben sich um die Logistikplanung gekümmert - bei eurem Camp ist die Bezeichnung und vielleicht auch die Aufteilung der Aufgaben anders. Und bei kleineren Camps, bei denen es um einen Transport vom IU-Lager zum Camp und zurück geht, ist die Planung deutlich weniger komplex als hier beschrieben.
In diesem Leitfaden findet ihr eine Übersicht, wie die Logistik von Camps organisiert werden kann.
Der erste Teil bietet einen Überblick über das Aufgabenpaket (Aufgabenbereiche, Finanzen, Anzahl an Menschen, ...).
Der zweite Teil ist ein detaillierteres How to mit Erläuterungen und Hinweisen zu den einzelnen Arbeitsschritten.
Bei Fragen, Anmerkungen, Ergänzungen oder Veränderungsvorschlägen meldet euch gerne bei infraunited@austici.org!
Viel Spaß! :)
Überblick über das Arbeitspaket
Während des Campzeitraums organisiert das AP die Nutzung der verfügbaren Fahrzeuge (bspw. für Einkaufsfahrten zur Metro, Abholungen von Kleinanzeigen-Material, ...)
Zugänglichkiet/nützliche Interessen und Skills
- Skill und Spaß daran, den Überblick über Anforderungen, Bedingungen und Abhängigkeiten zu behalten
- Kontakte zu IU oder weißt grundsätzlich, wie IU arbeitet oder hast Lust darauf, dich darin einzuarbeiten
- Fähigkeit, Pläne zu erstellen und ggf. spontan wieder anzupassen
- keine Scheu, mit vielen verschiedenen Menschen zu kommunizieren und ggf. Planänderungen zu verhandeln
- die Fähigkeit, verbindlich Verantwortung zu übernehmen bzw. für die Transportlogistik verantwortlich gesehen zu werden
- AP kann ohne körperliche Arbeit übernommen werden
- anderes ergibt sich aus den Punkten weiter oben
Anm. von Klee: Das sind die in meinen Augen nützlichen Interessen und Skills, um an der Aufgabe Spaß zu haben (also subjektive Einschätzung). Mich hat dieses Arbeitspaket sehr herausgefordert und teilweise überfordert. Ich finde es wichtig, dass transparent gemacht wird, dass bei diesem AP sehr viele Anforderungen zusammenlaufen und viel Verantwortung liegt. Zum einen gibt dieses AP viel Geld aus und zum anderen setzen die anderen AGen darauf, dass ihr Material zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig auf dem Camp ankommt. Außerdem erwarten die "externen" Beteiligten (Fahris, Zwischenlagerorte, Ausleihorte, ...) verbindliche Absprachen, verlässlichen Kontakt und pünktliche Rückgaben. Die vielen Bedingungen und Abhängigkeiten der Entscheidungen in der Transportlogistik sind den anderen AGen nicht unbedingt bewusst, die Anspruchshaltung der AGen hingegen habe ich oft als sehr hoch empfunden. Das gut auszubalancieren, fand ich mit am schwierigsten.
Größe und Abgrenzbarkeit des AP
- mind. 4 Menschen, wenn alle viele Kapazitäten haben
- nicht abgrenzbar von weiteren AP, Rücksprachen mit allen AGen notwendig wegen der Materialbedarfe. Notwendige Informationen sind u.a.
- Materialanforderungen der einzelnen AGen
- Transportanfragen von AGen (v.a. Küche, Zelte, Technik)
- Materialanforderungen der einzelnen AGen
- viele Absprachen mit "externen" Personen/Firmen
- Absprachen mit den Fahris
- Ausleihe von Fahrzeugen, möglichst von solidarischen Orten
- Zwischenlagerorte
Anm. von Klee: Wir waren 2025 zu Beginn zu dritt und später zu viert. Das war nur möglich, weil einige von uns sehr viele zeitliche Kapazitäten in den Wochen vor dem SCC hatten. Ich denke, es ist besser, wenn die Arbeitslast und Verantwortung auf mehr als 3-4 Leuten verteilt wird. Allerdings werden dann auch die Absprachen innerhalb der AG aufwändiger. Für diese Aufgaben fand ich es essenziell, eine gute und für alle zugängliche Dokumentation der Anforderungen und dem aktuellen Stand der Planung/Absprachen/Bedingungen zu haben, um Fehlkommunikation und Chaos zu vermeiden.
Finanzen
How to Material & Transportlogistik
Auf einem Camp werden verschiedene Arten von Material gebraucht:
- Zelte
- Wasserver- und -entsorgungsinfrastruktur: Toiletten/Places2Pee, Waschbecken, Leitungen
- Strominfrastruktur
- KüfA-Material
- Material für die Seekuh und Awareness
- Bühnentechnik
- ...
Und dieses gesamte Material muss zum Standort des Camps transportiert und wieder abtransportiert werden.
1. Absprachen mit den anderen AGen
1.1 Überblick über die Materialanforderungen des Camps
Für das Material+Logistik-AP ist es gut, die Anforderungen frühzeitig beisammen zu haben. Bei den anderen AGen ergeben sich die Anforderungen erst mit den genaueren Planungen, der eigene Materialbedarf ist bei einigen AGen nicht die Prio 1 in der Planung.
Wir haben als AG eine Liste erstellt, in der die einzelnen AGen ihre Material- und Transportbedürfnisse und -anfragen eintragen konnten: https://cloud.livingutopia.org/s/tY6YNmtzDd4EBxJ
Am besten erinnert ihr regelmäßig an die Tabelle und legt frühzeitig eine Deadline für Einträge fest (bei uns war das ca. 5 Wochen vor dem SCC). Vielen AGen fällt aber auch danach noch spontan etwas ein.
1.2 Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zu den anderen AGen
Die AG Material und Logistik könnte verantwortlich sein für:
- Transportlogistik
- Kontakt IU (Ausleihe des Materials und ggf. Camptrail - Koordination)
- Materialbeschaffung (Bestellung/Verbrauchsmaterialien)
- (rechtzeitig) vorab ein Zwischenlager in der Nähe des Camps finden, sodass alle vorab benötigten Materialen beschafft werden können und zu Beginn des Camps bereits da sind (z.B. Klopapier)
- Materialzeltorga
- Abbau-Planung
- ggf. Aufbau und Abbau Logistik Hut --> frühzeitig mit allen Beteiligten einchecken
- Müll --> eigenes AP
- ggf. lokale Materialkontakte pflegen --> AG Vernetzung?
- alles Material, das bei IU ausgeliehen werden kann
- Wasser- und Abwasserinfra: Places2Pee, Waschbecken, Kompostklos, Trinkwasser- und Abwasserleitungen, etc.
- Programm"infra": Pinn- und Stellwände, Modimaterial, ...
- Hygienematerial: Putzzeug, leere Seifen- und Desispender, ...
- Kreativzeug, ...
- Strominfra
- SG-Zelte von IU
- weiteres s. hier: inventur.infraunited.org
2. Auswertung der Tabelle
2.1 Übertragen der Einträge und Ergänzung weiterer Informationen
- Ausleihe von IU-Lager
- Ausleihe von extern
- Verbrauchsmaterial bzw. Einkauf bei Großhandel
- benutzt wiederkehrende Bezeichnungen (ohne Tippfehler)
2. Markieren einer Spalte mit der jeweiligen Überschrift (oder der gesamten Zeilen und der Überschriftenzeile, das geht schneller)
3. Klicken des Filtersymbols
4. Anschliessend erscheint ein kleiner Pfeil neben der Überschrift. Wenn ihr daraufklickt, öffnet sich ein dropdown-Menü und ihr könnt auswählen, in welcher Reihenfolge die Zeilen angezeigt werden sollen oder die Zeilen von einer/mehreren bestimmten Kategorie.n
Da mir auch nicht klar war, wie viel der einzelnen Materialien im IU-Lager vorrätig ist, habe ich die Anfragen mit den Angaben aus der Inventur (inventur.infraunited.org) abgeglichen oder im Lager gezählt. Das war ganz schön viel Arbeit. Ein bisschen besser über den IU-Bestand Bescheid zu wissen, hilft auf jeden Fall sehr (oder es nicht ganz so genau planen zu wollen haha).
2.2 Organisation des Materials
3. Planung der Transporte
3.1 Übersichtstabelle
- Aufbauplanung (und Abbauplanung) und Priorität der Materialtransporte: Wann soll welches Material auf dem Camp ankommen?
- Verfügbarkeit und Beladungskapazität der Fahrzeuge: Wann sind welche Fahrzeuge verfügbar? Wie viel Beladungskapazität haben die Fahrzeuge?
- Verfügbarkeit der Fahris: Wann kann wer fahren? Welchen Führerschein hat die Person?
- Abholzeiten (und Rückgabezeiten) des Materials: Wann ausgeliehenes Material abgeholt bzw. zurückgebracht werden? Wie viele Menschen werden für das Ein- und Ausladen benötigt?
- Wie passt das alles zusammen?
3.2 Anfrage von Fahris und Fahrzeugen
- Fahrer*innen mit LKW/Anhänger-Schein: Signal-Gruppe "Fahri-Gruppe IU CE/BE/DE+" (am besten rumfragen, um eingeladen zu werden)
- Ausleihe von LKWs oder Sprintern, etc.
3.3 Transportlogistik
Bei grossen Camps wie dem System Change Camp wird sehr viel Material transportiert. Ihr macht euch das Leben einfacher, wenn ihr eure Transportkapazitäten grosszügig plant !!! :)
3.3.1 Gewichte des IU-Materials
Zur groben Abschätzung:
- IU-Zelte (alle): ca. 2,5 Tonnen, Stangen bis zu 2,44 m Länge
- IU-Wasserinfra (fast alles, ohne Kompostklos): ca. 2,2 Tonnen
- IU-Bühne (12 Teile, 24 m²): 600 kg
- Material Mampfansage: ca. 900 kg
- Bodenplatten (1 Palette): 370 kg
- Steckregale: https://wiki.aktivismus.org/books/camp-wiki-de/page/regale
- Bierzeltgarnituren (Tisch + 2 Bänke): 30 kg
- Schlauchbrücken sind auch verdammt schwer
3.3.2 Reihenfolge der Transporte // Auf- und Abbauplanung
- KüfA-Material (inkl. mind. 1 Zelt), damit aufgebaut werden kann und bereits für den ersten Abend die erste Mahlzeit gekocht werden kann
- Frischwasser-Material (mind. 1 Waschbecken, Leitungen und Verbinder von Hydrant bis Waschbecken, mind. 1 Abwasserbütte, Seife+Desi), um hygienische Bedingungen zu ermöglichen
- Toiletten: Dixis/Kompostklos, barrierearme Toilette, ...
3.3.3 Beladung der Fahrzeuge
4. Einkauf der Verbrauchsmaterialien
Eine Person in unserer AG hat dann die gesamte Liste abgearbeitet und die Materialien grösstenteils online bestellt.
- ggf. die Bereitschaft und finanzielle Möglichkeit, das Geld vorzustrecken
- Ort, an den das Material geliefert und zwischengelagert werden kann
Überblick Fahrzeuge
TODO:
- 15 Tonner
- 12 Tonner
- 10 Tonner
- Sprinter
- Europcar Bilder & Links
7,5t Bereich
7,49t LKW
Diese Fahrzeuge sind in der Regel nicht zu empfehlen, weil sie sehr schnell überladen sind:
Max. 150kg/Palettenstellplatz!
Miete mit Hebebühne/Tag: ca. 120€, /Monat: 1,600€
-
bis zu 35m³
- 7,49t zGG (mit Maulkupplung)
-
Maße: 6m L x 2,40m B x 2,30-2,50m H
-
15 Palettenstellplätze
- bis zu 2,2t Zuladung
-
150kg pro Palettenstellplatz
- Kurzzeitmiete: https://www.europcar.de/de-de
-
Langzeitmiete: https://globe-rental.de/langzeitmieten/
5t-Anhänger
-
Miete/Tag: 80€, /Woche: 360€, /Monat 833€
-
wahlweise mit oder ohne Ladebordwand (Hebebühne)
-
2,4t Zuladung
-
15 Palettenstellplätze
-
160kg/Palette
-
6Lx2,4Bx2,45-2,7H
-
C1E, 3er
-
München: https://www.jaennert-mietservice.de/de/vermietung-lkw-anhaenger
-
Ruhrgebiet: http://globe-rental.de/anhaenger/
weiße Pritsche (L-IU)
-
3Lx2Bx0,3H
-
Zuladung: 2,2t
-
Anhängelast: 3t
-
Gespann zGG: 6,6t
-
0,4€/km/t für reine Transportstrecke (z.B. Lager-Camp)
-
inkl. Fahri, auch inkl. Anhänger
420-Anhänger (L-IU)
-
Pritsche mit Planenaufbau
-
5Lx2Bx2H
-
20m³
-
3t zGG
-
ca. 2t Nutzlast
3,5t Bereich
3,5t Koffer
Diese Fahrzeuge sind im Allgemeinen nicht zu empfehlen, weil sie nur eine sehr geringe Zuladung von 700-800kg haben.
-
Miete mit Hebebühne/Tag: ca. 80-100€/Tag, ca. 1.400€/Monat
-
bis zu 8 Palettenstellplätze
-
max. 22m³
-
ca. 4mLx2mBx2,1-2,5H
-
max. 800kg Zuladung
-
Langzeitmiete: https://globe-rental.de/langzeitmieten/
orangene Pritsche (L-IU)
-
2,1Lx1,9Bx0,3H
-
1,2t Zuladung
- vor allem im Leipziger Raum relevant/nutzbar
- Fahri kann bei Bedarf von uns angefragt werden - kostet dann 0,35€/t/km
Miet-Mich Anhänger (interne Bezeichnung)
-
BE-Führerschein
-
3,10Lx1,6Bx1,6H
-
ca. 900kg Zuladung
-
1,3t zGG
Saftmobil Groß (Anhänger)
-
BE Führerschein
-
ca. 2,8t zGG
- hat eine genaue Ladeanleitung
- Ist genau so geladen, dass Stützlast und Gesamtmasse nicht überschritten werden.
Saftmobil Klein (Anhänger)
-
BE-Führerschein
- 1,2t zGG
- hat eine genaue Ladeanleitung
- Ist genau so geladen, dass Stützlast und Gesamtmasse nicht überschritten werden.
Sonstige
Daten ab hier sind in der Regel eher nicht relevant für euch, nur in speziellen Fällen.
GreenPeace LKW
keine Euromaße! nur 2,34 breit innen.
-
32 m³
-
12 Palettenstellplätze (wegen Breite)
-
6mLx2,34Bx2,30H
-
~16t Zuladung
-
gut für Falt-IBCs, IBCs und 1m³ Holzkisten wegen Maßen
-
kann zur Not noch 4 IBCs vor den Container drauf spannen
-
Braucht voll mit Anhänger rund 42l/100km, leer rund 28l/100km
GreenPeace LKW-Anhänger
-
Pritsche
-
~7m lang
-
~2,50m breit
-
~0,7m Bordwand
-
üblicherweise gut mit Klos, PE-Rohren und so zu beladen
-
Aufbau kann abgenommen und eine Wechselbrücke aufgeladen werden
Wechselbrücken-LKW
-
Wechselbrücken-Miete: 100-200€/Monat
-
18 Palettenstellplätze
-
bis zu 56m³ Platz möglich (Standard: 46m³)
-
7,20-7,60Lx2,4Bx2,45-2,7H
-
LKW-Miete/Tag ca. 200€
-
Fahri müssen wir mehrere Wochen im Vorraus anfragen
-
Voll ca. 30l/100km Verbrauch
-
Standort: Schloß Holte/Gütersloh
10,5t-Anhänger
-
Miete/Tag: 94€/Tag, 400€/Woche, 1.000€/Monat
-
wahlweise mit oder ohne LBW
-
Zuladung: 6310kg
-
7,20L x 2,4B x 2,45-2,7H
-
18 Palettenstellplätze
-
Ruhrgebiet: http://globe-rental.de/anhaenger/
- München:
- Rheda-Wiedenbrück: https://www.weka-lkw-vermietung.de/fahrzeugtypen/tandem-kofferanhaenger-mit-ladebordwand/
-
Langzeitmiete: https://globe-rental.de/langzeitmieten/
Roland-Anhänger (Liu)
Aktuell nicht nutzbar.
-
Kofferaufbau
-
4,3Lx2Bx2,5H
-
3t zGG
-
ca. 2t Nutzlast
Beladung von Fahrzeugen
Wenn ihr von IU Material ausleiht, dann stellt eine Anfrage an IU, kommuniziert so früh wie möglich Abhol- und Rückbring-Zeitpunkt und kümmert euch insbesondere um den Transport und das Ein- bzw Ausladen des Materials. Anders formuliert, IU schließt euch nur das Lager auf, tragen müsst ihr selber.
- Führerschein: bestimmt das zulässige Gesamtgewicht, dass der*die Führerscheinhalter*in bewegen darf (s. auch https://www.adac.de/verkehr/rund-um-den-fuehrerschein/klassen/ueberblick/ )
- Fahrzeug:
- zulässiges Gesamtgewicht (zGG): Gewicht, das das Fahrzeug technisch nicht überschreiten darf
- Zuladegewicht: Gewicht, das tatsächlich geladen werden kann (zusätzlich zum Eigen-/Leergewicht des Fahrzeugs)
- bei Anhängern
- zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs: abhängig von der jeweiligen Anhängerkupplung und der Beladung des Anhängers
- zulässige Anhängerzuglast: abhängig von dem jeweiligen Zugfahrzeug
- Zuladegewicht des Anhängers: abhängig vom jeweiligen Anhänger
- Achslast: abhängig vom jeweiligen Anhänger und der Beladung
- zulässiges Gesamtgewicht des Gespanns: abhängig vom Führerschein der Fahri-Person
- zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs: abhängig von der jeweiligen Anhängerkupplung und der Beladung des Anhängers
- Sprinter bieten sich wegen hoher Zuladekapazität für kompakte, schwere Dinge an
- 7,5-Tonner hören sich nach viel Gewichtskapazität an, haben sie aber nicht. Bieten sich für sperriges, eher leichteres Material an.
- als Beispiele könnt ihr in der Planung von 2025 vorbeischauen: die Transporte waren letztendlich aber trotzdem hoffnungslos überladen haha
- die Strafen bei der Überladung sind gestaffelt: https://www.bussgeldkatalog.net/ueberladung/
- die Fahri-Person bestimmt, mit welcher Beladung sie sich wohlfühlt!
LKW mieten, Fahrer:Innen & Lenkzeiten
Materialzelt-Orga
Dokumente
Aufbau (ToDO)
Abbau
Generelles
- Das Camp ist erst zu Ende wenn alles wieder im Lager einsortiert ist
- Immer alles auf Europaletten stellen, und/oder in Kisten packen, damit es leicht bewegt werden kann
- Kisten und Europaletten beschriften, so dass klar ist, was es ist und/oder wo es hin soll
- Alles was auseinander gebaut werden kann, auseinander bauen
- für jede Kategorie und Bereich eine Hut-Person festlegen, mit der kommuniziert werden kann
- für jeden Ort eine Hut-Person festlegen, die eine Liste hat und verantwortlich ist
Ablauf
-
erst thematisch nach Kategorie sortieren (bzw. feste Orte definieren, die Sinn ergeben)
-
dann innerhalb der Kategorie nach Eigentumsverhältnissen und Orten
-
verschiedene Paletten-Haufen für verschiedene Orte anlegen, so dass gut eingeladen werden kann
-
Schauen, ob Dinge übrig bleiben würden und irgendwo mitgeschickt werden können, sowas wie:
- Textilien
- Klopapier
- Mobimaterial
- Essen
- Schnelltests
- usw.
-
Listen vervollständigen und abtippen, so dass nachverfolgt werden kann, was wo hingegegangen ist
Zelte
SG-Zelte (Nicht IU)
Allgemein
Wenn ihr nach Zeltverleih sucht, findet ihr vor allem kommerzielle Verleihe für Partys und Hochzeiten, aber es gibt darüber hinaus einige kommunale Jugendringe (besonders in Süddeutschland), sowie einige Jugendverbände, die Zelte günstiger verleihen und mit denen eine Kooperation angenehmer ist. Allerdings ist es da schwerer an Kontakte zu kommen und Bedarf mehr Vorlaufzeit.
-
Falken-Gruppen haben meistens Zelte (Braunschweig z.B.)
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Naturfreunde-Jugend-Gruppen haben meistens Zelte (Dortmund z.B.)
Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bezieht sich nur auf bisherige Erfahrungen und eine kleine Internetrecherche. Du bist herzlich dazu eingeladen, weitere Infos beizutragen!
Baden-Württemberg:
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Ravensburg: KJR Ravensburg (jukinet)
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Schwarzwald: KJR Freudenstadt
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Pforzheim: JR Enzkreis
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Göppingen: KJR Göppingen
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Stuttgart: SJR Stuttgart / Die Fairleiher
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SJD - Die Falken BW (Lager im Schwarzwald)
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NAJU BW ()
Bayern:
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Ansbach: KJR Ansbach
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München: EJM-Zeltverleih
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Augsburg KJR/SJR Augsburg
-
Dillingen KJR Dillingen
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Neu-Ulm KJR Neu-Ulm
Berlin: FEZ-Eventservice
Bremen: Jugendring
Niedersachsen:
-
Göttingen: KJR Northeim
Hamburg: Elbe-Werkstätten
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Wichtig: Dieses Jahr (2023) im Sommer sind keine Zelte verfügbar!
Thüringen:
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Jena: DJR Jena
Schleswig-Holstein:
-
Nähe Lüneburg: KJR Lauenburg/Elbe
Zelte (IU)
Links
Infos, Stücklisten, Bilder, etc.
Was tun bei Wind
Karte mit Windzonen in Deutschland
Zeltregeln als PDF zum Download (siehe unten)
Aufbauanleitung als PDF => Direktlink zum merken: sgzelt.infraunited.org
Aufbauanleitung als Video
Packanleitung zum Abbau
Gewichtstabelle für Logistikplanung
Wichtig - Regeln für IU-Zelte
Voraussetzung für die Leihe ist: Es gibt mindestens eine Person, die dafür verantwortlich ist, dass die folgenden Dinge eingehalten werden:
Leihe
- Der Kontakt der Person, die für die Zelte verantwortlich ist, muss an die Person von InfraUnited übermittelt werden, die eure Anfrage bearbeitet.
- Bitte beachtet: Wir haben nicht immer die Möglichkeit Zelte zu trocknen, macht euch also Gedanken wo ihr nasse Zelte trocknen könntet!
Aufbau
- Zelte nur nach Anleitung (Video) aufgebaut werden - (hier als PDF).
- Zelte mit ausreichender Anzahl Rundpflöcken und T-Heringen gesichert werden.
- Zelte mit Sturmleinen und großen Sturmheringen (4 Stück pro Zelt) gesichert werden
- Die Kiste inkl. Spanngurten in zugehörigem Zelt gelagert wird
- Zelte wenn möglich nicht unter Bäume gestellt werden
- Zelthäute nicht außerhalb der verstärkten Stellen auf den Zeltstangen aufliegen gelassen wird.
Während dem Camp
- Zeltheringe einmal pro Woche gecheckt und nachgespannt werden
- Blätter/ Laub einmal pro Woche durch schwungvolles Anheben der Zelthaut mit einem Besen abgeschüttelt werden.
- keine Gegenstände gegen die Zelthaut gehängt werden, kein Kleber/Gaffa/ Kreppband drangemacht wird und die Haut (abgesehen vom Faulstreifen) möglichst wenig den Boden berührt.
- bei Schneefall regelmäßig Schnee vom Dach entfernt wird → sonst Einbruchgefahr
Abbau
- Die Zelthäute an möglichst sauberen Orten (z.B. Rasen) zusammengelegt werden. Erde und vor allem Eis entfernt wird, vor dem zusammenlegen.
- Alle Teile beim Abbau wie folgt markiert werden:
- Stangenbündel mit der Bezeichnung des Zeltes (zB. am Spanngurt mit "SG23")
- Kisten kontrolliert werden ob alle Teile vorhanden sind und mit Kreppband markieren: "vollständig, Datum"
- Häute sauber zusammengenommen werden, am Spanngurt markiert und trocken gelagert werden
- Falls etwas unvollständig oder kaputt ist, die Teile markiert werden und die Infos an uns weitergegeben werden.
- Zelte nur ganz trocken abgebaut werden oder mehrere Tage im Vorraus mit uns abgesprochen wird, wie die Zelte getrocknet werden, und wer die Aufgabe übernimmt und ggf. Kosten trägt.
- (Zur Info: Zelthäute sollten maximal 24h feucht zusammengelegt sein, sonst schimmeln sie.)
- Nasse und Feuchte Zelte in jedem Fall mit Kreppband am Spanngurt markiert werden, dass sie nachgetrocknet werden müssen
- Mängelinfos notieren (z.B. leicht angeschimmelt, etwas undicht, etc.)
- Beim Abbau eine Liste mit dem Zustand der Zelte mit obigen Infos angefertigt wird, und an uns übermittelt wird.
Liste der Zelte
Bitte aktuellen Stand zu vorhandenen Zelttypen und Anzahl hier prüfen: inventur.infraunited.org (Tab Zelte)
- 2 SG12
- 4-5 SG20
- 7 SG23
- 2 SG30 + 1 SG300
- 2 SG39
- 1 SG40 + 1 SG400
- 1 SG50 + 1 SG500
- 2 große Festzelte (1x SG40, 1x SG50) -> Aufbauanleitung
- 1 Doppelzipfelzelt (hieß vorher Ullis Festzelt) (10x6m)
- Ritter*Innenzelt (9x5m) - 130kg
SG-Zelt-Matrix (Übersichtstabelle)
| Typ |
m² |
L |
B |
H |
Füße |
Längs |
Dach |
kg |
| SG 12 |
13,6m² |
3.34 |
4.08 |
2.25 |
6x 1.61m |
6x 1.61m |
6x 1.61m |
50kg |
| SG 20 |
23.7m² |
5.00 |
4.74 |
2.50 |
6x 1.73m |
6x 1.94m |
6x 2.44m |
72kg |
| SG 23 |
23.7m² |
4.74 |
5.00 |
2.50 |
6x 1.45m |
6x 1.94m |
6x 2.39m |
76kg |
| SG 30 |
33.8m² |
6.00 |
5.64 |
2.70 |
8x 1.73m |
8x 1.94m |
8x 2.44m |
90kg |
| SG 39 |
39.7m² |
5.80 |
6.85 |
2.70 |
8x 1.60m |
8x 2.65m |
6x 2.45m, 3x 1.95m |
109kg |
| SG 40 |
45.12m² |
8.00 |
5.64 |
2.70 |
10x 1.73m |
10x 2.44m |
12x 1.94m |
115kg |
| SG 50 |
56.4m² |
10.00 |
5.64 |
2.70 |
12x 1.73m |
12x 2.44m |
15x 1.94m |
130kg |
| Stangen | Stangen m. Bodenplatte | ||||||
| 161cm | 194cm | 211cm | 244cm | 161cm | 173cm | 194cm | |
| SG 12 | 12 | 6 | |||||
| SG 18 | 6 | 6 | 6 | ||||
| SG 20 | 6 | 6 | 6 | ||||
| SG 30 | 9 | 8 | 8 | ||||
| SG 40 | 12 | 10 | 10 | ||||
| SG 50 | 15 | 12 | 12 | ||||
| SG 300 | 9 | 8 | 8 | ||||
| SG 400 | 12 | 10 | 10 | ||||
| SG 500 | 15 | 12 | 12 | ||||
| SG 301 | 17 | 8 | |||||
| SG 401 | 22 | 10 | |||||
| SG 501 | 27 | 12 | |||||
| Küchenzelt 200 | 12 | 6 | |||||
| Küchenzelt 300 | 9 | 8 | 8 | ||||
Zirkuszelte
Für Plena eignen sich größere Zelte - die Zirkuszelte - dabei gilt es zu beachten, dass ab einer größe von über 75m² Grundfläche ein Zirkuszelt als "fliegende Baute" angemeldet werden muss. Dazu braucht es eine Abnahme durch eine Behörde
Wir kennen ein paar Leute und Orte, an denen wir Zirkuszelte ausleihen können.
Hier findest du eine Übersicht (Maße inkl. Abspannungen) - unten mehr Infos
| Verleih | Region | Fläche | Maße | Höhe | Kosten |
|---|---|---|---|---|---|
| Comm e.V. | Meck-Pomm | 180 m² | 26x31 m | ~ 9 m | 500 € + 🚚 |
| zeltnomaden.de |
Münster |
450 m² |
30 m inkl. Abspannung (rund) |
~20 m |
4.200 € + 🚚 |
| zelt-und-show.de | Berlin | 200 m² | 30x20 m | 8,6 m | 2850 €/W inkl. 🚚 |
| 2x Oldenburger ZZ | Oldenburg | 74 m² | 15 m inkl. Abspannung (rund) | 4,7 m | Spende + 🚚 |
| KJR Northeim | Göttingen | 74 m² | 15 m inkl. Abspannung (rund) | 4,7 m | 240 €/W + 🚚 |
| KAZ Göttingen |
Göttingen |
74 m² |
15 m inkl. Abspannung (rund) |
4,7 m |
? noch nie gefragt |
| KJR Enzkreis | Stuttgart | 72 m² | 15 m inkl. Abspannung (rund) | 4,7 m | 240 €/W + 🚚 |
große Zirkuszelte (>75 m²)
Hierfür braucht es die Abnahme von der Baubehörde als fliegende Bauten - dafür hat jedes Zelt ein Prüfbuch!
Unser Aller Zirkuszelt (180 m²)
- Transport: Erfolgt meist mit gemietetem Sprinter und einem Anhänger der zum Zelt gehört.
- Aufbau: Es braucht eine fachkundige Person die den Aufbau anleitet.
Es gibt Menschen, die das aufbauen können - wir können versuchen zu vermitteln
Jedes Jahr findet im Mai ein Aufbau-Workshop im Wendland statt (manchmal auch weitere).
Frag einfach danach. - Teileliste (mit Gewichten, auch zum Packen gut)
- Kosten: 500 € pro Camp + Transport (selbstorganisiert) + 100 € Anhängermiete
- Kontakt: Zirkuszelt@comm-ev.de
Umfang:
- je eine Palette mit den beiden Dachhälften
- eine Palette mit den Seitenwänden und den Planenteilen für das Foyer
- eine Gitterbox mit Drahtseilen, Ketten, Gurten etc.
- eine Palette mit schweren Eisenteilen (Scharnierplatten f. d. Masten, - Erdnagelzieher)
- eine Palette mit Zubehör (Elektrohammer, Notausgangsbeleuchtung, Arbeitsschutz)
- eine palette mit Erdnägeln
- das bis zu 5 m lange Gestänge => 4 Palettenplätze (teilweise stapelbar) + 2 t Anhänger mit Gestänge => Gewicht: ca. 3,5 t, Gestänge ca. 1,3 t, Erdnagelpalette ca. 700 kg
Zelt-und-Show.de (200 m²)
- Transport: Miete ist inkl. Transport
- Aufbau: Miete ist inkl. Person, die Aufbau anleiten kann
- Kosten: ca 2700 - 2850 €
- sie haben zwei 200 m² zelte. 1 mit lichdurchlässiger plane, das andere mit Backstage und Vorzelt.
- wird in einem abschließbaren Anhänger gebracht, der könnte auf dem Camp als Lagerungsmöglichkeit genutzt werden.
- Kontakt: post@zelt-und-show.de
Zeltnomaden.de (450 m²)
- Haben mehrere Zirkuszelte, aber die gängigsten großen sind 450 m² groß
- Es gibt die Option das mit eigenen Helfer*nnen aufzubauen, das spart 1.000 €
- Kosten sind um die 4.200 €, ggf. zuzüglich Lieferung
- Es muss ein Teleskoplader von Dritten dazugemietet werden für Auf/Abbau
- Sind an sich relativ cool und verstehen sich als antifaschistisch
- Anfrage über die Website per Formular
kleine Zirkuszelte (<75 m²)
Zirkuszelte unter 75 m² gibt es sehr viele überall in DE verteilt.
Diese sind mehr oder weniger immer bau-gleich und können ohne Baugenehmigung aufgestellt werden.
Kleine Zirkuszelte gibt es u.a bei:
Kultur- und Aktions-Zentrum Göttingen:
https://www.kaz-goettingen.de/ein-zelt-zum-verleihen/
Oldenburger Zirkuszelte:
Privatpersonen besitzen zwei 74m² große Zirkuszelte. Der Durchmesser beträgt rund 10 Meter, der Mast ist 4,65 m hoch, jedes wiegt ca. 250 kg und die Transport-Maße sind ca. 2 m x 1 m x 0,5 m. Eines davon lagert meist in Oldenburg, das andere steht meist in Berlin. Den Transport müsst ihr selbst organisieren. Die Zelte gibts gegen Spende. Kontakt: zirkuszelt_oldenburg@riseup.net
Jugendhaus Lehmbau Augsburg
KJR Miesbach
KJR Weilheim Schongau
KJR Fürth
KJR Eichstätt
Ein 75 qm Stretchtent: KJR/SJR Augsburg
Aufbau-Anleitung kleine Zirkuszelte
Zelte flicken & putzen
How to: Zelte flicken
Material:
- Flicken aus Stoff wie Zeltplane
- Gewebekleber zb
https://www.zelte.de/zelt-ersatzteile/gewebekleber-0-90-kg-fuer-lanco-schwergewebe.html - Speedy Stitcher (Steppstich Nähahle)
- Zelte-Nähfaden, Polyester-Nähgarn , das aufquillt wenn's nass wird (und Fritz-berger.de)
- Pinsel
- Roller
- Backpapier
- Bügeleisen
- Schere
- Zirkel
Vorgehen:
Erstmal mindestens einmal nur an einem Flicken das Kleben und Nähen ausprobieren/üben, dann erst an der Zeltplane arbeiten.
0. Flicken mir warmen Wasser waschen, falls statk verschmutz mit Waschmittel waschen, damit
Frei von Staub, Fett und Schmutz, damit Kleber hält/haftet
(geht auch in Waschmaschine waschen)
Flicken muss danach imprägniert werden.
Zeltplane muss auch vorher gereinigt worden sein,
siehe How to: Zelte putzen
- Riss suchen und 2 identische Flicken, dazu Stoff doppelt aufeinander legen (farblich passend zum
Zelt) mit Zirkel ein Kreis (oder Oval bei grossen, graden langen Rissen, direkt an Naht) immer
mindestens zusätzlich 3 cm, bei größeren Risse 5 cm und ganz große Risse 10 cm zusätzlich als
Riss abmessen, dann aus und zurecht schneiden. - Feste Unterlage unter Riss legen, damit andere Stelle nicht damit zusammen geklebt wird, dann
1 Flicken und Zeltplane mit Kleber ein pinseln (Vorsicht nicht zuviel, sonst quillt Kleber extrem
über),
Etwa 1-2 cm Rand nicht mit Kleber einpinseln. - Flicken auf Zeltplane legen, mit einem Roller, überrollen
-Tuch und angefeuchteten Tuch bereit halten, falls doch noch etwas Kleber herausquillt, damit
wegtupfen
/wischen.
Rand prüfen ob dann nach dem rollen überall bis komplett zum Ende des Randes Kleber ist, sonst
mit einem dünnen Pinsel wenig Kleber in die Stelle tupfen. - Gleiches auf anderer Seite der Pläne wiederholen, bei größeren Flicken oder wenn das Flicken
einer Seite länger als 5 min dauert, erst Nr.5, also Bügeln machen und dann erst den Flicken auf der
anderen Seite kleben und dann nach 5 min auch diese Seite bügeln/vulkanisieren - Nach 5 min vorgeheiztes Bügeleisen auf kleinste bis mittlere Stufe (je nach Bügeleisen), dabei
Backpapier auf Flicken/Zeltplane legen und dann einige Zeit mit Druck drüber bügeln (genaueres
siehe dazu Anleitung des Gewebeklebers)
Von beiden Seiten bügeln - 24 Stunden trocknen lassen und nicht bewegen/belasten
- Dann kreisförmig um den Rand entlang (ca 1 cm Abstand zum äußersten Rand)
mit dem Speedy Stitcher den Flicken "annähen"/festnähen
Wenn Riss größer als 3 cm ist, oder direkt an Naht, ca. 0,5 - 1 cm Abstand zum Riss , kreisförmig
oder nierenförmig, je nach Rissform um den Riss nähen.
(Stelle gegen Licht halten Riss mit Bleistift leicht anzeichnen)
Fertig :)
Materialien und Videos
- Speedy Stitcher Ab 2.06 Min.
- How To: Sew using a Speedy Stitcher
- Nähen mit der Nähahle
- Die Sattlernaht - Leder von Hand nähen - mit Herbert Ritter - Tutorial
How to: Zelte putzen
Bei vereinzeltem Dreck auf der Plane, nur mit Bürste und warmen Wasser schrubben.
So bleibt die Imprägnierung erhalten und es ist umweltschonender.
Beim Schrubben am besten in kleinen Kreisen und mit viel Druck vorgehen.
Wenn das Zelt sowieso imprägniert werden muss und/oder hartnäckig verdreckt ist, das
Wasser mit Zitronensäure und/oder Essigessenz vermischen.
Falls Schimmel vorhanden ist, zuerst mit 70%igem Alkohol oder Wasserstoffperoxid die
Flecken großflächig auch außerhalb des sichtbaren Schimmels behandeln, um die Sporen
abzutöten. FFP2-Masken schützen die Atemwege vor Schimmelsporen.
Dann erst mit dem Putzen beginnen.
Sollte der Dreck nicht rausgehen, eine Mischung aus 2-4 Litern warmen Wasser dazu
Essigessenz und Zitronensäure (ca. Je 1 Viertel der Flasche, bei starken Verschmutzen
Konzentration erhöhen).
Mehrmals mit kleinen kreisenden Bewegungen über die Stellen schrubben.
Gut hilft, das Ganze danach in der Sonne und/oder über Nacht einwirken zu lassen und
erneut mit dem Gemisch zu putzen.
Je nach Verschmutzung müssen Putzen und Einwirken mehrmals wiederholt werden.
Hilft das auch nicht, ein Gemisch aus Waschmittel und Wäscheweiß anwenden.
Bei Farbe auf der Plane Dr. Beckmanns Flecken Reiniger
• Stifte und Kuli
• Farben
anwenden.
Am Ende des Putzens einer Plane sollte jeglicher Essig, jegliches Reinigungsmittel etc.
mit Wasser ausgespült werden. Die Zeltplane am Ende mit Wasser auszuspülen ist auch
deshalb sinnvoll, da das Schrubben in kreisenden Bewegungen den Dreck zwar löst, aber
nicht vollständig aus der Plane auswäscht. Daher empfiehlt sich mit viel Wasser die
gesamte Plane druckvoll in Bahnen Stück für Stück von oben nach unten mit der Bürste
auszuwaschen. Besonders effektiv ist es dabei, mit der Holzkante eines Besenaufsatzes
das Dreckwasser von oben nach unten herunter zu drücken.
Falls ein Kärcher vorhanden ist, kann die Plane damit abgekärchert werde
UnserAllerZirkuszelt (Comm e.V.)
Unterstützung für den Aufbau von UnserAllerZirkuszelt des Comm e.V.
Vorwort
Diese Anleitung soll eine Unterstützung für den Aufbau des UnserAllerZirkuszeltes sein. Sie ist für Menschen gedacht, die den Zirkuszeltaufbau im Rahmen eines dafür gedachten Workshops schon einmal mitgemacht haben. Workshops finden jährlich statt, bei Interesse schreibe uns gerne eine E-Mail.
Inhalt
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Zeltabmessungen und Daten
-
Benötigtes Zubehör
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Aufbauen
-
Vor dem Aufbau
-
Vorbereitungen
-
Masten Aufstellen
-
Haut aufhängen
-
-
Abbauen
Zeltabmessungen und Daten
-
Länge x Breite mit Abspannungen: 31 m x 26 m (mit Anker für Greifzug 34,5 m x 26 m)
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Länge x Breite der Zelthaut: 17 m x 12 m
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Radius mit Abspannungen der Rondelstangen: 9,5 m
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Radius der Zelthaut: 6 m
-
Höhe der Masten: XX m
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Gewicht des Zeltes und allem Zubehörs: 4 t
Benötigtes Zubehör (sollte dabei sein)
-
Maßband > 31 m
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Leiter
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Elektrischer Hammer (braucht Strom!)
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Vorschlaghammer
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kleiner Hammer
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Markierungsstangen
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Spanngurte
Aufbauen
Vor dem Aufbau
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Untergrundbeschaffenheit feststellen
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Gibt es im Boden Leitungen (Wasser, Strom, Abwasser, usw.)?
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Kann es Bauschutt oder andere harte Gegenstände (große Steine) im Boden geben?
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Könnten Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Boden liegen?
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Auf ausreichend Platz prüfen
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Zeltabmessungen beachten (Länge, Breite und Höhe!)
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Stehen Laternen oder sonstige Pfosten auf der Fläche?
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Das ist nicht unbedingt ein Problem, die stehen dann halt nach dem Aufbau im Zelt und während des Aufbaus muss stärker auf die Zelthaut geachtet werden, damit diese keinen Schaden nimmt
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Gibt es eine Zufahrt zum Gelände?
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Die Zeltteile sind schwer und deshalb ist es gut, wenn die Teile möglichst nah an den Aufbauort gefahren werden können
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Gibt es Strom auf der Fläche um den elektrischen Hammer zu verwenden?
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Früher wurden Zirkuszelte auch ohne Strom aufgebaut, aber das ist sehr mühsam. Es bräuchte dann entsprechend viele Vorschlaghämmer und ebenso viele Menschen mit Kraft
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Vorbereitungen
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Messen wie das Zelt auf die Fläche passt (31 m x 26 m bzw 34,5 m x 26 m), dann markieren (zB mit Markierungsstangen) wo die Masten stehen sollen (5 m Abstand zueinander). Den Platz für die 3 Anker (2x für die Masten, 1x für den Greifzug) auf der Hauptachse abmessen (längste Seite) und markieren (13 und 16,5 m). In diesem Schritt kann auch schon gut geschaut werden, wo sich die Zeltwände später befinden (6 m Radius von den Masten)
-
Querachsen der Masten abmessen und markieren, 13 m bis zum Außenanker/Spanngurten. Prüfen der Winkel mit den seilen 90 Grad. Immer prüfen, dass die Markierungsstangen in einer Linie stehen. Diagonale zwischen Masten und Ankern in der Breite soll 13,39 m sein, Von hauptpfosten 6 m Halbkreis steht die Zelthaut und die Rondelstangen, und 9,5 m die Erdnägel zum Spannen der Rondelstangen, Je 3 lange erdnägel an die äußeren Markierungen/ Anker legen (auch an den Anker für den Greifzug; 21 lange Erdnägel).
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Scharnierplatten an den Orten für die Masten Auslegen, die stärkere Scharnierplatte wird näher am Greifzug platziert, da dort höhere Kräfte wirken. Jeweils 4 der kürzeren Nägel, 1x Scharnierstange und 2 der richtigen Unterlegplatten (die Löcher in den Masten haben unterschiedliche Abstände) dazulegen. Durch die Verbindung von Scharnierplatten und Mast ergibt sich ein Versatz von 12,5cm (Später: sobald die Masten stehen, werden die Scharnierplatten entfernt)
-
Stemmhammer: Ölfenster kontrollieren, halb bis viertel voll, abgesägten meisel einsetzen, Hammer darf nicht klirren, ordentlich gegen halten
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Unterlegplatten für die Masten und Scharnierplatten in der Flucht ausrichten
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Ausgerichtete Scharnierplatten (12,5 cm Versatz beachten) mit Nägeln befestigen, nicht komplett einschlagen (10 bis 15 cm Platz lassen ), müssen wieder entfernt werden.
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Greifzug auslegen, 3,5 m entfernt zu der äußeren Verankerung befestigen, Greifzug wird auch wieder abgebaut, Nägel können bleiben, wird zum Abbau wieder benötigt, können aber auch raus
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alle Ankerpunkte vorbereiten, 3 lange Erdnägel schräg einschlagen, einer in Flucht, die anderen beiden quer, aber etwas versetzt, um sich selbst nicht zu treffen (6x)
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-
Mastenteile zu den Scharnierplatten tragen und aufsetzen, Unterlegplatten beachten, Paletten unterstellen damit der Mast schon angewinkelt liegt, Scharnierstangen einschlagen (Mast vorher gut ausrichten), Metallringe mit Karabinern über das erste Mastteil hängen; zweite Mastteil aufsetzen, Ring am Kopf des Masten richtig ausrichten (siehe Foto, so dass Seile entlang der Längsachse und quer dazu eingehangen werden können), als letztes die Mastspitzen aufsetzen und dort Banner anbringen (später wird schwierig, dazu müsste hochgeklettert werden)
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Sicherungskette über die Ankerstellen legen, wichtig das Ende der Kette zeigt zum Masten und die Kette verlässt den kleinen Metallring mittig (6x)
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Greifzug vorbereiten, d.h. 3 Erdnägel einschlagen und Greifzug einhängen
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Stahlseile in die Masten einhängen, 1x extra für Greifzug, hat einen zusätzlichen größeren Schäkel, 1x kürzer zum Verbinden der Masten (mit Knick), je Mast werden drei lange und der kurze eingehangen, Bolzen der Schäkel gerne nach oben, dann können sie nicht raus fallen + Bolzen drücken nicht ans Metall
-
seitliche Stahlseile mit den Sicherungskette verbinden, vorher Spannschlösser öffnen, damit sie später gespannt werden können, die seitlichen Seile, müssen schon vorm Hochziehen der Masten handstraff sein
-
Umlenkrollen zur Mitte zeigend an den Mastspitzen anbringen (An den Umlenkrollen wird später das Dach hochgezogen, deshalb zeigen beide zur Mitte.) und das Seil und die Seilverlängerung anbringen. Schäkel am Seil der Umlenkrolle durch den Metallring ziehen und vor der Rolle mit dem Verlängerungsseil verbinden, das Verlängerungseil wird durch die Umlenkrolle gelegt (die Rolle wird dazu geöffnet) und unten neben der Seilwinde eingehangen, geht aber nicht durch den Metallring, Vorsicht Seile nicht kreuzen oder verknoten. Vor allem nicht mit den dicken Stahlseilen zum Spannen der Masten
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Wenn alle Seile dran sind, alle wichtigen Stellen kontrollieren und ausrichten, Schäkel am oberen Ring zur Zugrichtung ausrichten, Unterlegplatten kontrollieren, kreuzen sich Seile?
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einen Bipod aus 2 Rondelstangen fürs Hochziehen der Masten vorbereiten, dient für einen besseren Winkel am Greifzug (Vorsicht: die Stangen fallen während des Hochziehens einfach zu Boden!)
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Die Masten sind nicht unbedingt in der Flucht ausgerichtet, aufgerichtet sollten sie aber in der Mitte stehen, Abweichungen können durch das Spiel/den Freiraum zwischen Mast und Metallringen ausgeglichen werden.
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Masten hochziehen, das hintere Stahseil wird erst belastet, wenn die Masten stehen. D.h. ein Menschn sollte während des hochziehens am anderen Ende stehen und kontrollieren ob diese Seite eingehangen ist und bleibt! Mensch an der Seite platzieren, um nach zusehen, wann die Masten senkrecht stehen, kurbeln, viel kurbeln, nicht erschrecken, wenn der Bipod runter fällt
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wenn Masten senkrecht oder fast senkrecht stehen, Bodenplatten ausrichten, dann Nägel bei den Scharnierplatten entfernen und die Masten mit Nägeln sichern, Scharnierplatten zur Seite räumen
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Dachplane auslegen, auffalten, nicht am Seil ziehen, nicht auf der plane laufen!
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verbinden der Mitte der zwei Dachplanen mit dem Metallbalken/First und zuknüpfen der Plane darüber (2x) und befestigen des Seilzugs am Metallbalken/First, Dach dazu etwas anheben, da Seillänge nicht ausreicht bzw. Schäkel an der Umlenkrolle anstößt, bis zum Kreis/Metallring zuknöpfen
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Schäkel in den Metallring einhängen, großer Schäkel zum verbinden der Planenhälften nutzen, wie vorher Bolzen schaut nach oben heraus
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wenn die Mitte bis Kreis zugeknüpft ist hochkurbeln, bis Kurbel unterm Ring und restliches zuknüpfen noch möglich, außer oberer Regenschutz an den ringen, der wird erst am Ende zugeknüpft
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platzieren der Erdnägel fürs Abspannen der Seitenteile, angefangen beim Halbkreis in der Mitte, 9,5 m vom Masten, lange Nägel, siehe Aufbauplan, 1,1 m; 2,2 m, usw. (Caros Lehre verwenden), wenn Nägel nicht reichen, abwechselnd kurze Nägel verwenden, immer bei 0 starten (Längsachse) und links/rechtsherum abmessen, Nägel, leicht schräg (15 Grad) einschlagen (10-15 cm schauen noch heraus), zuletzt je Seite die beiden Nägel an der geraden Seite einschlagen, so das sie gleichen Abstand haben
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Ratschen und Spanngurte an die Nägel für die Seitenwände legen
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leere gelbe Boxen gut verstecken, die werden gerne weggetragen
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jeweils einen Seitenpfosten bei jedem Nagel platzieren, die Spitze zeigt nach außen
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Hier kann Pause gemacht werden, auch über Nacht, Wind und Unwetter können keinen Schaden anrichten
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Dach nach oben kurbeln, bis die Verbindung zwischen Seilzug und Verlängerung an der Kurbel auf 2,5 bis 2,9 m sind
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3er Teams bilden, in der Mitte (längs) anfangen. Eine Person fädelt die Stange ein, Öse, Seil (nach außen) und Haut nicht einklemmen, eine Person hält Stange, eine Zelt und die andere ist am Spanngurt, bei der ersten Stange braucht es mehr Leute, am besten noch 2 Leute die an den Spanngurten daneben ziehen, Spanngurte gerne nach außen ziehen (nicht zum späteren Einhängepunkt, kann wieder um gespannt werden), dann in eine Richtung vor arbeiten, Stangen gern aufrichten mit Holzuntersetzern und gespanntem Gurt, zum Bewegen der Stangen, Gurte wieder entspannen, darauf achten, dass Gurte nicht zu lose werden, die Griffe der Spanngurte zeigen am besten nach oben
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für die letzten 3 Stangen braucht es eine Leiter und es muss gut darauf aufgepasst werden, dass alle Rondelstangen nicht in eine Richtung kippen!
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nach der Feinjustierung sollten die Metallringe in der breite circa mittig liegen, längs klappt es nie sagt Carsten
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alle Rondelstangen gerade ausrichten, auch an den Halbkreisen die Flucht zum Fürst beachten (z.B. auch mit Wasserwaage, ist aber kein muss) diesen schritt auch gerne mit weniger Helfenden durchführen
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nach falten an der Decke, suchen, diese durch richtiges Spannen herausbekommen (spannen/entspannen der Spanngurte, bei schrägen Böden, auch gern durch Erhöhen des Dachs)
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seitliche Drahtseile zum Abspannen der Masten auch nachspannen, so das Masten gerade stehen (erst, wenn alle Rondelstangen stehen, am besten erst, wenn alle ausgerichtet sind)
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bei längerem stehen oder sehr windigen Wetter unbedingt regelmäßig/täglich kontrollieren, ob sich Nägel lockern, zu sehen, wenn sich Spanngurte lockern
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als nächstes Seitenwände einhängen, dazu spätestens jetzt die Seile zum einhängen der Seitenteile einhängen (Bilder), einhängen kann Überall gestartet werden, ganze runde sind 4 Teile, erstes teil gern an einen Pfosten befestigen, damit es nicht mitgezogen wird, etwas überlappend, es sollten keine falten drin sein, wenn das Zelt ganz geschlossen werden soll, es braucht einige Menschen zum halten
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Sturmstangen einhängen, runter Teller nach oben stricke in die Löcher, die Stricke führen und sichern den Pfosten, die Stangen stehen schräg, so dass sie die Zelthaut orthogonal treffen, das Ende kann aber auch in der Flucht zum Masten stehen.
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Seilwinden entlasten, sobald die Höhe des Daches stimmt. (Kette umhängen oder kurbeln bis die Höhe stimmt
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aufs Zelt klettern und die Regenschutzöffnungen an den Masten schließen
Abbauen
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Regenschürzen ordentlich öffnen, Wände abnehmen und verpacken, Sturmstangen entfernen, Seilwinden wieder belasten, die Entlastungskette wieder abnehmen
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alle Stangen nach innen herausziehen, wenn das Dach unten ist, die Gurte für die Rondelstangen entspannen, Stangen Spanngurte und Gurte wieder verpacken
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Decke bis auf 1 m herunterlassen, Seil der Seitenwände aushängen, Naht des Firsten wieder öffnen und Ringe wieder ausbauen (Schäkel bleiben am Ring)
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Scharniere und Greifzug (prüfen ob die Nägel noch fest sitzen), wieder installieren und Nägel an den Masten entfernen, Greifzug einhängen und straff ziehen, Anker entspannen, Masten absenken, dazu Masten auf der anderen Seite ziehen, Masten wieder auf die Paletten ablegen, Vorsicht kurz vorm Boden ist die kraft die auf den Greifzug liegt am größten! Sicherheitsbereich unter den Masten beachten, wenn Masten abgesenkt werden, danach wird alles wieder abgebaut, vorher gegebenenfalls seitliche Seile lockern und entfernen, Seilzug Umlenkrolle und Verlängerung abbauen, auch Metallringe (Schäkel bleiben am Ring)
Zelte trocknen
Müll & Sicherheit
Seekuh-Kisten (Sicherheit)
Die Seekuh-Kiste wird nach der Nutzung in der Regel wieder eingelagert ohne aufgefüllt zu werden.
Die folgende Inhaltsliste entspricht dem Soll-Zustand, was aktuell fehlt steht in dieser Notiz.
- Megafon
- 4x gas signal horn mit tröte
- 2x Lampen groß ungeladen (ladekabel fehlt)
- 2x 1kg Feuerlöscher
- 2x feuerlöschspray
- 10x dunkle cap
- 7x orangefarbenes Tuch
- 5x warnweste
- 1x löschdecke
- 1x Kfz verbandskästen
- 1x dokumentensortieraufhängegedöns
- 3x stock
- Tüte mit diversen ohrstöpsel
- Schlüssel für Poller
- Stifte
- 10x Taschenlampe (verschiedene ladestande, verschieden gute Dinger)
- 4 Tischlampen
- 1x Mückenzeugs
- 1x kopflampe
- Notizblocke
- Fernglas
- diverse ladekabel (micro USB und USB c)
Leitfaden Müll
Tldr: Es braucht Container, die man bestellen muss und dafür braucht es ne Bezahlung und Kontakt zu offiziellen Stellen (also vorab klären)
In diesem Leitfaden findet ihr eine Übersicht, wie der Müll auf Camps organisiert werden kann.
Der erste Teil bietet einen Überblick über das Aufgabenpaket (Aufgabenbereiche, Finanzen, Anzahl an Menschen, ...).
Der zweite Teil ist ein detaillierteres How to mit Erläuterungen und Hinweisen zu den einzelnen Arbeitsschritten.
Passt den Leitfaden gerne an und ergänzt eure Erfahrungen, Tipps, etc.! Viel Spaß mit dem Müll :)
Überblick über das Arbeitspaket
Das Arbeitspaket "Müll" organisiert die Bereitstellung von Abfallbehältern (Restmüll, Verpackungsmüll, Altpapier, Speisereste, Sperrmüll) auf dem Camp und die Entsorgung des anfallendes Mülls während des Campzeitraums durch Repro-Schichten.
In der Vorbereitungsphase kommuniziert das AP mit dem lokalen Abfallamt und holt Angebote von Entsorgungsunternehmen ein.
Während des Aufbaus koordiniert das AP den Aufbau der Müllstationen und die Verteilung der Stationen auf dem Gelände.
Während des Campzeitraums organisiert das AP die Repro-Schichten und weist ggf. die Helfenden in die Schichten ein.
In der Abbaupase koordiniert das AP den Abbau der Müllstationen und die Abholung der Mülltonnen.
Grösse und Abgrenzbarkeit des AP
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1 - 2 Menschen
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gut abgrenzbar von weiteren AP und kann weitestgehend unabhängig bearbeitet werden.
Notwendige Informationen sind u.a.-
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Anzahl der erwarteten Teilnehmenden
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mögliche Anfahrtswege
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Standort der Abfallbehälter (Absprache mit AP Flächenplan, v.a. für Müllsammelstelle)
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Daten von Privatperson/Verein/etc. für Abrechnung und Bestellung der Mülltonnen
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Finanzen
- abhängig von der Anzahl der benötigten Mülltonnen, den lokalen Abfallgebühren und den Angeboten des Entsorgungsdienstleisters
- Restmüll (240 L): 120 €/Tonne
- Verpackungsmüll: inkl. in Preis für Restmüll
- Altpapier: inkl. in Preis für Restmüll
- Sperrmüll (10 m^3): 450 €/Container
- Speisereste (120 L): 22,50 €/Tonne
Die Preise sind nicht 1:1 übetragbar, können aber als Orientierung dienen :)
How to Müll
Auf einem Camp fallen verschiedene Arten an Abfall an:
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Restmüll: u.a. Hygieneprodukte, Windeln, ...
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Verpackungsmüll: leere Tüten, Folie, ...
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Altpapier & Pappe
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Sperrmüll: Sofas, Stühle, ...
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Lebensmittelreste: biologisch abbaubare Abfälle aus der KüfA
Für diese Abfallsorten werden jeweils Mülltonnen organisiert. Diese Mülltonnen
1. Notwendige Anzahl und Volumen der Tonnen
1.1 Anzahl
Es gibt leider bisher keine Zahlen dazu, Müll pro Kopf und Tag anfällt und wie viele Tonnen daher tatsächlich benötigt werden (vielleicht denkt ihr ja daran, am Ende die vollen und leeren Tonnen zu zählen und das daraus abzuleiten ;))
- Restmüll (240 L): 35x
- Verpackungsmüll (1,1 m^3): 9x
- Altpapier (1,1 m^3): 9x
- Sperrmüll (10 m^3): 1x
- Speisereste (120 L): 26x + 1x Leerung
Die KüfA meinte, sie füllen ca. 5 Tonnen am Tag. Aber vor allem, weil sie sehr viel Abfall durch foodsharing-Spenden hatten.
Dabei wurde sich sich an den Mengen vom SCC 2024 in Erfurt orientiert.
Wir haben leider nicht die vollen und leeren Tonnen am Ende gezählt, aber es waren so grob bestimmt die Hälfte von der Papier- und Verpackungscontainer noch leer und bestimmt 1/3 von den Restmülltonnen (aber keine Garantie).
1.2 Hinweis zum Volumen
Das Volumen der Tonnen ist abhängig von Eurem Entsorgungskonzept auf dem Camp. Wenn die Tonnen auf der Fläche bewegt oder aufgestellt werden sollen, bieten sich kleinere Tonnen an (120L/240L Tonnen).
Bei IU gibt es Müllstationen für verschiedene Abfallsorten, die unter folgender Anleitung gefunden werden können (s. Aufbauanleitung: ...). Es bietet sich also an, diese auf der Fläche zu verteilen und die grossen Mülltonnen an einem zentralen "Müllplatz" zu sammeln. Dort eignen sich auch grössere Müllrollcontainer mit einem Volumen von 1,1 m^3.
2. Müllentsorgung anfragen
Je nach den Strukturen in der jeweiligen Kommune müssen die verschiedenen Tonnen an verschiedenen Stellen angefragt werden.
Es ist hilfreich, möglichst frühzeitig das lokale Abfallamt zu kontaktieren. Die wissen, wie die lokale Abfallentsorgung funktioniert und über wen mensch welche Mülltonnensorten beziehen kann. Es macht einiges einfacher, mit den verantwortlichen Menschen zu telefonieren und Fragen zu den Besonderheiten eines Protestcamps zu klären.
Ein Camp ist eine angemeldete Versammlung (Demonstration), die nicht genehmigungspflichtig ist. Es kann sein, dass euch Auflagen bezüglich des Entsorgungskonzeptes auferlegt werden - besprecht das am besten frühzeitig mit der Versammlungsleitung/AG Anmeldung.
2.1 Abfallamt kontaktieren
- Welche Tonnen werden bereitgestellt (Restmüll läuft in einigen Städten nur über den öffentlichen Entsorger, evtl. ist Verpackungsmüll und Altpapier inkl.)?
- Sperrmüll (evtl. sogar mit Abholservice on the fly)?
Entwurf Mail
Hallo [...],
vielen Dank für das freundliche und informative Telefonat heute morgen!
Hiermit fragen wir Mülltonnen für [...Name des Camps...] für den Zeitraum von [...] bis [...] an. Bei dem Camp handelt es sich um eine angemeldete Versammlung (Demonstration), die nicht genehmigungspflichtig ist. Die Versammlung findet [...Ort...] statt.
Können Sie mir bitte für die folgenden Angaben ein Angebot erstellen?
Nach Informationen zu den möglichen Mülltonnen, die wir von Ihnen gestellt bekommen können, würden wir gerne folgende Tonnen über Sie beziehen:
- ... 240 L Restmüll-Tonnen (für nicht verwertbare Abfälle) (= 8,4 m³)
- ... 1,1 m³ Altpapier
- ... 1,1 m³ Verpackungen
- Kosten für eine Zwischenentleerung der Tonnen auf Abruf (vsl. einmal während des Camp-Zeitraums)
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind die Altpapier- und Verpackungsabfalltonnen bei der Beauftragung von Restmülltonnen kostenfrei dabei.
Anlieferungsort der Mülltonnen ist: [...]
Das Angebot kann ausgestellt werden auf:
Adressat/Ansprechperson: [...]
Verein: [...]
Straße, Haus.-Nr.: [...]
PLZ, Ort: [...]
E-Mail für Rechnungsversand: [...]
Bei Fragen melden Sie sich gerne!
Mit freundlichen Grüßen
[...]
2.2 private Entsorgungsfirmen anfragen
- für Lebensmittelreste (bspw. ReFood)
- ggf. auch für Sperrmüll
Es ist gut, mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und diese zu vergleichen.
2.3 weitere Hinweise
- Evtl. wird eine Genehmigung für das Aufstellen von (Sperrmüll-)Containern auf öffentlichen Flächen erforderlich (falls das nicht von den Stadtwerken selbst organisiert wird). Das kann dauern, also beginnt damit am besten frühzeitig.
- Die Kosten für die über die Stadt bezogenen Abfalltonnen werden gemäss der Abfallgebührenordnung berechnet. Diese ist je nach Kommune unterschiedlich, kann aber öffentlich eingesehen werden.
Die Kosten setzen sich aus mehreren Anteilen zusammen: Grundgebühr, regelmässige Leerungen, Bereitstellung, ausserplanmässige Leerungen, ggf. Aufschlag bei Hindernissen:langer Strecke auf Transportweg bei den Leerungen
Der Gebührenbescheid wird euch nach dem Camp vom zuständigen Kassenamt zugestellt (ist also ein bisschen anders als ein Angebot mit Rechnung, die genauen Kosten erfahrt ihr wahrscheinlich erst später durch den Bescheid).
3. Reproschichten während des Camps
Während des Camps müssen die Müllstationen regelmässig geleert werden und die Tüten ausgetauscht werden. Das ist eine Reproschicht :)
Entwurf für Reproschicht-Board
Treffpunkt / meeting point: ...
Aufgabenbeschreibung (kurz):
Volle Mülltüten gegen leere Mülltüten austauschen, volle Restmülltonnen gegen leere Restmülltonnen austauschen. Glasmüll an den Stationen einsammeln und zum Kiosk oder Glasmüllcontainer bringen (Adresse: ...).
Herumliegenden Müll auf der Campfläche aufsammeln, Programmzelte auf Müll- und Geschirransammlungen checken und einsammeln.
—> Mülltüten (GROß =120l —>bitte keine kleinen Mülltüten verwenden, die fallen leicht ab, weil sie nicht auf dem Boden stehen) findet ihr im Shitbrigade-Zelt
Einführung: Jede Schicht bekommt zu Schichtbeginn eine Einführung von der Müllorga.
Barrieren/Zugänge:
Erhöhte Infektionsgefahr: Du bist in Kontakt mit Abfall. Abfall kann Krankheitserreger enthalten. Dir werden Handschuhe zur Verfügung gestellt.
Körperliche Arbeit, tragen, laufen
Du brauchst kein Vorwissen, alles wird erklärt.
Schichten / Shifts
-
1 Schicht am Tag / 1 shift per day:
-
Uhrzeit / time:
-
Dauer / duration: 30 min
an den Abholtagen (....) ca. 45 min / on collection days (...) approx. 45 min -
5 bis 6 Personen/Schicht / 2 to 3 people/shift
HIER EINTRAGEN:
______________ ______________ ______________ ______________ ________________ ________________
Aufbauanleitung Müllstationen
Hier gibt es ne Aufbauanleitung für unsere 2 Systeme
3 Fach mit Ringen
https://cloud.livingutopia.org/s/jdYFoAM8btZzcqR?dir=/M%C3%BCll
Stecksystem mit Deckel
https://pad.kanthaus.online/BdFqj7SFQ5O_wSOFQp_jLg
Rettungskonzept für Camps
Allgemeine drucken - für Behörden nochmal aussortieren.
Vorbereitung
- Campplan erstellen
- Feuerlöscher
- Evakuierungsrouten
- Sammelpunkte
- Campplan drucken
- Konzept drucken
- ggf Konzept bei der Versammlungsanmeldung einreichen
- Menschen, die Zugriff auf Megafone haben sollten ihre Rolle/Aufgaben kennen (siehe unten)
der folgende Text kann sowohl ausgedruckt und am Infopoint ausgehängt werden als auch sofern erforderlich bei den Behörden eingereicht werden
[XXX] - wenn Text in eckigen Klammern steht, kann diese allgemeine Vorlage auf den entsprechenden Camport angepasst werden indem dort die spezifischen Dinge ergänzt werden
Rettungskonzept für Klimacamp [XXX]
Karte
[Cammplan einfügen, siehe oben]
Kommunikation
Bei der Kommunikation zu Verhalten im Notfall gibt es zwei Strategien, die dafür sorgen sollen, dass alle Teilnehmenden mit den Entsprechenden Informationen versorgt werden.
Am Infopoint, der zentralen Anlaufstelle für jedes Camp wird ein Plan ausgehängt, auf dem Evakuierungsrouten und Feuerlöscher verzeichnet sind. In den Plena, die täglich stattfinden wird auf das Konzept hingewiesen und Menschen aufgefordert, sich am Infopoint zu informieren.
Jede Person sollte sich verantwortlich fühlen eine beobachtete Gefahr an ihre Mitmenschen oder Moderationspersonen weiterzugeben, sodass sich alle entsprechend verhalten können
Evakuierung
Im Falle einer Evakuierung sollte jede Person entsprechend des Evakuierungsroute ruhig und zügig das Camp verlassen und sich an den Sammelpunkten treffen. Dabei gilt es darauf zu achten, ob Leute Unterstützung beim Verlassen des Camps brauchen oder darauf hingewiesen werden sollten, dass sie das Camp verlassen.
Die Nachricht, dass eine Evakuierung stattfindet wird von der Camporga per Megafondurchsage oder MicCheck kommuniziert
Verhalten bei Gewitter
Es gibt Personen (in der CampOrga Crew), die dich für die Beobachtung des Wetters verantwortlich fühlen. Sollte starkes Gewitter vorausgesagt sein, sollten folgende Aufgaben erledigt werden
- Durchsage mit Megafon oder Mic Check, dass sich eine gefährliche Wetterlage ankündigt
- Kontrolle aller Sturmleinen an den Zelten
- Verschließen aller Zeltzugänge
Verhalten bei Gewitter
- Nicht unter Bäumen Schutz suchen
- möglichst nicht dicht zusammendrängen
Verhalten bei Sturm
Es gibt Personen (in der CampOrga Crew), die dich für die Beobachtung des Wetters verantwortlich fühlen.
Sollte starkes Gewitter vorausgesagt sein, sollten folgende Aufgaben erledigt werden
-
Durchsage mit Megafon oder Mic Check, dass sich eine gefährliche Wetterlage ankündigt
-
Kontrolle aller Sturmleinen an den Zelten
-
Verschließen aller Zeltzugänge
-
wegfliegende Zelte nicht festhalten
-
bei Bäumen auf herabfallende Äste achten und nicht darunter aufhalten
Verhalten bei Feuer
-
Beobachtung lautstark wiederholt aber ruhig kommunizieren ("Hilfe, es brennt - ich brauche Hilfe")
-
Löschversuch unternehmen
-
Feuerlöscher stehen auf dem Gelände verteilt und sind mit Schildern gekennzeichnet
-
Wenn Situation nicht kontrollierbar ist - Feuerwehr rufen Tel.:112
-
CampOrga Crew kontaktieren, um im Falle einer unkontrollierbaren Situation Evakuierung einzuleiten
Vorbeugen gegen Brände
Versammlungen unter freiem Himmel finden namensgemäß unter freiem Himmel statt - meist in den warmen Monaten des Jahres.
In dieser Zeit besteht ggf. erhöhte Brandgefahr durch ausgetrocknete Flächen.
Jede an der Versammlung teilnehmende Person ist dazu aufgerufen sich mit der Waldbrandgefahr vertraut zu machen.
Wenn die Waldbrandgefahr es verbietet wird auf offenes Feuer und auf das Rauchen auf offenen Flächen verzichtet.
Darauf wird über verschiedene Wege hingewiesen (Info Plenum, Infopoint, Schilder)
Verhalten bei externem Angriff
Klimacamps werden immer wieder durch Brandanschläge und ähnliches angegriffen. Dieser Gefahr sollten sich alle Teilnehmenden bewusst sein. Haltet die Augen offen und macht euch bewusst, wo Feuerlöscher stehen.
Individuelle Notfälle
Auf dem Camp gibt es Strukturen, die ich um kleinere persönliche Notfälle kümmern.
Dazu gehören:
Abschließend
Achte auf dein Umfeld und checke ab, ob es Menschen in deiner Nähe gibt, die im Evakuierungsfall oder in einem Notfall Unterstützung brauchen.
Awareness-Kisten & Kinderbetreuung
Hier findest du die Inhaltslisten der Awareness-Kisten. Eine Auflistung unseres Materials für Kinderbetreuung folgt.
Infra-Cloud - Awareness & Kinderbetreuung
Konzepte für Kinderbetreuung und Awareness findest du jetzt in einem eigenen Buch.
Inhaltsliste Awareness-Kiste 1
Diese Kiste ist für größere Camps und längere Aktionen gedacht. Schau dir gerne die anderen beiden Kisten an, vllt. passen die besser.
Die Awarenesskisten werden nach der Nutzung in der Regel wieder eingelagert ohne aufgefüllt zu werden.
Die folgende Inhaltsliste entspricht dem Soll-Zustand, was aktuell fehlt steht in dieser Notiz.
• Bücher, Broschüren, Texte
• Kontaktmöglichkeit Ansprechgruppe für sexualisierte Gewalt
• Klarsichtfolien
• farbiges Papier
• Faltpapier
• Mal-/Schmierpapier
• Plakate zum Beschreiben
• Moderationskarten
• Kullis
• Eddings
• Buntstifte
• Awareness-Westen (5x)
• Awareness- und BIPoC Awareness-Transpi
• Lichterkette (1x)
• Kerzen
• Feuerzeug
• Tischdecke/-vorhang
• Blumenvase
• Fliegenklatsche
• Tragetasche (1x)
• Plastiktüten
• Ohrstöpsel (20 Paar)
• Trockentuch (1x)
• Taschentücher
• Tücherbox
• Wärmflaschen (2x)
• Handwärmer
• Decke
• Menstruationsprodukte (Tampons, Binden)
• kleiner Kulturbeutel (Feile, etc.)
• Kondome (2x)
• FFP2 Masken (4x)
• Hände-Desinfektion (2x)
• Wundspray (1x)
• Kälte-Sofort-Kompressen (5x)
• Kochsalzlösung Augen (2x)
• Elektrolyte
• Blasenpflaster
• Zecken- und Mückenspray (2x)
• Zeckenkarte
• Sonnencreme (3x)
• Aftersun
• Luftfächer (2x)
• Cappy (1x)
• Regenschirm
• Regenponcho (4x)
• Rettungsdecken (7x)
• Traubenzucker
• Magnesium Brausetabletten
• Lakritzbonbons
• Hustenbonbons
• Center Shock
• Ammola Riechstäbchen
• Geruchsspray
• Fidget Toys
• Plüschtier
• Luftballons
• Haarbürste
Inhaltsliste Awareness-Kiste 2
Awareness Kiste 2/3 (nur Basics, für kurze Camps)
Die Awarenesskisten werden nach der Nutzung in der Regel wieder eingelagert ohne aufgefüllt zu werden. Die folgende Inhaltsliste entspricht dem Soll-Zustand, was aktuell fehlt steht in dieser Notiz.
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Bücher, Broschüren, Texte
-
Kontaktmöglichkeit Ansprechgruppe für sexualisierte Gewalt
-
Klarsichtfolien
-
Block
-
Logbuch
-
Mal-/Schmierpapier
-
Plakate zum Beschreiben
-
Moderationskarten
-
Kullis (3x)
-
Eddings (3x)
-
Buntstifte
-
Awareness-Westen (4x)
-
Lichterkette (1x)
-
Kerzen (4x)
-
Feuerzeug
-
Deko-Tücher
-
Tragetasche (1x)
-
Plastiktüten
-
Ohrstöpsel (20 Paar)
-
Trockentuch (1x)
-
Taschentücher
-
Tücherbox
-
Wärmflaschen (2x)
-
Decke
-
Menstruationsprodukte (Tampons, Binden)
-
Kondome (5x)
-
Erste Hilfe im Notfall Infos
-
FFP2 Masken (3x)
-
Hände-Desinfektion (1x groß)
-
Wundspray (1x)
-
Kühlgel (1x)
-
Kälte-Sofort-Kompressen (4x)
-
Kochsalzlösung Augen (2x)
-
Elektrolyte
-
Zecken- und Mückenspray (2x)
-
Sonnencreme (2x)
-
Luftfächer
-
Regenschirm
-
Regenponcho (3x)
-
Rettungsdecken (5x)
-
Traubenzucker
-
Lakritzbonbons
-
Vivil Bonbons extra stark
-
Center Shock
-
Duftöl
-
Fidget Toys
-
Luftballons
Inhaltsliste Awareness-Kiste 3
Awareness Kiste 3/3 (wenig Material, für Tagesveranstaltungen)
Die Awarenesskisten werden nach der Nutzung in der Regel wieder eingelagert ohne aufgefüllt zu werden.
Die folgende Inhaltsliste entspricht dem Soll-Zustand, was aktuell fehlt steht in dieser Notiz.
Vorhanden:
-
Wenig Infomaterial
-
Plakate zum Beschreiben
-
Moderationskarten
-
Kullis (2x)
-
Eddings (2x)
-
Buntstifte
-
Kreide
-
Awareness-Westen (4x)
-
Lichterkette (2x)
-
Kerzen (2x)
-
Feuerzeug
-
Tischdecke-/vorhang (1x)
-
Tragetasche (1x)
-
Ohrstöpsel (2 Paar)
-
Trockentuch
-
Taschentücher
-
Wärmflasche
-
Decke
-
Menstruationsprodukte (Tampons, Binden)
-
Kondome (2x)
-
Hände-Desinfektion (1x)
-
Wundspray (1x)
-
Kühlgel (1x)
-
Kälte-Sofort-Kompressen (2x)
-
Kochsalzlösung Augen (1x)
-
Elektrolyte
-
Insektenspray (1x)
-
Sonnencreme (1x)
-
Luftfächer (1x)
-
Regenschirm (1x)
-
Regenponcho (4x)
-
Rettungsdecken (4x)
-
Traubenzucker
-
Magnesium + Kalium Direktsticks
-
Lakritzbonbons
-
Center Shock
-
wenige Fidget Toys
-
Luftballons
























